Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Medien: Mindestens acht Tote nach Schüssen in USA

(dpa) - Bei Schüssen in einem Paketzentrum des Logistikunternehmens Fedex in den USA sind Medienberichten zufolge mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall hatte sich am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana ereignet.

Die Toten seien in dem Zentrum entdeckt worden, teilte die Polizei laut US-Medien mit. Mehrere Menschen würden mit Schusswunden in Krankenhäusern behandelt. Genaue Informationen über ihren Zustand lagen zunächst nicht vor. Der Schütze soll sich den Berichten zufolge selbst das Leben genommen haben. Die Polizei sei kurz vor Mitternacht zu der Lagerhalle nahe dem Flughafen der Stadt gerufen worden. Umliegende Straßen seien wegen des Polizeieinsatzes zeitweise gesperrt gewesen, schrieb John Perrine von der Indiana State Police auf Twitter.

Fedex-Sprecher Jim Masilak sagte zu CNN, es handele sich um ein „tragisches“ Ereignis. „Sicherheit ist unsere oberste Priorität, und unsere Gedanken sind bei all denen, die betroffen sind. Wir arbeiten daran, mehr Informationen zu sammeln und kooperieren mit den Ermittlungsbehörden.“

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 11:54

Gegenstände von vermisstem indonesischem U-Boot entdeckt

(dpa) - Indonesische Suchmannschaften haben vor der Küste Balis mutmaßliche Teile aus dem seit Mittwoch vermissten Militär-U-Boot gefunden. Man gehe jetzt davon aus, dass die „KRI Nanggala-402“ gesunken sei, sagte Luftmarschall Hadi Tjahjanto am Samstag.

Zu den Funden gehörten eine Flasche mit Schmierstoff und eine Torpedohülle. „Die Objekte, die in der Nähe der letzten Ortung des U-Boots gefunden wurden, werden für Teile des U-Boots gehalten“, sagte Tjahjanto. Die Teile hätten niemals ohne Druck aus dem U-Boot gelangen können.

An Bord der in Deutschland gebauten „KRI Nanggala-402“ waren 53 Seeleute. Experten glaubten, dass die Besatzung nur noch bis zum frühen Samstagmorgen genügend Sauerstoff gehabt hätte. Das U-Boot wurde in der Nähe des Ortes Celukan Bawang im Norden der Insel Bali vermutet.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:21

Fünf Unfälle und zwei Feuer in der Nacht auf Samstag

(jwi) - In den vergangenen Stunden kam es zu mehreren Rettungseinsätzen, schreibt der CGDIS am Samstag in seinem Bericht. 

In Limpach in der Rue de Soleuvre krachten zwei Autos gegen 17.45 Uhr ineinander. Zwei Personen wurden verletzt. Unter anderem war der Notarzt aus Esch/Alzette im Einsatz. Um 19 Uhr verunfallte ein Autofahrer auf dem CR137 bei Manternach. In Blascheid in der Rue de Fischbach überschlug sich um 20.26 Uhr ein Fahrzeug. Um 22 Uhr kam es auf der Autobahn A1 in Richtung Luxemburg-Stadt zu einem Auffahrunfall mit zwei Fahrzeugen und auch in Frisingen landete um 4.20 Uhr ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug auf dem Dach.

Zudem gab es noch zwei kleinere Brände. Am Freitag um 18 Uhr brannte es im Wald bei Lorentzweiler und gegen 23.30 Uhr gab es ein Feuer in einem Mülleimer bei Lellingen.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 09:02

Erstmals Malaria-Impfstoff mit hoher Wirksamkeit entwickelt

(dpa) - Ein von der Universität Oxford entwickelter Malaria-Impfstoff hat erstmals in einer klinischen Studie die von der Weltgesundheitsorganisation ausgegebene Marke von 75 Prozent Wirksamkeit erreicht. Das Präparat mit dem Namen „R21/Matrix-M“ habe in einer Phase-II-Studie das Risiko einer Erkrankung um 77 Prozent verringert, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule. Die Studie war allerdings recht klein: Einbezogen wurden insgesamt 450 Kinder von 5 bis 17 Monaten in Burkina Faso.

Bei der bisher nur als noch nicht von unabhängigen Experten geprüfter Preprint vorliegenden Analyse wurden keine schweren Nebenwirkungen bekannt. Eine größer angelegte Phase-III-Studie in mehreren afrikanischen Ländern soll nun folgen. Die von der weiblichen Anopheles-Mücke übertragene Krankheit gilt als eine der wichtigsten Ursachen für Kindersterblichkeit in Afrika. Jedes Jahr sterben daran nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 400.000 Menschen, davon 270.000 Kinder. Allein im Jahr 2019 wurden 229 Millionen Fälle registriert.

Der Leiter des Jenner-Instituts der Universität Oxford, Professor Adrian Hill, hofft auf eine Notfallzulassung des Präparats durch die WHO. „Was wir uns erhoffen, ist die 400.000 (Todesfälle) in den nächsten fünf Jahren auf Zehntausende zu reduzieren“, sagte er dem „Guardian“. Bereits Ende kommenden Jahres könnte der Impfstoff seiner Meinung nach zugelassen sein.

