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(dpa) - Mindestens ein Mensch ist bei einem starken Erdbeben auf der Insel Kreta am Montagmorgen laut Medienberichten ums Leben gekommen, neun wurden leicht verletzt. Drei Menschen sollen in eingestürzten Häusern verschüttet sein, berichtete die griechische Zeitung „To Proto Thema“. Es handele sich dabei um Häuser nahe des Epizentrums in der Nähe der Ortschaften Arkalochori und Patsideros.

Das Beben ereignete sich um 9.17 Uhr (Ortszeit) und hatte nach Angaben des Geodynamischen Instituts Athen die Stärke 5,8, das Potsdamer Helmholtz-Zentrum gab die Stärke mit 6 an. Viele Menschen in der kretischen Hafenstadt Iraklion, aber auch an der türkischen Südwestküste flüchteten aus Gebäuden auf die Straßen, wie Fernsehbilder zeigten. Auf Kreta stürzten etliche ältere Häuser ein, auch neuere Gebäude wiesen Risse auf. Das Epizentrum lag rund 20 Kilometer südöstlich von Iraklion.

In der Türkei war das Beben vor allem in der Küstenregion Datca zu spüren, wo die Menschen ebenfalls auf die Straßen rannten. Zunächst gab es dort keine Informationen über Verletzte oder Tote. Berichte, wonach türkische Behörden eine Tsunami-Warnung ausgegeben hätten, bestätigten sich zunächst nicht. Die türkische Zeitung „Hürriyet“ berichtete am Montagmorgen, das Beben sei zwar im Südwesten des Landes zu spüren gewesen, es habe aber keine Tsunami-Warnung gegeben.

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Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:07

(dat) - In der Nacht zu Mittwoch wurde der Polizei gegen 2.20 Uhr eine verdächtige Person in der Rue Beaumont gemeldet. Diese war nach dem Ertönen der Alarmanlage in die Avenue de la Porte Neuve geflüchtet. 

Die Beamten stellten vor Ort einen Einbruch in ein Kleidergeschäft fest. Das Fenster war mit einem Stein eingeschlagen. Auf dem Boden befanden sich frische Blutspuren. Bei der Fahndung wurde die tatverdächtige Person – mit einer Schnittverletzung an der Hand – gefunden. Die Spuren am Tatort konnten der Person zugeordnet werden. 

Am Mittwochmorgen hatte der Tatverdächtige einen Termin beim Untersuchungsrichter.

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Kurzmeldungen Panorama Heute um 15:06

(dpa) - Queen Elizabeth II. hat aus gesundheitlichen Gründen eine geplante Reise nach Nordirland abgesagt. „Die Queen hat den medizinischen Rat, sich die nächsten Tage auszuruhen, widerwillig angenommen“, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Buckingham-Palastes. Die 95 Jahre alte Monarchin sei guter Dinge, aber enttäuscht, dass sie ihre Termine in Nordirland nicht wahrnehmen könne. Die Entscheidung habe nichts mit Corona zu tun, meldete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Palastkreise.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Sorgen über den gesundheitlichen Zustand der Königin gegeben, als sie sich zweimal mit Gehstock zeigte. Der Terminkalender der Monarchin war jedoch weiterhin prall gefüllt. Erst am Dienstag empfing sie Wirtschaftsvertreter in Windsor. Anfang November will die Queen - zumindest bisherigen Plänen zufolge - an der UN-Weltklimakonferenz in Glasgow teilnehmen.    

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:36

(dat) - Aldi teilt mit, dass sich im marinierten Hirschschulterbraten Salmonellen befinden können. Dieses Produkt wird vom Markt genommen.

Nach dem Verzehr dieses Produktes kann es zu Fieber, Bauchkrämpfen und Durchfall kommen.

Es handelt sich um die 500-Gramm-Packung mit dem Haltbarkeitsdatum 24. bis 26. Oktober 2021 (EAN-Code: 2007030022628). Das Produkt wurde in den Aldi-Geschäften zwischen dem 11. und 19. Oktober verkauft.

Die Kunden können das Produkt in den Aldi-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird - auch ohne Kassenzettel - zurückerstattet. Die Kunden können sich auch per E-Mail kundenservice@aldi.be melden.

