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Fünf Tote bei Straßenparade in USA
International 1 22.11.2021
Auto fährt in Menschenmenge

Fünf Tote bei Straßenparade in USA

Der rote Geländewagen, hier in einem Livestram von der Veranstaltung, fuhr mit hoher Geschwindigkeit mitten durch die Parade.
Auto fährt in Menschenmenge

Fünf Tote bei Straßenparade in USA

Der rote Geländewagen, hier in einem Livestram von der Veranstaltung, fuhr mit hoher Geschwindigkeit mitten durch die Parade.
Foto: AFP
International 1 22.11.2021
Auto fährt in Menschenmenge

Fünf Tote bei Straßenparade in USA

Es sollte eine idyllische Vorweihnachtsfeier werden und endete in einem Alptraum: Ein Geländewagen steuert in eine Straßenparade in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin. Viele Details sind noch unklar. Doch die ersten Informationen der Polizei sind düster.

(dpa) -  Bei einer vorweihnachtlichen Straßenparade im US-Bundesstaat Wisconsin sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, nachdem ein Auto in die Menge raste. Das teilten die Behörden der Stadt Waukesha in der Nacht zum Montag (Ortszeit) mit. Mindestens 40 Menschen seien verletzt worden. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zum Alter der Toten. Die Zahl der Opfer könne weiter steigen. Eine verdächtige Person sei in Polizeigewahrsam.  Unter den Opfern waren den Angaben nach zahlreiche Kinder: Die Feuerwehr teilte mit, elf Erwachsene und zwölf Kinder seien in Krankenhäuser gebracht worden.

Der Vorfall ereignete sich in Waukesha, einem Vorort der Großstadt Milwaukee. In der Kleinstadt fand am Sonntagnachmittag (Ortszeit) die Waukesha Christmas Parade statt.

Die Hintergründe waren zunächst unklar. Offen war unter anderem, ob das Auto vorsätzlich in die Menge gesteuert wurde. Die Polizei ließ bei einer Pressekonferenz am Sonntagabend ausdrücklich offen, ob es einen terroristischen Hintergrund geben könnte.


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Der Polizeichef von Waukesha, Dan Thompson, sagte, ein roter Geländewagen habe Absperrungen durchbrochen, sei auf die Hauptstraße mit der Parade gefahren und habe mehr als 20 Personen gerammt, darunter Kinder. Er sprach von einem „tragischen Vorfall“ und betonte zugleich, es bestehe keine weitere Bedrohung. Ein verdächtiges Fahrzeug sei gefunden worden, eine Person sei in Gewahrsam. Genauer wurde er nicht. Thompson betonte, die Ermittlungen liefen.

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Ein Beamter habe auf das Auto geschossen, um es zu stoppen, sagte der Polizeichef weiter. Dabei seien keine Passanten verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen seien aus dem Fahrzeug keine Schüsse abgefeuert worden.

Viele Familien mit Kindern hatten die Parade besucht. Auf zunächst nicht zu verifizierenden Videoclips, die sich in sozialen Medien verbreiteten, waren chaotische und verstörende Szenen zu sehen: Aus diversen Perspektiven wurde in verschiedenen Momentaufnahmen ein Geländewagen gefilmt, der in hohem Tempo erst an Teilnehmern der Parade vorbeirast, an anderer Stelle diverse Menschen in dem Straßenzug rammt und überfährt und schließlich Straßenabsperrungen durchbricht und davonrast. Auf den Videoaufnahmen sind schreiende und rennende Menschen zu sehen. In einer Szene rast der Wagen nur knapp an einem auf der Straße tanzenden Kind vorbei.

Der Gouverneur von Wisconsin, Tony Evers, äußerte sich einem Tweet bestürzt und sprach von einer „sinnlosen Tat“. 


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