Kurzmeldungen International Heute um 08:39

Russland will Seegebiete sperren - Kritik aus dem Westen

(dpa) - Begleitet von Kritik aus dem Westen will Russland ab diesem Samstag mehrere Seegebiete im Schwarzen Meer nahe der 2014 einverleibten ukrainischen Halbinsel Krim sperren. Ausländische Kriegsschiffe und andere staatliche Schiffe dürften diese Gewässer bis zum 31. Oktober nicht mehr passieren, Frachtschiffe dagegen schon, hatte das Verteidigungsministerium in Moskau mitgeteilt. Betroffen sein soll etwa das Gebiet von der Krim-Stadt Sewastopol bis nach Gursuf.

Im Westen besteht die Sorge, dass die im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verankerten Durchfahrtsrechte eingeschränkt und die internationale Schifffahrt behindert werden könnte. Die Nato rief Russland dazu auf, den freien Zugang zu ukrainischen Häfen im Asowschen Meer und die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten. In den vergangenen Tagen hatten russische Soldaten auf der Krim Manöver abgehalten. Russische, aber auch ukrainische Truppenaufmärsche hatten zuletzt international Besorgnis ausgelöst, dass die Kämpfe im Konfliktgebiet Ostukraine wieder eskalieren könnten. Am Freitag begann Russland nach offiziellen Angaben dann mit dem Abzug der zusätzlich auf die Krim verlegten Truppen. Die Ukraine begrüßte das.

Seit etwa sieben Jahren werden Teile der ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze von moskautreuen Aufständischen kontrolliert. Nach UN-Schätzungen sind seit Ausbruch des Konflikts 2014 mehr als 13.000 Menschen getötet worden. Ein 2015 vereinbarter Friedensplan liegt auf Eis.

Lesen Sie auch:

Russland leitet Rückzug seiner Truppen von der Grenze ein  

Gestern

Österreich: Brennende Regenbogenfahnen rütteln Politik auf

(dpa) - Nach mehreren Attacken auf Regenbogenfahnen im österreichischen Bundesland Vorarlberg fordern Parteien Maßnahmen zum Schutz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT). Damit reagierten Politiker am Freitag darauf, dass in den vergangenen Wochen mehrere Fahnen unter anderem vor Kirchen abgefackelt und gestohlen worden waren.

Die Fahnen waren in den vergangenen Wochen von katholischen Pfarrern und Gemeinden gehisst worden, um gegen das Segnungsverbot des Vatikans für homosexuelle Paare zu protestieren. „Wenn die Regenbogenfahne als Symbol für Vielfalt und Toleranz derart negative Reaktionen bis hin zu offenem Hass hervorruft, dann müssen wir in Vorarlberg nicht nur klar Stellung beziehen, sondern aktive Maßnahmen setzen“, sagten Grünen-Abgeordnete des Landtages am Freitag.

Gemeinsam mit der konservativen ÖVP stellten sie einen Aktionsplan vor, um Diskriminierung wegen sexueller Orientierung, aber auch wegen Merkmalen wie Alter, Behinderung oder Herkunft zu bekämpfen. Unter anderem soll eine Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet werden. ÖVP und Grüne bilden die Landesregierung.

Die Glaubenskongregation im Vatikan hat im März Segnungen für unzulässig erklärt, die homosexuelle Partnerschaften anerkennen. Wie auch in Luxemburg vertreten viele Geistliche und Gläubige in Österreich eine liberalere Position.

Lesen Sie auch:

Kurzmeldungen Lokales 23.04.2021

Frau in der Route d'Esch angefahren

Gegen 12.10 Uhr kam es in der Route d'Esch in der Hauptstadt zu einem Unfall mit einer verletzten Frau. Ein Autofahrer hatte die Dame auf dem Fußgängerüberweg beim Abbiegen übersehen und fuhr sie an. Die Frau wurde beim Sturz verwundet, war jedoch ansprechbar. Sie wurde zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht, die Polizei protokollierte das Geschehen.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Vorgestern

Schauspieler und Reality-Star Willi Herren wenige Tage vor seinem Tod bei der Eröffnung von "Willi Herren's Rievkooche Bud".
Kurzmeldungen Panorama 22.04.2021

Unbekannte brechen in Wohnung von Willi Herren ein

(dpa) - Nach dem Tod von „Lindenstraße“-Schauspieler Willi Herren ist in dessen Kölner Wohnung eingebrochen worden. Ein oder mehrere Täter hätten sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Zutritt zu den von der Polizei zuvor versiegelten Räumlichkeiten verschafft, teilte die Kölner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. „Offenbar sind aus der Wohnung mehrere werthaltige Gegenstände abhandengekommen“, sagte ein Sprecher. Näheres könne man aktuell noch nicht sagen. Die Polizei Köln habe Ermittlungen wegen Diebstahls und Siegelbruchs aufgenommen. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

Herren war am Dienstag tot in der Wohnung im Kölner Stadtteil Mülheim gefunden worden. Der Schauspieler, der aus der ARD-Serie „Lindenstraße“ und aus vielerlei Reality-Formaten bekannt war, wurde nur 45 Jahre alt. Die genaue Todesursache ist noch unklar. Eine Obduktion ergab aber keine Hinweise auf eine äußere Gewalteinwirkung.

