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Minus 24 Grad: Moskau erlebt kälteste Nacht des Winters

(dpa) - Bei Temperaturen von bis zu minus 24,1 Grad haben die Menschen in Russlands Hauptstadt Moskau die bislang kälteste Nacht dieses Winters hinter sich. Auch in der Nacht zum Mittwoch soll es noch einmal ähnlich eisig werden, wie am Dienstag aus Daten des Moskauer Wetterbüros hervorging. Ab Donnerstag soll es den Prognosen zufolge dann deutlich wärmer werden. Der tiefste je gemessene Wert in einer Moskauer Nacht lag bei minus 30,5 Grad im Februar 1945.

Erst vor rund anderthalb Wochen hätte Europas größte Metropole beinahe einen Schneerekord geknackt: Innerhalb von Stunden waren 75 Prozent der Schneemasse vom Himmel gekommen, die sonst durchschnittlich im gesamten Februar fällt. Am Ende war die Moskauer Schneedecke 59 Zentimeter hoch - nur einen Zentimeter niedriger als der bisherige Höchstwert, der vor 65 Jahren gemessen wurde.

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Heute

Kurzmeldungen International Vor 18 Minuten

Erstmals Export von Impfstoff aus EU gestoppt

(dpa) - Erstmals ist die Ausfuhr von Corona-Impfstoff aus der Europäischen Union in einen Drittstaat über die neue Exportkontrolle gestoppt worden. Italien verhinderte den Export von 250.000 Dosen Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca an Australien, wie EU-Kreise am Donnerstag bestätigten. Zuerst hatte die „Financial Times“ darüber berichtet.

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Kurzmeldungen Wirtschaft Vor 48 Minuten

EU-Kommission: Firmen sollen „Gender-Pay-Gap“ offenlegen

(dpa/SC) - Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssen nach dem Willen der EU-Kommission künftig veröffentlichen, wie viel Männer im Vergleich zu ihren Kolleginnen verdienen. Zudem soll Arbeitgebern verboten werden, Bewerberinnen und Bewerber nach ihrem vorherigen Einkommen zu fragen, wie aus einem am Donnerstag vorgestellten Richtlinienentwurf der EU-Kommission hervorgeht. Dieser soll zu mehr Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt führen.

Eine Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen, der sogenannte Gender-Pay-Gap, besteht statistisch auch in Luxemburg. Bei gleicher Tätigkeit und vergleichbarer Qualifikation verdienen Frauen aufs Jahr gesehen rund 7,2 Prozent weniger Geld als ihre männlichen Kollegen.

Der Entwurf sieht zudem eine verpflichtende Untersuchung gemeinsam mit Arbeitnehmervertretungen vor, falls bei einem Unternehmen eine Lohndifferenz von fünf Prozent oder mehr festgestellt wird. Dies soll nur dann nicht stattfinden, wenn das der Arbeitgeber den Unterschied mit „objektiven, geschlechtsneutralen Faktoren“ begründen kann. Zudem sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von entsprechender Diskriminierung beim Lohn betroffen waren, Anspruch auf Entschädigung haben.

Der Richtlinienentwurf soll nun zwischen dem EU-Parlament und den EU-Ländern abgestimmt werden. Wenn die Institutionen die Richtlinie verabschiedet haben, müssen die EU-Regierungen diese innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen. Die Kommission ruft die Mitgliedsstaaten zudem dazu auf, Sanktionen und Mindeststrafen für Verstöße festzulegen.

Kurzmeldungen International Heute um 16:06

Bolivien: Studenten stürzen an Uni in den Tod

(dpa) - Bei Tumulten in einer Universität in Bolivien sind mindestens sechs Studenten nach einem Sturz aus dem fünften Stock ums Leben gekommen. Drei waren direkt an der Unglücksstelle gestorben, drei weitere erlagen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, wie Polizeichef Jhonny Aguilera laut einem Bericht der Zeitung „La Razón“ vom Mittwoch sagte. Fünf weitere Studenten wurden zum Teil schwer verletzt. Zunächst war von sieben Toten die Rede gewesen.

