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(dpa) - Fahnder in Rotterdam haben mehrere Stoßzähne von Elefanten beschlagnahmt. Ermittelt werde wegen illegalen Elfenbeinhandels, teilte die Polizei in der niederländischen Hafenstadt am Freitag mit. Bei einer Versandfirma sei zunächst eine Lieferung eingetroffen, die verdächtig erschien. Beim Öffnen der Holzkiste entdeckten die Beschäftigten einen Stoßzahn.

Zollexperten und die Polizei untersuchten ihn und nahmen Ermittlungen auf, unter anderem mit auf Indonesien spezialisierten Fachleuten. Von dort stammten die Stoßzähne mutmaßlich. Später wurden weitere Sendungen mit Stoßzähnen beschlagnahmt.

Die Polizei vermutet, dass es um einen organisierten Handel mit Elfenbein geht. Die sichergestellten Stoßzähne im Gewicht von 85 Kilogramm hätten einen Wert von über 50.000 Euro. „Der Elefant ist vom Aussterben bedroht, und Stoßzähne können nicht ohne das Töten des Elefanten gewonnen werden“, sagte Fahndungsleiter Ronald Kreling. 

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Heute

(dpa) - Den europäischen Polizei- und Justizbehörden ist ein Schlag gegen ein weltweit agierendes Verbrechernetzwerk gelungen. Die europäische Polizeiorganisation Europol und die europäische Justizbehörde Eurojust teilten am Freitag gemeinsam mit, bei Razzien seien 44 Menschen in zehn Ländern – darunter neun in Frankreich und einer in Deutschland – festgenommen worden. Ihnen werde unter anderem Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen. Sie würden verdächtigt, einem kriminellen Netzwerk anzugehören, das als eines der gefährlichsten in der Europäischen Union gilt.

Bei den Ermittlungen sei festgestellt worden, dass mehrere kriminelle Organisationen auf drei Kontinenten zusammenarbeiteten, um großangelegte Verbrechen in- und außerhalb der Europäischen Union zu begehen, hieß es weiter. Es habe am Dienstag 94 Durchsuchungen in ganz Europa gegeben, die sich gegen die Anführer dieser kriminellen Organisationen und ihre Komplizen gerichtet hätten. Die kriminellen Gruppen des Netzwerks operieren den Angaben zufolge in Litauen, Lettland, Tschechien, Polen, Frankreich, Deutschland und der Slowakei.

Allein das Ausmaß des Drogenhandels, das diesem kriminellen Netzwerk zugeschrieben wird, ist laut Europol und Eurojust gewaltig. Bei den Razzien seien große Mengen verschiedener illegaler Drogen wie Kokain, Haschisch und Cannabis sowie Methamphetamin beschlagnahmt worden. Das Netzwerk sei wie ein Unternehmen strukturiert, mit verschiedenen kriminellen Gruppen, die grenzüberschreitend zusammenarbeiten. So werde versucht, die gesamte Kette des Drogenhandels zu kontrollieren – von der Organisation riesiger Drogenlieferungen bis zur Verteilung. Die Bandenmitglieder seien äußerst flexibel, um den Strafverfolgungsbehörden zu entgehen.

An der „beispiellosen internationalen Operation“ waren den Angaben zufolge Justiz- und Strafverfolgungsbehörden aus elf Ländern beteiligt, darunter aus Deutschland, den USA, Frankreich und Spanien. Die Ermittlungen wurden von litauischen Behörden geführt sowie von Europol und Eurojust koordiniert.

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Kurzmeldungen Sport Vor 6 Minuten

(dpa) - Titelverteidiger Frankreich und Außenseiter Saudi-Arabien können bei der Weltmeisterschaft in Katar bereits das Ticket für das Achtelfinale lösen. Dem zweimaligen Weltmeister Argentinien droht dagegen das frühzeitige Turnier-Aus. Der siebte Tag bei der Endrunde verspricht viel Spannung.  

