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Menschheit lebt ab Mittwoch auf „Öko-Pump“
International 02.08.2017 Aus unserem online-Archiv
Overshoot-Day

Menschheit lebt ab Mittwoch auf „Öko-Pump“

Der Raubbau an den natürlichen Ressourcen des Planeten nimmt immer dramatischere Ausmaße an.
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Menschheit lebt ab Mittwoch auf „Öko-Pump“

Der Raubbau an den natürlichen Ressourcen des Planeten nimmt immer dramatischere Ausmaße an.
Foto: AP
International 02.08.2017 Aus unserem online-Archiv
Overshoot-Day

Menschheit lebt ab Mittwoch auf „Öko-Pump“

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Die Menschheit hat ihre für dieses Jahr natürlich verfügbaren Ressourcen nach Berechnungen einer Forschungsorganisation bereits an diesem Mittwoch aufgebraucht. Das ist so früh, wie noch nie.

(dpa) - Die Menschheit hat ihre für dieses Jahr natürlich verfügbaren Ressourcen nach Berechnungen einer Forschungsorganisation bereits an diesem Mittwoch aufgebraucht. Wie das Global Footprint Network mitteilte, fällt der Erdüberlastungstag mit dem 2. August auf das früheste Datum seit Beginn der Überlastung des Planeten in den 1970er Jahren.

Noch sei es nicht zu spät für die Erde: „Wir können den Trend umkehren“, appelliert das Netzwerk. Einen Weg zu finden, in den natürlichen Grenzen des Planeten zu leben und zu wirtschaften, sei „die größte Herausforderung unserer Zeit“, erklärte WWF-Vorstand Eberhard Brandes. 

Das Datum des Erdüberlastungstages - auch als Earth Overshoot Day oder Welterschöpfungstag bekannt - rutscht mit dem weltweit steigenden Ressourcenbedarf seit Jahren im Kalender nach vorn.

Berechnet wird das Datum mit Hilfe des sogenannten ökologischen Fußabdrucks. Das ist eine Art Buchhaltungssystem für die Ressourcen des Planeten. Auf der einen Seite steht das Angebot, zum Beispiel an Wäldern, Feldern, Gewässern. Auf der anderen Seite geht es um den Bedarf des Menschen, etwa um Energie zu gewinnen, zu bauen, Vieh zu halten. Auch Abgase und Abfälle spielen eine Rolle - entsprechend groß ist der Fußabdruck von Industrienationen.

Um den Öko-Fußabdruck zu verkleinern, empfehlen Umweltschützer, häufiger vegetarisch zu essen, weil die Produktion tierischer Lebensmittel mehr Fläche beansprucht. Daneben geht es zum Beispiel um das Vermeiden von Lebensmittelabfällen und sparsames Heizen. Auch Transport ist ein Faktor: Flugreisen und Autofahrten fallen viel stärker ins Gewicht als etwa öffentliche Verkehrsmittel.


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