Die jungen Leute waren am Dienstag fast 17 Meter in die Tiefe gestürzt, als inmitten von Rangeleien bei einer Versammlung in der Öffentlichen Universität von El Alto (UPEA) ein Geländer nachgegeben hatte. Nach einer Versammlung von Studenten war es lokalen Medienberichten zufolge zu einem Streit mit Handgreiflichkeiten und Rangeleien gekommen. Auf einem Video des Vorfalls war zu sehen, wie sich auf dem Gang zahlreiche Studenten schubsen und aneinander ziehen. Als die Menschenmenge in Bewegung geriet, gab das Geländer zum Innenhof der Universität nach und die jungen Leute stürzten in die Tiefe.

Drei Studenten, die die Versammlung einberufen hatten, wurden festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Gegen sie wird wegen Mordes und schwerer Körperverletzung ermittelt.

Kurzmeldungen International Heute um 15:02

Bewährungsstrafe für IS-Rückkehrerin aus Rheinland-Pfalz

(dpa/lrs) - Nach gut einem Jahr deutscher Untersuchungshaft hat die erste IS-Rückkehrerin aus Rheinland-Pfalz am Donnerstag das Oberlandesgericht Koblenz ohne Handschellen verlassen - mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Ihr Urteil wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung ist noch nicht rechtskräftig. Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) gehörte die 30-jährige Mutter dreier Kinder von September 2014 bis Januar 2019 der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an.

Die Deutsche war nach ihrem Übertritt zum Islam schwanger mit ihrem ersten Mann aus Idar-Oberstein über die Türkei ins Bürgerkriegsland Syrien ausgereist. Nacheinander war sie laut dem OLG mit vier IS-Kämpfern verheiratet. Drei starben in Gefechten. Schon den ersten Ehemann unterstützte sie laut Gericht in seinem Kampf für den IS, indem sie sich ihm gemäß dem Frauenbild der Terrormiliz untergeordnet, den Haushalt gemacht und ihn moralisch unterstützt habe. Die Frau habe die IS-Ideologie über soziale Medien verbreitet, zur Ausreise in das von der Terrormiliz ausgerufene Kalifat aufgefordert, das dortige Leben angepriesen, die IS-Gräueltaten gerechtfertigt und die Tötung von Ungläubigen gutgeheißen. Bei der Flucht im Januar 2019 aus dem IS-Gebiet habe sie sich von der Terrormiliz losgesagt, als diese militärisch schon fast besiegt gewesen sei. Kurdische Kräfte hätten sie in Syrien festgesetzt und in ein Lager gebracht. Nach einem Jahr sei sie von dort Anfang 2020 über die Türkei nach Deutschland abgeschoben worden.

Die Verteidigung hatte für die IS-Rückkehrerin eine Strafe gefordert, die das Ende ihrer Zeit hinter Gittern bedeuten würde. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hatte sich für drei Jahre Haft ausgesprochen. Sie kündigte nach dem Urteil an, Rechtsmittel zu prüfen.

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Kurzmeldungen Panorama Heute um 09:03

Hochgiftige Qualle tötet Jugendlichen in Australien

Im Norden Australiens ist ein Jugendlicher durch den Stich einer hochgiftigen Würfelqualle ums Leben gekommen. Der 17-Jährige sei vor zehn Tagen beim Schwimmen an der Landzunge Cape York von den Tentakeln eines sogenannten Box Jellyfish (Seewespe) getroffen worden und jetzt im Krankenhaus an den Folgen gestorben, berichtete der Sender 9News am Donnerstag unter Berufung auf die Polizei. Vermutlich sei es das erste Mal in 15 Jahren, dass in Australien ein Mensch durch einen Stich der giftigsten Quallenart der Welt gestorben sei, hieß es.

„Wir sehen in unseren Gewässern sowohl Box Jellyfish als auch andere Quallenarten, die das Irukandji-Syndrom verursachen“, warnten die Behörden. Dabei handelt es sich um eine von Nesselgiften verursachte Vergiftung, die schwere Schmerzen, Brechreiz und Lungenödeme auslösen kann. „Wenn Sie keinen Schutzanzug haben und wissen, dass Quallen im Wasser sein könnten, dann gehen Sie einfach nicht hinein“, hieß es.    

