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Mit Blut befleckt: Die Kolonialgeschichte Japans

Mit Blut befleckt: Die Kolonialgeschichte Japans

Mit Blut befleckt: Die Kolonialgeschichte Japans

Mit Blut befleckt: Die Kolonialgeschichte Japans


von Steve BISSEN/ 12.07.2020

Ein chinesischer Widerständler in der Mandschurei wird von der japanischen Besatzungsmacht erbarmungslos hingerichtet.Foto: Getty Images
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Spät, aber mit verheerenden Auswirkungen mischte sich das Land der aufgehenden Sonne im späten 19. Jahrhundert ins Konzert der Weltmächte ein. Ein historischer Rückblick auf die Kolonialgeschichte Japans.

Jahrhundertelange Isolation

Als die europäischen Kolonialmächte begannen, sich die Welt Untertan zu machen und unter sich aufzuteilen, streckten sie ihre Fühler auch nach Japan aus. Es waren portugiesische Seefahrer, die 1543 als erste Europäer japanischen Boden betraten. Früher oder später würde das Land der aufgehenden Sonne selbst eine Kolonie werden und seine Unabhängigkeit verlieren. Das glaubten die meisten. Doch es kam anders. 

Der damals herrschende Shogun betrachtete die Europäer und die christliche Missionierung als Bedrohung für die eigene Kultur – und damit langfristig auch für den eigenen Machtanspruch ...

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