Tunesien - Australien (11.00 Uhr)

Tunesien setzt wie schon beim Auftakt-Remis gegen Dänemark auf seine Fans, die zahlreich in Katar vertreten sind. Ein Sieg ließe die Nordafrikaner bei ihrer sechsten WM-Teilnahme vom erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde träumen. Australien kämpft gegen das vierte Vorrunden-Aus in Serie und muss punkten, um sich noch eine Chance auf das Weiterkommen zu erhalten.

Polen - Saudi-Arabien (14.00 Uhr)

Die Polen um ihren Topstürmer Robert Lewandowski sind nach dem sensationellen Auftaktsieg des Rivalen gegen Argentinien gewarnt. Einen ähnlichen Patzer dürfen sie sich nicht erlauben, soll die WM-Reise nicht schon in der Vorrunde enden. Saudi-Arabien kann unbeschwert aufspielen und mit einem weiteren Erfolg bereits die K.o.-Phase erreichen. Das gelang letztmals 1994.

Frankreich - Dänemark (17.00 Uhr)

Bei einem Sieg steht Frankreich vorzeitig im Achtelfinale. Entsprechend wird der Weltmeister das Duell mit dem Europameister von 1992 angehen. Offensive ist bei der „Equipe tricoloré“ ohnehin Trumpf, wie das 4:1 zum Auftakt gegen Australien zeigte. Die Dänen brauchen nach der Nullnummer gegen Tunesien noch dringender Punkte, müssen allerdings auf den früheren Bundesligaprofi Thomas Delaney (Knieverletzung) verzichten.

Argentinien - Mexiko (20.00 Uhr)

Für die Argentinier um Superstar Lionel Messi ist es ein Endspiel. Eine Niederlage würde das Aus in der Vorrunde und damit die größte WM-Schmach seit 20 Jahren bedeuten. Der Druck ist riesig. Mexiko hat nichts zu verlieren und dürfte durch die Aussicht, den großen Rivalen aus Südamerika nach Hause schicken zu können, zusätzlich motiviert sein. Dazu braucht es nach der Nullnummer gegen Polen aber den ersten Treffer bei dieser WM.

Mehr im WM-Dossier auf wort.lu

Gestern

(dpa) - Russland hat sich vom Vorsitz des Unesco-Welterbekomitees zurückgezogen. Das bestätigte am Freitag die deutsche Abteilung der Unesco.

Russland hatte seit vergangenem Sommer den Vorsitz inne. Unter normalen Umständen werden die Sitzungen des Komitees in dem Vorsitz-Land abgehalten. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fand in diesem Jahr allerdings kein Treffen statt. Die Arbeit des Komitees war dadurch faktisch in vielerlei Hinsicht blockiert. Noch in diesem Jahr soll es nach Angaben der Unesco eine Sondersitzung geben, bei der über den neuen Vorsitz entschieden wird.

Die Unesco ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Das Unesco-Welterbekomitee entscheidet über Aufnahmen in die Liste des Welterbes. Seit Beginn des Krieges dokumentiert die Unesco auch die Zerstörung in der Ukraine mit Satellitenaufnahmen.

Die akademische Einrichtung in Luxemburg wird seit Jahren von Belästigungs- und Mobbingvorwürfen geplagt.
Kurzmeldungen Lokales 25.11.2022

Einer der Gründer des renommierten Max-Planck-Instituts in Luxemburg hat mit seinem Rücktritt gedroht, sollte die Denkfabrik sich nicht mit ihrer toxischen Arbeitsatmosphäre befassen. Burkhard Hess sollte bis zu seiner Pensionierung Direktor bleiben. Hess sei eine andere Stelle angeboten worden, nämlich als Professor für Verfahrensrecht an der Universität Wien. 

Hess war zusammen mit Hélène Ruiz-Fabri einer von zwei Direktoren, als sich 2020 zwei Whistleblower über die fragwürdige Arbeitsatmosphäre am offiziell als Max-Planck-Institut Luxemburg bezeichneten Institut aussprachen. Dies löste eine interne Untersuchung der Münchner Zentrale der Organisation aus, die Max-Planck-Institute in ganz Europa beaufsichtigt.  