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Kurzmeldungen International Heute um 13:31

(dpa) - Im Zusammenhang mit dem Einschleusen von Menschen haben Beamte der Bundespolizei am Mittwoch im Raum Saarbrücken Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, nahmen insgesamt 121 Beamte an der Durchsuchung an zwölf Orten teil. Im Zentrum der seit Februar laufenden Ermittlungen stehen demnach zehn Beschuldigte, die gegen Geld vor allem syrische Staatsangehörige nach Deutschland eingeschleust haben sollen. Bei den Durchsuchungen seien zahlreiche Beweismittel sicherstellt worden.

Den Angaben zufolge sollen mithilfe von Mietwagen etwa 92 Menschen ins Land gebracht worden sein. Die Polizei wies in ihrer Mitteilung darauf hin, dass die Schleusungen unter teils lebensgefährlichen Umständen durchgeführt wurden. So seien die Menschen mitunter auf der Ladefläche von Kleintransportern gereist, hieß es. Ausgangspunkte waren demnach schwerpunktmäßig Tschechien und Österreich.

Die Durchsuchungen wurden von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern angeordnet und von der in Frankfurt ansässigen Einheit Kriminalitätsbekämpfung der Bundespolizeiinspektion durchgeführt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:13

(jwi) - In den vergangenen Stunden kam es zu fünf Einsätzen mit insgesamt vier verletzten Personen, schreibt der CGDIS am Mittwoch in seinem Bericht.

Am Dienstagabend gegen 17 Uhr kollidierten auf der N6 von Mamer in Richtung Capellen ein Auto und Motorrad. Zwei Personen kamen dabei zu Schaden. Um 20.23 Uhr gab es einen Zwischenfall in einer Garage in Senningerberg, gegen 23 Uhr brannte in Esch/Alzette ein Insektenhotel und um 1.45 Uhr wurde der Rettungsdienst nach Kayl gerufen. 

Zwei weitere Verletzte gab es um 20.52 Uhr bei einem Unfall in der Hauptstadt. In der Rue St. Mathieu im Viertel Pfaffenthal krachte ein Autofahrer in ein geparktes Fahrzeug.

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Kurzmeldungen International Heute um 06:37

(dpa) - Im Südwesten Japans ist der Vulkan Aso ausgebrochen. Bei der Eruption türmten sich am Mittwoch dicke Aschewolken bis in eine Höhe von rund 3.500 Metern auf, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. 

Der Vulkan schleuderte Gesteinsbrocken und Vulkanasche mehr als einen Kilometer weit. Berichte über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor. Die Meteorologische Behörde warnte die Bewohner der Region auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu, sich dem 1.592 Meter hohen Berg unter keinen Umständen zu nähern. Große Gesteinsbrocken und Vulkanasche könnten in einem Umkreis von zwei Kilometern niedergehen. Das asiatische Inselreich Japan zählt rund 110 aktive Vulkane. Etwa 50 davon werden rund um die Uhr überwacht.

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Kurzmeldungen International Heute um 06:31

(dpa) - Bei dem von Nordkoreas Militär am Dienstag getesteten Flugkörper handelt es sich laut Angaben aus Pjöngjang um eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA schrieb am Mittwoch von einer Rakete „neuen Typs“, welche die „Verteidigungstechnologie des Landes auf ein hohes Niveau bringt und die Unterwassereinsatzfähigkeit unserer Marine verbessert“.

Laut den von KCNA veröffentlichten Fotos handelt es sich um eine eher kleine Rakete mit mutmaßlich geringer Reichweite. Experten werten den Test daher nicht als bahnbrechenden Entwicklungsschritt für das nordkoreanische Raketenprogramm. Dies wird auch dadurch untermauert, dass nach bisherigen Erkenntnissen Machthaber Kim Jong-un dem Raketentest nicht beiwohnte. UN-Resolutionen untersagen Nordkorea den Test von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen können. Das Land, das wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen unterworfen ist, hat in diesem Jahr bereits mindestens acht Raketen getestet, darunter nach eigenen Angaben eine sogenannte Hyperschallrakete.

Am Montag kamen in Washington Gesandte der Regierungen Südkoreas, Japans und der USA zusammen, um über das nordkoreanische Atomprogramm zu diskutieren. Der US-Gesandte Sung Kim verurteilte den jüngsten Einsatz einer „ballistischen Rakete“ und forderte Nordkorea auf, von weiteren Provokationen abzusehen und sich auf politische Gespräche einzulassen. Der UN-Sicherheitsrat berät Diplomaten zufolge am Mittwoch über den jüngsten Raketentest. Das mächtigste UN-Gremium will demnach am Nachmittag New Yorker Zeit auf Antrag der USA und Großbritanniens hinter verschlossenen Türen zusammenkommen.

