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Massenschießerei in Kalifornien
International 02.12.2015 Aus unserem online-Archiv
Bis zu 20 Opfer

Massenschießerei in Kalifornien

Schockierte Rettungsteams versuchen, Verwundeten zu helfen.
Bis zu 20 Opfer

Massenschießerei in Kalifornien

Schockierte Rettungsteams versuchen, Verwundeten zu helfen.
Foto: REUTERS
International 02.12.2015 Aus unserem online-Archiv
Bis zu 20 Opfer

Massenschießerei in Kalifornien

Erneut ist es in den USA zu einer blutigen Schießerei gekommen. Bis zu drei Schützen stürmten offenbar ein Gebäude in Kalifornien. US-Medien berichten von zwölf Toten.

(dpa) - In der kalifornischen Stadt San Bernardino haben Unbekannte ein Blutbad angerichtet. Nach Angaben der Fernsehsender Fox News und ABC hat es zwölf Tote gegeben. Die Angaben wurden von offiziellen Stellen zunächst nicht bestätigt. Nach ersten Berichten sollen bis zu drei Schützen ein Bürogebäude gestürmt haben. US-Präsident Barack Obama ließ sich über die Ereignisse informieren, wie das Weiße Haus mitteilte.

Auf einem nahegelegenen Parkplatz wurden die Verletzten erstversorgt.
Auf einem nahegelegenen Parkplatz wurden die Verletzten erstversorgt.
Foto: REUTERS

Die Polizei bestätigte per Twitter, dass es zu einem Vorfall in der Stadt gekommen ist und wies die Anwohner an, nicht auf die Straßen zu gehen.

Der Fernsehsender CNN berichtete von drei möglichen Verdächtigen. CNN zeigte Fernsehbilder, auf denen verzweifelte Menschen zu sehen waren. Außerdem versorgten Hilfskräfte Verletzte.

Über dem Geschehen kreisten Hubschrauber, die Polizei fuhr ein Großaufgebot auf, darunter auch gepanzerte Fahrzeuge. Nach Angaben des Fernsehsenders ABC sollen drei Schützen jeweils mit Gewehren bewaffnet gewesen sein.

Nach ersten Erkenntnissen haben die Schützen ein Bürogebäude in der 200.000-Einwohner Stadt San Bernardino gestürmt. Die Stadt liegt etwa eine Autostunde von Los Angeles entfernt. In dem Gebäude war nach ersten Berichten von Augenzeugen das Inland Regional Center, eine staatliche Einrichtung, untergebracht, die sich mit Behinderten beschäftigt. Der Komplex wurde evakuiert.

Eine Frau berichtete am ganzen Körper zitternd, die Schüsse seien auch außerhalb des Gebäudes gefallen. Brandon Hunt, Mitarbeiter des Zentrums, sagte: „Die Kollegen haben sich in Büros und Schränken versteckt.“ Das Geschehen spielte sich nach seiner Darstellung hauptsächlich in der Aula des Gebäudes ab.

Schwer bewaffnete Polizisten sicherten das Gelände. Sie begleiteten mehrere Gruppen von Menschen, die mit erhobenen Händen das Gebäude verließen.

Im Inland Regional Center wird die Betreuung von Menschen mit Entwicklungsverzögerungen koordiniert. Die mehr als 670 Mitarbeiter bieten Programme für 30 000 Menschen an - vom Neugeborenen bis hin zu Senioren.

Die genaue Zahl der Opfer steht noch nicht fest.
Die genaue Zahl der Opfer steht noch nicht fest.
Foto: REUTERS

US-Präsident Barack Obama ließ sich laufend über die Ereignisse informieren, wie das Weiße Haus mitteilte. Beinahe alle Kandidaten des laufenden Präsidentschaftswahlkampfs äußerten sich auf Twitter oder in anderen Medien.



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