 Im April 2020 erklärte die Münchner Zentrale des Instituts – die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) –, sie wolle „die Arbeitssituation bereinigen“ und habe eine neue Verwaltungsleiterin am Luxemburger Institut ernannt. Die neue Leiterin Berglind Fridriks wurde schnell zum Chief Operations Officer ernannt und löste Hess an der Institutsleitung ab. Das gesamte Institut werde an die Universität Luxemburg überführt, teilte die MPG im August in einer Pressemitteilung mit.

 Das luxemburgische Bildungsministerium und das Max-Planck-Institut in Luxemburg antworteten nicht auf Anfragen zur Stellungnahme. Die MPG bestätigte, dass Hess die Stelle in Wien angeboten worden sei.  

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Kurzmeldungen Lokales 25.11.2022

(TJ) - Der CGDIS musste am Donnerstag drei Einsätze koordinieren. Gegen 19.20 Uhr verlor zwischen Bourscheid und Bürden ein Autofahrer auf den CR348 die Gewalt über seinen Wagen und krachte in einen Baum. Dabei wurde ein Mensch verletzt. Sanitäter aus dem Einsatzzentrum Nordstad kümmerten sich um das Unfallopfer und brachten es ins Krankenhaus. Bei einem Wildunfall zwischen Gonderingen und Waldhof blieb es bei Materialschaden. Gegen 1.30 Uhr musste die Feuerwehr aus Mertert in die Rue Basse eilen, nachdem dort Brandgeruch gemeldet worden war. Nach einer Kontrolle konnten die Brandspezialisten wieder ins Zentrum zurückfahren.

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Vorgestern

(dpa) - Durch russischen Beschuss auf die südukrainische Stadt Cherson sind am Donnerstag nach regionalen Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Die erst kürzlich wieder von ukrainischen Truppen besetzte Stadt sei mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen worden, teilte Gebietsgouverneur Jaroslaw Januschewytsch mit. Er berichtete von sechs Verletzten. Ein Hochhaus habe durch den Beschuss Feuer gefangen. Ein Geschoss sei auf einem Kinderspielplatz eingeschlagen.

Unter dem Druck ukrainischer Angriffe hatten russische Truppen Cherson und ihren Brückenkopf auf dem nordwestlichen Ufer des Dnipro Mitte November geräumt. Die Russen halten aber Stellungen auf dem anderen Ufer des Flusses und setzen von dort ihre Artillerie ein. Die Lage in der Stadt gilt als äußerst schwierig. Die ukrainischen Behörden haben Zivilisten angeboten, Cherson zeitweise zu verlassen.

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Kurzmeldungen Lokales 24.11.2022

(lm) – In Ettelbrück wurden zwischen Dienstag und Donnerstag von sieben Autos Fenster eingeschlagen, wie die Polizei meldet. Die Wagen waren am Ettelbrücker Bahnhof, Parking Däich, in der Nähe der Sporthalle Franckie Hansen und entlang des Boulevard Grande-Duchesse Charlotte stationiert. 

In einem weiteren Fall wurde zudem in ein Fahrzeug eingebrochen. Aus einem in der Rue J.F. Kennedy geparkten Wagen wurde am Mittwoch gegen 10.50 Uhr eine Handtasche gestohlen, nachdem zunächst auch hier die Fenster eingeschlagen wurden. 

Außerdem informieren die Beamten, dass am Ettelbrücker Friedhof das Türfenster der Sanitäranlage eingeschlagen wurde. 

In allen Fällen werden Zeugen gebeten, sich telefonisch unter (+352) 244 84 1000 oder per E-Mail (police.ettelbruck@police.etat.lu) an die Polizeidienststelle Ettelbrück zu wenden.

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Mann beschädigt über 100 Autos - Festnahme

Kurzmeldungen Politik 24.11.2022

(lm) – In den vergangenen 24 Stunden wurden 210 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Santé am Donnerstagnachmittag mitteilt. Insgesamt wurden 1.363 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate liegt also aktuell bei 15,44 Prozent, der R-Wert wird mit 1,13 angegeben.