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:23

Drei Verletzte bei Unfall in Rodange

(TJ) - Am Mittwoch wurden gegen 17.10 Uhr drei Menschen bei einem Unfall in der Rue de la Fontaine in Rodange verwundet. Rettungswagen aus Sassenheim-Differdingen und Esch/Alzette wurden abkommandiert, die Feuerwehr aus Petingen sicherte die Unfallstelle und leitete die Räumungsarbeiten in die Wege.

Bei einem weiteren Unfall in Gildsdorf „Am Aal“ wurde niemand verwundet. Ein Autofahrer hatte die Kontrolle über seinen Wagen verloren, woraufhin das Fahrzeug gegen eine Mauer krachte und erheblich beschädigt wurde. Die Feuerwehr aus Bettendorf war im Einsatz.

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Gestern

Kurzmeldungen Panorama 03.03.2021

Vermisste Kinder wohlauf: Mit Katze und Rucksack unterwegs

(dpa/lrs) - Die schönsten Abenteuer sind spontan - das dachten sich wohl auch zwei zehnjährige Mädchen aus Rheinhessen, die am Mittwoch mit Fahrrädern, Rucksack und Katze auf Tour gingen. Ihre Eltern hatten dagegen keine Ahnung von dem Ausflug und alarmierten am Mittwochvormittag die Polizei. Nachdem die Kinder an keinem der üblichen Aufenthaltsorte oder bei bekannten Kontakten gefunden werden konnten, machte sich ein Großaufgebot der Polizei auf die Suche nach den vermissten Mädchen, wie ein Polizeisprecher berichtete.

Mit Hubschrauber, Diensthunden und zahlreichen Beamten waren sie in Weinbergen, Wald und Feld unterwegs. Nach viereinhalbstündiger Suche wurden die Mädchen wohlbehalten im Bereich des Oppenheimer Hafens gefunden und konnten kurz darauf ihren besorgten Eltern übergeben werden.

London verlängert einseitig Nordirland-Übergangsphase

(dpa) - Im Streit um Brexit-Schwierigkeiten in Nordirland hat Großbritannien ohne Absprache mit der EU für Tatsachen gesorgt. Die Regierung in London verlängerte die Übergangsphase für Lebensmittellieferungen in die britische Provinz mit geringen Kontrollen einseitig bis Oktober. Unternehmen müssten angemessen Zeit erhalten, „um neue Anforderungen umzusetzen und den Warenfluss zwischen Großbritannien und Nordirland zu gewährleisten“, sagte der britische Nordirland-Minister Brandon Lewis am Mittwoch. Die Europäische Union zeigte sich verärgert über den „Bruch“ des sogenannten Nordirland-Protokolls.

Dieser Passus im Brexit-Vertrag sieht vor, dass Nordirland faktisch weiter zum EU-Binnenmarkt gehört. Das soll Kontrollen an der Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Staat Irland verhindern. Dafür müssen Warentransporte aus dem übrigen Vereinigten Königreich nach Nordirland zum Teil kontrolliert werden. Um Probleme etwa bei der Lebensmittelversorgung zu vermeiden, gilt derzeit eine mehrmonatige Übergangsphase. Trotzdem klagen viele Unternehmen über Schwierigkeiten beim Handel zwischen Großbritannien und Nordirland. Teilweise blieben Supermarktregale leer. Die erste Übergangsphase sollte Ende März enden. Danach müssen Lieferanten tierischer Produkte im Besitz von Gesundheitszertifikaten für Lieferungen von Großbritannien nach Nordirland sein.

EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic kritisierte, die einseitige Maßnahme „untergräbt sowohl die Arbeit des Gemeinsamen Ausschusses als auch das gegenseitige Vertrauen, das für eine lösungsorientierte Zusammenarbeit erforderlich ist“. Es sei enttäuschend, dass die britische Regierung ihn als Co-Vorsitzenden dieses Gremiums nicht informiert habe, das an der konkreten Umsetzung des Brexit-Abkommens arbeitet. Der irische Außenminister Simon Coveney betonte, ein einseitiges Vorgehen schade dem „Aufbau des Vertrauens- und Partnerschaftsverhältnisses“.