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Gestern

Svreenshot: CITA
Kurzmeldungen Lokales 19.10.2021

In Richtung Trier passierte gegen 17 Uhr vor der Ausfahrt Sandweiler ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Die Unfallfahrzeuge blockieren die Überholspur. Der Verkehr staut sich über mehrere Kilometer.

Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Weitere Verkehrsinfos auf unserer Service-Seite.   

Kanye West.
Kurzmeldungen Panorama 19.10.2021

(dpa) - US-Rapper Kanye West (44) kann sich nun offiziell Ye nennen. Ein Gericht in Los Angeles habe seinen Antrag auf eine Namensänderung bewilligt, berichteten US-Medien am Montag. Der Musiker hatte den Antrag im August eingereicht. 

Laut der Zeitschrift „Rolling Stone“ machte der Rapper damals „persönliche Gründe“ für den Namenswechsel geltend. Demnach ersetzt der Künstlername Ye nun seinen bisherigen Vor- und Nachnamen. Im September 2018 hatte sich West auf Twitter als „I am YE“ vorgestellt. Zuvor hatte er das Album „Ye“ veröffentlicht. Der 1977 in Chicago geborene Musiker brachte zuletzt das nach seiner verstorbenen Mutter benannte Album „Donda“ heraus. 

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Kurzmeldungen Lokales 19.10.2021

(jwi) – Am Dienstag kam es in Gonderingen in Höhe einer Tankstelle zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger beim Überqueren der Straße von einem Wagen angefahren wurde. Das Unfallopfer wurde noch vor Ort notärztlich versorgt. Der Mess- und Erkennungsdienst war ebenfalls vor Ort und nahm die Ermittlungen auf. Während des Einsatzes wurde der Verkehr umgeleitet. Gegen 9 Uhr war die Strecke wieder frei. 

Personen, welche zweckdienliche Hinweise zum Verkehrsunfall mitteilen können, sollen sich bitte bei der Polizeidienstelle Ernz via Telefon: 244.74.1000 oder via E-Mail: police.ernz@police.etat.lu melden.  

Weitere Verkehrsinfos auf unserer Service-Seite.   

(dpa) - Erneut hat ein Seebeben die Menschen auf der griechischen Insel Kreta und in Ortschaften der südwestlichen Küste der Türkei aufgeschreckt. Das Beben der Stärke 6,1 ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr Ortszeit, das Zentrum lag rund 130 Kilometer südöstlich von Inseln wie Kreta und Karpathos entfernt im Meer. Die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad meldete 155 Kilometer Entfernung von der türkischen Küste. Über Schäden war zunächst nichts bekannt.

Der griechische Seismologe Efthymios Lekkas schloss Schäden aus: Das Beben habe sich in großer Tiefe von 58,5 Kilometern ereignet, sodass auch keine Tsunami-Gefahr bestehe, sagte er am Dienstagmorgen der griechischen Zeitung „To Proto Thema“. Allerdings bestätige das Beben die derzeit erhöhte seismische Aktivität in dieser Region.

Erst vergangene Woche hatte ein Seebeben der Stärke 6,3 nahe Kreta die Menschen aufgeschreckt; es war bis in die rund 400 Kilometer entfernte griechische Hauptstadt Athen zu spüren. Vor drei Wochen war bei einem ähnlich starken Beben auf Kreta ein Mensch ums Leben gekommen.

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(jwi) - In Portugal sind laut Medienberichten fünf Tonnen Kokain auf einer Segeljacht im Nordatlantik sichergestellt worden. Es sei für die portugiesischen Sicherheitskräfte der größte Drogenfang seit 15 Jahren, heißt es. Das Kokain habe einen geschätzten Marktwert von 200 Millionen Euro.

„Das Wichtigste an der Operation ist zweifellos, dass wir dem Schwarzmarkt und der Gesellschaft fünf Tonnen Kokain entzogen haben, dass jetzt nicht in den Straßenverkauf kommt“, sagt der Chef der portugiesischen Drogenbrigade am Montag. „Wichtig sind auch drei Festnahmen. Das Trio ist mehrfach in den Fokus Spaniens und Portugals geraten. Sie waren sehr aktiv und verfügten über Wissen in der Navigation und im maritimen Drogenverkehr.“

An der Operation waren Ermittelnde aus Portugal, Spanien, Großbritannien und den USA beteiligt. Die Herkunft und das Ziel der 24-Meter-Jacht seien jedoch nicht bekannt.  

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(dpa) - Der frühere US-Präsident Donald Trump will die Herausgabe von Dokumenten an den Kongressausschuss zur Untersuchung der Kapitol-Attacke am 6. Januar juristisch blockieren. Trump-Anwalt Jesse Binnall reichte am Montag (Ortszeit) bei einem Bundesgericht in der US-Hauptstadt Washington eine entsprechende Klage ein, die US-Medien veröffentlichten. Trump pocht darin auf das sogenannte Exekutivprivileg. Dabei handelt es sich um das Vorrecht des Präsidenten, dem Kongress oder Gerichten gewisse Informationen vorzuenthalten. Das Weiße Haus hatte dagegen angekündigt, dass Trump-Nachfolger Joe Biden die Weitergabe von Dokumenten aus dem Nationalarchiv an den Kongressausschuss nicht stoppen werde.

In Trumps Klage hieß es, dass die Anforderungen des Kongressausschusses nach Dokumenten „in ihrer Breite und ihrem Umfang beispiellos und mit keinem legitimen gesetzgeberischen Zweck verbunden sind“. Die Anfrage an das Nationalarchiv sei illegal und diene dazu, Trump und hochrangige Mitglieder seiner Regierung zu „schikanieren“. So habe der Ausschuss beispielsweise um alle Dokumente gebeten, die Bezug zu Äußerungen Trumps oder anderer Personen am 6. Januar hätten. Bidens Bereitschaft, die Dokumente herausgeben zu lassen, sei „eine politische List, um seinen parteiischen Verbündeten entgegenzukommen“.

Anhänger Trumps hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Trump musste sich wegen des Angriffs einem Amtsenthebungsverfahren stellen, weil er seine Anhänger zuvor in einer Rede aufgestachelt hatte. Am Ende des Verfahrens wurde der Republikaner jedoch freigesprochen. Der Ausschuss in dem von Bidens Demokraten dominierten US-Repräsentantenhaus soll die Hintergründe des Angriffs auf das Kapitol untersuchen.

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Vorgestern

(dpa) – Im Streit um entzogene Akkreditierungen für russische Diplomaten stellt Moskau ab Anfang November die Arbeit seiner ständigen Vertretung bei der Nato in Brüssel ein. Das teilte das russische Außenministerium am Montag mit. Auch die Arbeit des Nato-Informationsbüros sowie die der Nato-Militärmission in Moskau werden demnach beendet. „Die Nato ist weder an einem gleichberechtigten Dialog noch an einer Zusammenarbeit interessiert“, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow laut Agentur Interfax.

Das westliche Militärbündnis wurde von der Entscheidung Russlands offensichtlich überrascht. „Wir haben die Äußerungen von Minister Lawrow gegenüber Medien zur Kenntnis genommen, haben aber selbst keine offizielle Mitteilung zu den angesprochenen Themen erhalten“, sagte Nato-Sprecherin Oana Lungescu. Man bedauere diese Schritte. Lawrow hatte zuvor erklärt, das Bündnis sei über die russischen Schritte informiert worden.

Die Nato hatte vor gut zehn Tagen acht Mitgliedern der russischen Vertretung ihre Akkreditierungen entzogen. Beschlossen wurde zudem, die Maximalgröße der russischen Mission auf zehn Mitarbeiter zu reduzieren. Die Begründung: Die Diplomaten sollen auch für den Geheimdienst gearbeitet haben. Unter den gegebenen Bedingungen sei eine Weiterarbeit der Vertretung in Brüssel nicht möglich, hieß es nun aus Moskau.     

Kurzmeldungen Lokales 18.10.2021

(jwi) - Gegen 4.15 Uhr in der Nacht auf Sonntag wurde der Polizei eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Rue de Belval in Esch/Alzette gemeldet. Es sei ein Messer eingesetzt worden. Zudem habe es mehrere Blutspuren am Boden sowie an Fahrzeugen gegeben, das schreibt die Polizei in ihrem Bericht am Montag.

Vor Ort trafen mehrere Polizeistreifen auf dem Parkplatz vor einer Diskothek auf eine größere Menschenmenge, die sich beim Erscheinen der Beamten gleich auflöste. Bei der Fahndung wurde am Bahnhof Belval ein Mann mit Schnittverletzungen an der Hand angetroffen. Der Polizei wurden schließlich noch drei weitere, durch Messerstiche verletzte Personen - darunter eine schwer - in einem Krankenhaus gemeldet. 

Die Tatverdächtigen, welche sichtlich unter Alkoholeinfluss standen, wollten keine Angaben zum Tathergang mitteilen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Spurensicherung am Tatort an.   

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(dpa) - Vier Wochen nach dem Amoklauf an einer Universität in der russischen Stadt Perm am Ural hat in der selben Region ein Sechstklässler in einer Schule um sich geschossen. Er habe am Montag zwei Schüsse in die Decke und in eine Wand abgefeuert, teilten die Behörden mit. Es sei dadurch niemand getötet worden. Ein Schüler sei leicht verletzt worden. Der Jugendliche wurde demnach festgenommen.

Die 300 Schüler und 30 Lehrer hätten das Gebäude im Dorf Sars selbstständig verlassen können. Medien schrieben, dass die Direktorin den bewaffneten Zwölfjährigen zum Aufgeben bewegt habe. Die Waffe soll er heimlich seinem Vater weggenommen haben. Zu den Hintergründen machten die Behörden zunächst keine Angaben. Als eines der Motive gelte Mobbing an der Schule, meldete die Agentur Interfax. Der Unterricht wurde am Montag abgesagt.

In der rund 1.200 Kilometer östlich von Moskau entfernten Stadt Perm hatte erst vor einem Monat ein Jurastudent mit einem Jagdgewehr um sich geschossen, sechs Menschen getötet und rund 20 verletzt. 

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Fans des Fußballvereins Vitesse Arnheim stehen vor einem eingestürzten Teil der Tribüne.

(dpa) - Nach dem Siegestaumel von Arnheimer Fußball-Fans sind einige Ränge der Tribüne des Stadions im niederländischen Nijmegen am Sonntag eingestürzt. Nach dem 1:0-Erfolg gegen NEC Nijmegen hüpften die Anhänger im Rhythmus, worauf die sechs bis sieben unteren Ränge wegsackten. Sie wurden aber von einem darunter stehenden Container aufgefangen. Nach ersten Erkenntnissen sei niemand verletzt worden, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Die darüberliegenden Ränge blieben intakt.

Nach dem Sieg eilten die Vitesse-Spieler im Goffertstadion vor der Tribüne mit den eigenen Fans und hüpften auf dem Spielfeld, die Anhänger taten es ebenfalls - und die Ränge brachen ein. Was Fans und Spieler aber nicht davon abhielt, weiter zu jubeln. „Zum Glück ist so weit bisher bekannt, niemand verletzt worden“, sagte Nijmegens Bürgermeister Hubert Bruls. „Ich möchte, dass so schnell wie möglich untersucht wird, was hier passiert ist.“ Bruls hatte sich die Partie mit seinem Amtskollegen aus Arnheim angeschaut.

„Soweit ich weiß, gibt es keine Verletzten“, sagte NEC-Direktor Wilco van Schaik, wie der öffentliche Rundfunk NOS berichtete. Der Container, der unter der Tribüne stand, habe Schlimmeres verhindert. 

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Die Flut hat auch hier zahlreiche Häuser zerstört.

(dpa/lrs) - Rund 310 Eigentumsdelikte sind in den ersten drei Monaten nach der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler bei der Polizei angezeigt worden. Darunter seien aber auch etwa 90 als gestohlen gemeldete Autos, von denen die meisten später auf einem Sammelplatz gefunden worden seien, sagte die Sprecherin des Innenministeriums, Sonja Bräuer, in Mainz.

In rund zehn Fällen wurden den Angaben nach Werkzeuge oder Arbeitsgeräte wie beispielsweise Stromaggregate oder Anbauteile für Arbeitsmaschinen gestohlen. Insgesamt seien 81 Tatverdächtige ermittelt und mehr als 70 Straftaten aufgeklärt worden.

Bei den noch nicht gelösten Fällen müsse auch geprüft werden, ob Gegenstände tatsächlich gestohlen oder mit dem abtransportiertem Abraum entsorgt worden seien. Vor allem zum Schutz des privaten Eigentums sei die Polizei rund um die Uhr mit mehr Kräften im Ahrtal im Einsatz.

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