Die Zahl der Todesfälle bleibt am Donnerstag unverändert bei 1.158.

In den Krankenhäusern Luxemburgs werden aktuell 25 Covid-19-Patienten stationär behandelt, einer davon liegt auf der Intensivstation.

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(dpa) – Das ukrainische Stromnetz ist nach den massiven Blackouts vom Vortag offiziellen Angaben zufolge wieder hergestellt worden. „Faktisch wurden alle Gebiete der Ukraine mit Strom versorgt“, sagte der Vizechef des Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, am Donnerstag im Fernsehen. Wie viele Ukrainer tatsächlich wieder Strom haben, führte er nicht aus. Vom staatlichen Energieversorger Ukrenerho gab es ebenfalls keine neuen Informationen darüber, ob das Stromnetz von Notabschaltungen wieder zu planmäßigen Abschaltungen übergegangen ist.

Am Mittwoch war nach massiven russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur landesweit die Stromversorgung ausgefallen. Russland führt seit neun Monaten einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland.

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Der Künstler Clas Steinmann (r) und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe stehen mit einem Plan an dem Platz der vorgesehenen Gedenkstätte.
Kurzmeldungen Lokales 24.11.2022

(dpa/lrs) – Auf einem Platz in der Nähe der Porta Nigra sollen sechs große Stelen aus Bronze an die Todesopfer erinnern, sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) am Donnerstag in Trier. Der Ort der zentralen Gedenkstätte und das geplante Werk des Trierer Künstlers Clas Steinmann seien mit den Opfern und Hinterbliebenen abgestimmt. „Ich bin froh, dass wir eine einvernehmliche Entscheidung haben“, sagte Leibe.

Am 1. Dezember 2020 war ein Amokfahrer mit seinem Geländewagen durch die Fußgängerzone gerast und hatte fünf Menschen getötet und viele weitere verletzt. Im Oktober 2021 war zudem ein Mann gestorben, der bei der Tat schwer verletzt worden war. „Für uns sind daher sechs Menschen aufgrund der Amoktat getötet worden“, sagte Leibe.

Neben der zentralen Gedenkstätte an der Porta Nigra werde es mehrere kleinere, dezentrale Gedenkorte in der Fußgängerzone geben, kündigte Projektleiterin Nina Womelsdorf an. An den Orten, an denen Menschen getötet wurden, sollten Gedenktafeln eingelassen werden, die die Betroffenen mit Symbol, Namen und Daten selbst gestalten könnten.

Die gewählten Symbole, wie zum Beispiel eine Sonne, sollten sich dann an den jeweiligen Stelen am zentralen Gedenkort wiederfinden. Die Gedenktafeln aus Bronze sollten bis zum Sommer 2023 installiert sein, sagte Leibe. Bei dem Stelen-Denkmal gehe man davon aus, es im nächsten Jahr zu bauen. Allerdings gebe es Unwägbarkeiten wegen der Materialbeschaffung, sagte Künstler Steinmann.

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Kurzmeldungen Lokales 24.11.2022

(TJ) – Die Zentrale der Rettungsdienste musste am Mittwoch nach drei Zwischenfällen Hilfe organisieren. Gegen 17.45 Uhr verlor ein Autofahrer auf der A13 zwischen Schengen und Frisingen die Kontrolle über sein Fahrzeug, das anschließend gegen die Leitplanken schlitterte. Dabei wurde eine Person verletzt. 

Gegen 22.20 Uhr kam es zwischen Esch/Alzette und Kayl auf der RN31 zu einem weiteren Unfall mit Verletzten, als zwei Autos kollidierten. Zwei Personen mussten zur Untersuchung und weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden.

Bereits gegen 20.30 Uhr hatte ein Fahrer mit seinem Auto ein Wildschwein erfasst. Bei diesem Unfall, der zwischen Gonderingen und Waldhof passierte, blieb es bei Materialschaden.

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