Drogenschmuggel: Werke von Picasso und Warhol beschlagnahmt

(dpa) - Kunstwerke von Pablo Picasso und Andy Warhol, dazu Luxusuhren und Autos: Bei mutmaßlichen Drogenschmugglern in Schweden und Spanien sind Kostbarkeiten im Millionenwert sichergestellt worden. Wie die schwedische Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden die Gegenstände bereits im Dezember bei einem koordinierten Einsatz gegen Schwerkriminelle beschlagnahmt, die im Verdacht stehen, große Mengen an Drogen aus Spanien nach Schweden geschmuggelt zu haben.

Gemeinsam mit der spanischen Polizei habe man über zwei Jahre lang gegen das kriminelle Netzwerk ermittelt, erklärten die schwedischen Ermittler. Im Dezember habe es dann einen Zugriff gegen den mutmaßlichen Anführer der größten kriminellen Gruppe Südspaniens und andere Personen mit strategisch wichtigen Rollen gegeben. Die Hauptperson sei in ihrer Wohnung im schwedischen Helsingborg gefasst worden, während parallel in Spanien fünf Personen festgenommen worden seien, darunter mehrere Schweden mit Wohnsitz im Raum Stockholm. Der Hauptverdächtige werde den spanischen Behörden ausgeliefert.

Im Rahmen von Hausdurchsuchungen sowohl in Spanien als auch in Schweden seien Vermögenswerte im Wert von Millionen schwedischen Kronen beschlagnahmt worden. Darunter waren demnach neben Bargeld auch Autos, Schmuck, Designmöbel und Werke von Picasso, Warhol und Marc Chagall sowie Uhren der Marke Rolex.

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EU-Kommission will einheitlichen Behindertenausweis

(dpa) - Nach jahrelangen Debatten will die EU-Kommission 2023 einen Vorschlag für einen einheitlichen Behindertenausweis machen. Damit sollen Betroffene in der Europäischen Union einfacher unterwegs sein. Der Vorstoß ist Teil einer neuen Strategie für Behindertenrechte, die die zuständige EU-Kommissarin Helena Dalli am Mittwoch in Brüssel vorstellte. Das Thema wird schon seit vielen Jahren diskutiert. Die deutschen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung forderten bereits 1998, dass Ausweise anderswo anerkannt werden. In acht EU-Staaten läuft derzeit noch ein Pilotprojekt.

Insgesamt hätten 87 Millionen EU-Bürger eine Form von Behinderung, sagte Dalli. Neben besseren Reisemöglichkeiten sieht die Strategie vor, Barrieren bei politischer Beteiligung und unabhängiger Lebensführung abzubauen sowie Chancengleichheit zu schaffen. „Selbstbestimmt zu leben, in einem inklusiven Umfeld zu lernen und unter angemessenen Standards zu arbeiten, sind Bedingungen, die wir allen Bürgerinnen und Bürgern garantieren müssen“, so Dalli.

Damit arbeitet die EU-Kommission weiter daran, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Ein Mensch mit geistigen, körperlichen oder psychischen Einschränkungen soll sich demnach nicht anpassen müssen, sondern mitten in die Gesellschaft gehören, so wie er ist.

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Brand bei deutschen Chemiekonzern - Rhein verunreinigt

(dpa/lrs) - In einer Anlage des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen hat es am Mittwoch gebrannt. Mindestens 150 Kilogramm des Stoffs Methyldiethanolamin, der als schwach wassergefährdend eingestuft ist und schwere Augenreizungen verursachen kann, sind über Kühlwasserkanäle in den Rhein gelangt, wie es in einer BASF-Mitteilung heißt.