Mutmaßliches Komplott in Jordanien: Angeklagte freigelassen

(dpa) - Im Fall der mutmaßlichen Verschwörung im Königshaus von Jordanien hat die Staatsanwaltschaft 16 Angeklagte freigelassen. Das berichtete am Donnerstag die Staatsagentur Petra. Zuvor hatte König Abdullah II. demnach gebeten, dass diejenigen, die bei dem Versuch eines Aufruhrs in die Irre geführt worden seien, zurück zu ihren Familien dürften.

Vor einigen Wochen kam es nach Angaben der Regierung zu einem Komplott, an dem auch der ehemalige Kronprinz Hamsa bin Hussein beteiligt gewesen sein soll. Er bestritt die Vorwürfe und bekräftigte seine Loyalität zu König Abdullah II. Der Regierung zufolge sollen der Prinz und andere an Versuchen beteiligt gewesen sein, das Königreich zu „destabilisieren“. Was genau hinter den Vorwürfen steckt, bleibt offen.

Im Zuge der Ermittlungen zu der mutmaßlichen Verschwörung wurden auch Bassim Auadalla, ehemaliger Vorsitzender des Königlichen Gerichts, und Hassan bin Said, Mitglied der Königsfamilie festgenommen. Die Beiden bleiben dem Bericht zufolge weiterhin in Haft.

Lesen Sie auch:

Vermisste Deutsche tot in Norwegen gefunden

(dpa) - In Norwegen sind die Überreste einer jungen Deutschen gefunden worden. Bei der Toten handelt es sich um eine Frau, die vor einem halben Jahr in der Gemeinde List auf Sylt als vermisst gemeldet worden war, wie die Polizei der südnorwegischen Region Agder am Donnerstag mitteilte. Die Überreste seien am 27. März im norwegischen Tvedestrand entdeckt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Flensburg können derzeit keine weiteren Angaben zur Todesursache gemacht werden. Hinweise auf ein mögliches Verbrechen gebe es nicht.

Über das spurlose Verschwinden der jungen Frau hatten im Herbst 2020 mehrere deutsche Medien berichtet. Der Polizei Flensburg zufolge war die damals 22-jährige Frau am 2. Oktober 2020 zuletzt in ihrer Personalwohnung in List gesehen worden. Sie stammte demnach gebürtig aus Rheinland-Pfalz und arbeitete seit kurzem auf Sylt in einem Hotel. Wie der norwegische Rundfunksender NRK berichtete, gehen Polizei und Familie davon aus, dass die Frau an Bord einer Fähre von List nach Dänemark gewesen sei. Was dann geschehen ist, ist demnach unklar.

Kurzmeldungen Lokales 22.04.2021

Drei Verletzte nach Unfall bei Trier

(dpa/lrs) - Drei Menschen sind bei einer Kollision auf der B268 in Lampaden im Kreis Trier-Saarburg verletzt worden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach stieß eine 22 Jahre alte Autofahrerin am Mittwochabend beim Abbiegen auf die Bundesstraße 268 gegen den Wagen einer 23-Jährigen. Die Fahrbahn war zwischenzeitlich gesperrt. Die Polizei schätzt den bei dem Zusammenstoß entstandenen Sachschaden auf etwa 20.000 Euro.

Vermisstes U-Boot vor Bali mit 53 Menschen an Bord

(dpa) - Das mit 53 Seeleuten an Bord vermisste indonesische Militär-U-Boot liegt vermutlich 600 bis 700 Meter unter Wasser. Das teilte die Marine am Donnerstag mit. Der Leiter des Marine-Informationsdienstes, Julius Widjojono, fügte hinzu: „Es ist dafür ausgelegt, bis zu einer Tiefe von 250 bis 500 Metern zu tauchen. Jenseits davon ist es gefährlich.“ Der Treibstofftank des vor 40 Jahren in Deutschland gebauten KRI Nanggala-402 könnte durch Wasserdruck beschädigt worden sein.

Das knapp 60 Meter lange U-Boot hatte Behördenangaben zufolge den Kontakt am frühen Mittwochmorgen während einer Übung etwa 95 Kilometer nördlich von Bali verloren. Das Verteidigungsministerium in Jakarta hatte am Mittwoch mitgeteilt, Helikopter hätten einen Ölfleck im Meer entdeckt - ungefähr an der Stelle, an dem es zuletzt Kontakt zu dem U-Boot gab.

Vier Marineschiffe seien an der Suche beteiligt, zwei weitere, darunter eines aus Malaysia, seien unterwegs, sagte Widjojono. Das U-Boot war Ende der 70er Jahre von dem Unternehmen Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gebaut worden.

Lesen Sie auch: