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Migranten von „Open Arms“ in Italien angekommen
International 21.08.2019 Aus unserem online-Archiv

Migranten von „Open Arms“ in Italien angekommen

Menschen verfolgen die Ankunft des Rettungsschiffs «Open Arms» auf der italienischen Insel Lampedusa.

Migranten von „Open Arms“ in Italien angekommen

Menschen verfolgen die Ankunft des Rettungsschiffs «Open Arms» auf der italienischen Insel Lampedusa.
Foto: dpa
International 21.08.2019 Aus unserem online-Archiv

Migranten von „Open Arms“ in Italien angekommen

Nach knapp dreiwöchiger Blockade auf dem Mittelmeer hat das Rettungsschiff „Open Arms“ nun doch in Italien anlegen dürfen.

GRAFIK - 19.08.2019, Italien, Lampedusa: Das Schiff «Open Arms» der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms wartet im Mittelmeer vor der Küste Lampedusas. Die spanische Regierung hat dem Rettungsschiff «Open Arms» im Ringen um eine Lösung für die 107 Migranten an Bord offenbar Mallorca als sicheren Hafen angeboten. Foto: Friedrich Bungert/Sea Watch/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Spanien bietet „Open Arms“ Balearen als sicheren Hafen an
„Die spanische Regierung hat der "Open Arms" angeboten, den nächstliegenden spanischen Hafen anzufahren“, teilte die Regierung in Madrid am Montag mit.

(dpa) - Nach knapp dreiwöchiger Blockade auf dem Mittelmeer hat das Rettungsschiff „Open Arms“ nun doch in Italien anlegen dürfen. Auf Bildern war zu sehen, wie das Schiff der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms in der Nacht zu Mittwoch im Hafen der italienischen Insel Lampedusa ankam.

Nach 19 Tagen „in Gefangenschaft auf dem Deck eines Schiffes“ dürfen nun alle 83 Migranten an Bord an Land, twitterte Proactiva Open Arms und zeigte in einem Video jubelnde Menschen.


20.08.2019, Italien, Rom: Giuseppe Conte (M), Ministerpräsident von Italien, winkt als er den Senat verlässt. Der italienische Regierungschef Conte hat angesichts der Krise der Populisten-Koalition aus rechter Lega und Fünf-Sterne-Bewegung seinen Rücktritt eingereicht. Das erklärte das Büro von Staatspräsident Mattarella am Dienstagabend. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Giuseppe Conte rechnet mit Salvini ab und tritt zurück
Italiens Premier Giuseppe Conte hat im Senat seinen Rücktritt angekündigt. Sein möglicherweise letzter Auftritt im Parlament geriet zu einer Brandrede gegen Salvini.

Nach dem verzweifelten Sprung mehrerer Migranten ins Meer hatte die sizilianische Staatsanwaltschaft die Anlandung angeordnet. Das Schiff sollte danach beschlagnahmt werden.

Ende eines Albtraumes

Nach knapp dreiwöchiger Blockade auf dem Mittelmeer hat das Rettungsschiff «Open Arms» nun doch in Italien anlegen dürfen.
Nach knapp dreiwöchiger Blockade auf dem Mittelmeer hat das Rettungsschiff «Open Arms» nun doch in Italien anlegen dürfen.
Foto: dpa

Eigentlich hatte die spanische Regierung am Dienstag nach tagelangem Hin und Her angekündigt, ein Marineschiff nach Lampedusa zu schicken. Die „Audaz“ sollte die „Open Arms“ von dort bis nach Palma de Mallorca begleiten. Allerdings hätte die Fahrt zuerst von Spanien nach Italien und dann wieder zurück mindestens sechs Tage gedauert.

Der Staatsanwalt von Agrigent, Luigi Patronaggio, habe dann die vorläufige Beschlagnahmung und die Anlandung nach einem Besuch auf dem Schiff angeordnet, berichteten italienische Nachrichtenagenturen. Grund seien auch die hygienischen Zustände an Bord und der Zustand der Menschen. „Endlich, der Albtraum hat ein Ende, und die 83 Menschen an Bord bekommen sofortige Hilfe an Land“, teilte Proactiva mit.


20.08.2019, Italien, Lampedusa: Beamte der Guardia di Financa bringen einen Geflüchteten in den Hafen von Lampedusa. Insgesamt neun Geflüchtete hatten versucht, vom Schiff Open Arms an Land zu schwimmen und wurden von der Küstenwache und der Guardia Financa gerettet. Foto: Friedrich Bungert/-/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Lage auf spanischem Rettungsschiff „außer Kontrolle“
Mehrere Migranten sprangen am Dienstag ins Wasser und versuchten, die italienische Insel Lampedusa schwimmend zu erreichen.

Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini hatte die Einfahrt des Schiffes blockiert, obwohl sich mehrere EU-Staaten  zur Aufnahme der Migranten bereit erklärt hatten.     


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