Im Werkteil Nord war demnach neben Methyldiethanolamin das extrem entzündbare, beim Einatmen giftige Gas Oxogas ausgetreten. Nachfolgend sei es zu einem Brand gekommen, auch Rauch sei kurzzeitig sichtbar gewesen. Den Angaben zufolge war der Brand am Mittwochmittag unter Kontrolle. Bei Messungen wurden laut BASF keine erhöhten Werte in der Luft festgestellt.

Wie es zu dem Austritt der Stoffe kommen konnte, steht derzeit noch nicht fest. Ein Mitarbeiter, der sich nahe der Austrittsstelle befunden habe, sei vorsorglich in die Werksambulanz gebracht worden, hieß es.

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Bauernhof in Böwen wird Raub der Flammen  

Kurzmeldungen Lokales 03.03.2021

Unfälle in Mersch, Bartringen und Harlingen

(jwi) - In Bartringen in der Rue du Cimetière verunfallte am Mittwochmorgen um 5.18 Uhr ein kleiner Lieferwagen. Keine Person kam dabei zu Schaden.

Um 8.10 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer Fahrzeugkollision gerufen. Zwei Autos bekamen sich auf dem CR 309 zwischen Harlingen und Bauschleiden zu fassen. Eine Person erlitt dabei Verletzungen. Im Einsatz waren die Rettungskräfte aus Redingen. 

Ebenfalls in Mersch in der Rue Grand-Duchesse Charlotte kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos. Der Unfall ereignete sich gegen 8.50 Uhr. Zwei Menschen, die bei der Kollision verletzt wurden, wurden von den Rettungsdiensten aus Lintgen, Fels und Mersch versorgt.

Zudem stand in Böwen ein Dachgeschoss eines landwirtschaftlichen Anwesens in Flammen. Es entstand ein hoher Sachschaden.


Kurzmeldungen Lokales 03.03.2021

Zeugenaufruf nach Umweltverschmutzung in Breidfeld

In der Nacht vom 19. auf den 20. Februar 2021 kam es in der „Duarrefstrooss“ in Breidfeld bei Weiswampach zu einer Umweltverschmutzung, nachdem eine größere Menge Diesel in einen Bach mit dem Namen „Wemperbaach“ gelaufen ist.

In diesem Sinne sucht die Polizei nach Zeugen, die verdächtige Personen gesehen haben oder über sonstige zweckdienliche Informationen verfügen.

Zeugen sollen sich bitte beim Polizeikommissariat Ulflingen unter der Telefonnummer (+352) 244871000 melden.  

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Deutlich mehr kirchliche Missbrauchsopfer in Frankreich

(KNA) - In der katholischen Kirche in Frankreich hat es seit 1950 wohl deutlich mehr Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs gegeben als bislang angenommen. Die bisher geschätzte Zahl von 3.000 sei sicher zu niedrig angesetzt, wird der Leiter der unabhängigen staatlichen Untersuchungskommission Ciase, Jean-Marc Sauve, von französischen Medien (Dienstag) zitiert. Die zuletzt genannte Zahl des Wochenmagazins „Obs“ von 10.000 Fällen dementierte er nicht.

Die Kommission will Ende September ihren Abschlussbericht sowie einen Katalog von Empfehlungen zur Missbrauchsprävention vorlegen. Dem Gremium gehören Juristen, Mediziner, Historiker und Theologen an. Im Sommer 2020 hatte Sauve die Zahl der Fälle auf mindestens 3.000 und die der kirchlichen Täter auf rund 1.500 taxiert. Ihre Daten erhob die Kommission über Zeugenaussagen bei Befragungen vor Ort sowie über eine Telefonhotline.

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Kurzmeldungen Lokales 03.03.2021

Eicherberg: Motorradfahrer verletzt

Gegen 18.30 Uhr kam es am Dienstag es in der Côte d'Eich in der Hauptstadt zu einem Unfall mit einer verletzten Person, als ein Motorrad und ein Auto kollidierten. Dabei wurde der Biker verwundet. Die Zentrale der Rettungsdienste beorderte einen Krankenwagen und die Feuerwehr aus Luxemburg-Stadt zum Unfallort.

