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Messerattacke in Den Haag: Polizei spricht von verwirrtem Täter
International 1 07.05.2018

Messerattacke in Den Haag: Polizei spricht von verwirrtem Täter

Ein Mann hat am Samstag in Den Haag drei Passanten mit einem Messer angegriffen und verletzt. Die Ermittler prüfen auch ein terroristisches Motiv, gehen aber bisher von einem psychisch kranken Einzeltäter aus.

(dpa) - Nach einer Messerattacke mit drei Schwerverletzten in Den Haag geht die niederländische Polizei davon aus, dass der Täter psychisch gestört ist. Der 31-jährige Mann sei „bei Polizei und Hilfsinstanzen als verwirrt“ bekannt, teilte die Polizei am Montag in Den Haag mit. „Die Ermittlungen zu Motiv und Hintergründen der Tat laufen noch.“ Nach Berichten niederländischer Medien soll es sich bei dem Mann um einen syrischen Flüchtling handeln. Das bestätigte die Polizei nicht.

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Der Mann hatte am Samstag offenbar willkürlich auf einem Platz in Den Haag drei Menschen mit einem Messer angegriffen. Sie wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, sollen aber außer Lebensgefahr sein. Der Angreifer war von Polizeieinheiten niedergeschossen worden. Er wird ebenfalls im Krankenhaus behandelt und dort vernommen.

Das niederländische Fernsehen berichtete, dass die Ermittler auch ein terroristisches Motiv prüfen. Dazu wollte sich die Polizei nicht äußern. Alle Äußerungen des Mannes, die am Tatort aufgenommen worden waren, würden aber in die Ermittlungen einbezogen. Der Mann soll bei der Tat „Allu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen haben.

Medien berichteten, der Mann sei bereits mehrfach auffällig geworden. So soll er im Februar seinen gesamten Hausrat auf die Straße geworfen haben.