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Mariupol: Russische Armee nimmt Angriffe auf Azovstal wieder auf
International 23.04.2022 Aus unserem online-Archiv
Ukraine-Krieg

Mariupol: Russische Armee nimmt Angriffe auf Azovstal wieder auf

Im riesigen Gelände von Azovstal, wo vor dem Krieg 40.000 Stahlarbeiter beschäftigt waren, haben Tausende Zivilisten vor der russischen Armee Schutz gesucht.
Ukraine-Krieg

Mariupol: Russische Armee nimmt Angriffe auf Azovstal wieder auf

Im riesigen Gelände von Azovstal, wo vor dem Krieg 40.000 Stahlarbeiter beschäftigt waren, haben Tausende Zivilisten vor der russischen Armee Schutz gesucht.
Foto: AFP
International 23.04.2022 Aus unserem online-Archiv
Ukraine-Krieg

Mariupol: Russische Armee nimmt Angriffe auf Azovstal wieder auf

Mit Artillerie und aus der Luft soll das Stahlwerk beschossen werden, in dem sich noch Tausende Zivilisten aufhalten sollen.

(dpa) - Russische Truppen haben die Angriffe auf das Stahlwerk Azovstal in der Hafenstadt Mariupol nach ukrainischen Angaben wieder aufgenommen. 

„Der Feind versucht, den letzten Widerstand der Verteidiger von Mariupol zu ersticken“, sagte der ukrainische Präsidentenberater Olexij Arestowytsch am Samstag in einer Videobotschaft. Eingesetzt würden Artillerie und Luftwaffe. Die ukrainischen Soldaten würden jedoch ihre Positionen halten und „sogar Gegenangriffe starten“. Die Angaben sind nicht überprüfbar.

Um 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) sollte eine Waffenruhe für die Evakuierung von verbliebenen Zivilisten aus der weitgehend zerstörten Stadt mit einst 440.000 Einwohnern einsetzen. Dazu gab es zunächst keine Informationen.


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Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag angeordnet, keinen Sturm der aus dem Kalten Krieg stammenden Bunkeranlagen vorzunehmen. Damit sollten eigene Verluste vermieden werden. Zuvor war die Hafenstadt am Asowschen Meer als erobert deklariert worden.

Mariupol war kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges vor zwei Monaten von russischen Truppen komplett eingeschlossen worden. Kiew schätzt, dass infolge der Kämpfe mehr als 20.000 Menschen getötet wurden. Satellitenbilder zeigen bei Mariupol Orte möglicher Massengräber.    

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