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Vorgestern

Mutmaßlicher Drahtzieher von „Ibiza-Video“ wird ausgeliefert

(dpa) - Der mutmaßliche Drahtzieher des „Ibiza-Videos“ soll nach Österreich ausgeliefert werden. Das Kammergericht Berlin habe entschieden, dass eine Auslieferung zulässig sei, sagte Gerichtssprecherin Lisa Jani am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der heute 40 Jahre alte Mann, der mit europäischem Haftbefehl gesucht wurde, war Mitte Dezember 2020 in der deutschen Hauptstadt festgenommen worden.

Die Gerichtssprecherin sagte, es gehe dabei nicht um die Fertigung der Aufzeichnungen, sondern um mögliche Erpressung im Zusammenhang mit dem Video sowie mutmaßliche Drogen-Straftaten. Bei der Staatsanwaltschaft hieß es: „Das Auslieferungsverfahren ist in Gange.“ Das im Mai 2019 veröffentlichte Video hatte zum Sturz der Regierung von konservativer ÖVP und rechter FPÖ geführt. Der damalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wirkte auf dem heimlich aufgenommenen Video anfällig für Korruption.

Wann der 40-Jährige Deutschland verlassen muss, blieb zunächst unklar. Nach dpa-Informationen soll er zuvor noch vom Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestags als Zeuge befragt werden.

Kurzmeldungen Kultur 02.03.2021

Reggae-Pionier Bunny Wailer gestorben

(dpa) - Der berühmte jamaikanische Reggae-Musiker Bunny Wailer ist tot. Der Sänger, Songschreiber und Perkussionist, der mit bürgerlichem Namen Neville O'Riley Livingston hieß, starb am Dienstag im Alter von 73 Jahren in einem Krankenhaus in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston, wie die Kulturministerin des Karibikstaates, Olivia Grange, mitteilte. Die Todesursache wurde zunächst nicht genannt. Livingston hatte Medienberichten zufolge in den vergangenen drei Jahren zwei Schlaganfälle erlitten.

Gemeinsam mit Reggae-Legende Bob Marley und Peter Tosh hatte er in den 1960er Jahren die Gruppe Bob Marley and The Wailers gegründet. Marley und Livingston lernten sich bereits als Kinder kennen und wurden Halbbrüder - Marleys Mutter und Livingstons Vater hatten zusammen eine Tochter.

Die Band spielte eine wichtige Rolle bei der Popularisierung des damals neuen jamaikanischen Musikstils Reggae auf der Karibikinsel und der ganzen Welt. Bunny Wailer stieg allerdings 1973, kurz vor dem großen internationalen Durchbruch, aus, weil geplante Auftritte in Subkultur-Clubs in den USA aus seiner Sicht gegen seinen Rastafari-Glauben verstießen. Er hatte fortan eine lange Solokarriere, in deren Verlauf er drei Grammys erhielt.

„Heute ist der letzte noch lebende Wailer verstorben“, schrieb Grange. „Was Bunny Wailer, als einer der Pioniere und Fahnenträger der Musik unseres Landes, für den Reggae getan hat, lebt weiter.“

Kurzmeldungen Lokales 02.03.2021

Edelsalami wegen Salmonellen zurückgerufen

(SC) - Das Amt für Lebensmittelsicherheit hat am Dienstag das Fleischprodukt „Edelsalami“ in der 150-Gramm-Packung der Marke Délifin aufgrund einer Salmonellenbelastung zurückgerufen. Das Produkt wurde in Luxemburg von der Supermarktkette Aldi vertrieben. Betroffen sind Packungen mit dem Haltbarkeitsdatum 14.03.2021 und 17.03.2021. 

Kurzmeldungen Lokales 02.03.2021

Ein Verletzter bei Unfall in Esch/Alzette

(SC) - Gegen 14.30 Uhr kam es auf dem Boulevard Kennedy in Esch/Alzette zu einem Unfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Einsatzkräfte aus Esch, Sassenheim und Differdingen waren vor Ort. Zu einem weiteren Unfall kam es in der Rue de Luxembourg in Steinbrücken. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Kurzmeldungen Lokales 02.03.2021

A7 am Wochenende teilgesperrt

(SC) - Wegen Arbeiten an Stromleitungen muss die A7 am Wochenende zum Teil gesperrt werden. Am Freitagabend wird die Autobahn um 20 Uhr zwischen der Verteilern Mierscherbierg und Colmar-Berg  in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird bis Montagmorgen um 5 Uhr über die N7 umgeleitet. Wegen Vorbereitungsarbeiten kann es bereits am Freitagabend vor 20 Uhr zu einer Verkehrsbeeinträchtigung kommen.

