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Mögliche Namen einer Regierung Trumps: Sarah Palin als Innenministerin im Gespräch
International 10.11.2016

Mögliche Namen einer Regierung Trumps: Sarah Palin als Innenministerin im Gespräch

Agierte im Wahlkampf 2008, vorsichtig fomuliert, glücklos: Sarah Palin.

Mögliche Namen einer Regierung Trumps: Sarah Palin als Innenministerin im Gespräch

Agierte im Wahlkampf 2008, vorsichtig fomuliert, glücklos: Sarah Palin.
Archivfoto: AP
International 10.11.2016

Mögliche Namen einer Regierung Trumps: Sarah Palin als Innenministerin im Gespräch

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Nach dem Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentenwahl läuft das Personalkarussell an. Wer könnte welchen Posten bekommen? Auch wenn bisher nichts feststeht, werden in US-Medien einige Namen besonders häufig genannt - auch der einer alten Bekannten.

(dpa) - Nach dem Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentenwahl läuft das Personalkarussell an. Wer könnte welchen Posten bekommen? Auch wenn bisher niemand etwas genaues weiß, werden in US-Medien einige Namen besonders häufig genannt. Trump braucht nach allgemeiner Lesart einige sehr starke Figuren im Kabinett, weil er selber keine politische Erfahrung hat.

Dass Mike Pence (l.) Vize-Präsident unter Donald Trump werden soll, ist so gut wie sicher.
Dass Mike Pence (l.) Vize-Präsident unter Donald Trump werden soll, ist so gut wie sicher.
REUTERS

Als AUSSENMINISTER wird Newt Gingrich gehandelt, rechtskonservativer früherer Sprecher des Repräsentantenhauses und glühender Unterstützer Trumps. Auch der Name von Senator Bob Corker fällt, derzeit Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat. Angeblich denkt Trump auch über John Bolton nach, den früheren UN-Botschafter der USA.

Michael Flynn wird als potenzieller Verteidigungsminister gehandelt.
Michael Flynn wird als potenzieller Verteidigungsminister gehandelt.
AFP

Für den Posten des VERTEIDIGUNGSMINISTERS fallen die Namen von General Michael Flynn und von Senator Jeff Sessions (Alabama).

Als JUSTIZMINISTER und GENERALBUNDESANWALT wird Chris Christie gehandelt, der zeitweise auch mal Vizepräsident werden sollte. Der Gouverneur von New Jersey gilt wegen eines Skandals in seinem Staat („Bridgegate“) aber als politisch schwer angeschlagen. Der am häufigsten genannte Namen für diesen Posten ist Rudy Giuliani. Der frühere Bürgermeister New Yorks legte sich ganz besonders für Trump ins Zeug.

FINANZMINISTER könnte Steven Mnuchin werden. Der fühere Banker von Goldman Sachs verwaltete die Wahlkampfkasse des Milliardärs. Er ist politisch unerfahren, aber US-Medien wiesen darauf hin, dass Mnuchin einen Draht in die wichtige jüdische Bevölkerungsgruppe herstellen könnte.

Als STABSCHEF IM WEISSEN HAUS wird Reince Priebus genannt, Parteivorsitzender der Republikaner. Nach anfänglichem Zögern schlug er sich voll auf die Seite Trumps.

Für das INNENMINISTERIUM gilt Forrest Lucas als heißer Kandidat. Der 74-jährige Ölindustrielle hat in der Vergangenheit besonders Tierschützer gegen sich aufgebracht, weil er weit oben auf der Spenderliste von Organisationen steht, die Massentierhaltung, Jagd, Fleischverzehr und Rodeos unterstützen.

Sarah Palin ist eine von mehreren Kandidaten für das Innenministerium.
Sarah Palin ist eine von mehreren Kandidaten für das Innenministerium.
Foto: REUTERS

Aber auch eine alte Bekannte könnte "Interior Secretary" werden: Sarah Palin soll laut Informationen des US-Magazins "Politico" auf Trumps Kandidatenliste stehen - wobei "Politico" andeutet, dass sie sich wohl auch selbst ins Gespräch gebracht hat. Palin war 2008 Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin unter dem Republikaner John McCain. Von 2006 bis 2009 war sie Gouverneurin von Alaska.


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