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Kurzmeldungen Lokales 02.03.2021

Mit 175 km/h auf der N7 - Führerscheinentzug

Seinen fahrerischen Übermut musste am Montagabend ein Autofahrer im Norden des Landes mit seinem Führerschein bezahlen. Der Raser war den Beamten im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle aufgefallen, weil er mit 175 Stundenkilometern unterwegs war - an einer Stelle, wo gerade mal 90 erlaubt sind.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung in nördlicher Richtung auf und konnten den Fahrer stoppen. Er musste seinen Führerschein an Ort und Stelle abgeben und wird sich zudem vor Gericht verantworten müssen.

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Kurzmeldungen Panorama 02.03.2021

Vietnamese rettet Kind bei Sturz aus 12. Stock

(dpa) - In Vietnam ist ein zweijähriges Mädchen aus dem zwölften Stock eines Hochhauses gestürzt - und durch den beherzten Einsatz eines Lastwagenfahrers gerettet worden. Das Kind überlebte leicht verletzt. Der 31-jährige Nguyen Ngoc Manh wird seither von Medien in dem südostasiatischen Land als Superheld gefeiert. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in der Hauptstadt Hanoi, wie die Zeitung „VnExpress“ berichtete.

Das Mädchen war über das Geländer des Balkons geklettert und drohte, 50 Meter in die Tiefe zu fallen. Der Mann hielt sich in der Nähe auf, als er durch laute Schreie von Anwohnern auf die Gefahr für das Kleinkind aufmerksam wurde. Er habe versucht auszumachen, wo das Kind landen könnte und sei dorthin gerannt, erzählte er lokalen Medien.

In nur wenigen Sekunden kletterte er auf ein Vordach aus Metall - rutschte dort aber just in dem Moment aus, in dem das Mädchen abstürzte. Dennoch konnte er mit seinen Armen den Sturz abfangen. Das Mädchen wurde ins Krankenhaus gebracht und habe sich die Hüfte ausgerenkt, sonst aber keine Verletzungen davongetragen, hieß es.

Der Retter verletzte sich ebenfalls leicht bei der Aktion. „Alles ist innerhalb einer Minute passiert“, erklärte Manh. „Ich kann nicht glauben, dass ich das Leben des Mädchens gerettet habe.“

In Luxemburg wurden vor Kurzem zwei Lebensretter von Ministerin Taina Bofferding ausgezeichnetFür ihren selbstlosen und lebensrettenden Einsatz wurden Ahmed Alabdulmohsen und Armand Trausch mit der „Médaille d’honneur pour acte de courage et de dévouement“ ausgezeichnet.

Kurzmeldungen Lokales 02.03.2021

Zwei Verwundete in Ingeldorf und Junglinster

(TJ) - Zweimal mussten die Rettungsmannschaften des CGDIS am Montagabend zu Unfällen ausrücken.

Ein erster Zwischenfall war gegen 17.30 Uhr in der Rue d'Ettelbruck in Ingeldorf passiert. Dort waren drei Fahrzeuge kollidiert, wobei ein Passagier verwundet wurde. Ein Rettungswagen aus Diekirch wurde abkommandiert. Die Feuerwehr aus Ingeldorf sicherte die Unfallstelle und leitete die Räumarbeiten ein.

Kurz vor 19.30 Uhr verlor auf der Umgehungsstraße von Junglinster ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen, der gegen einen Pfahl krachte. Dabei wurde ebenfalls eine Person in dem Fahrzeug verletzt. In diesem Fall rückten Sanitäter aus Echternach und die lokale Feuerwehr aus. 

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