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(dpa) - Im westafrikanischen Krisenstaat Mali hat sich Putschistenführer Assimi Goïta zum neuen Übergangspräsidenten ausrufen lassen. Das Verfassungsgericht in der Hauptstadt Bamako übertrug dem 38 Jahre alten Oberst am Freitagabend die Amtsgeschäfte. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drohte mit dem Rückzug der Truppen seines Landes, sollte sich Mali nach dem Putsch in Richtung radikaler Islamismus entwickeln. In dem 20-Millionen-Einwohner-Land ist auch die Bundeswehr mit mehreren Hundert Soldaten im Einsatz.

Goïta hatte im vergangenen August einen Militärputsch geführt, der den gewählten Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta stürzte. Anfang voriger Woche zwang das Militär auch den bisherigen Interimspräsidenten Bah N'Daw und Premierminister Moctar Ouane zum Rücktritt. In einem Erlass des Verfassungsgerichts vom Freitagabend hieß es nun, Goïta solle den „Übergangsprozess bis zum Ende führen“. Zuletzt war er schon Vizepräsident.

Die politische Lage in der ehemaligen französischen Kolonie ist seit Jahren nicht stabil. Frankreich hat dort mehr als 5.000 Soldaten stationiert, um islamistischen Terrorismus zu bekämpfen. 2013 schlug erst ein massiver Militäreinsatz der früheren Kolonialmacht den Vormarsch islamistischen Terrorgruppen auf Bamako zurück. Einige dieser Gruppen haben dem Islamischen Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. Macron sagte der Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“, er habe gegenüber westafrikanischen Staats- und Regierungschefs deutlich gemacht, dass er keine Regierung unterstützen werde, die keine demokratische Legitimität mehr habe. Noch am Sonntag wollten die Staaten der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas in Ghana beraten.

Heute

Kurzmeldungen Politik Heute um 09:35

(LW) - In Walferdingen kam am Mittwoch der Generalrat der LSAP zusammen, um die von der Parteileitung vorgeschlagene Regierungsumbildung zu verabschieden.

Demnach steigt Paulette Lenert zur Vize-Regierungschefin auf, Georges Engel beerbt Dan Kersch in den Ressorts Arbeit, Solidarwirtschaft und Sport, und Claude Haagen tritt die Nachfolge von Romain Schneider als Minister für Landwirtschaft und Soziales an. 

Wie Premier Bettel (DP) am Freitag ankündigte, sollen die drei neuen Minister – Yuriko Backes folgt bei der DP auf Pierre Gramegna als Finanzminister – Anfang 2022 zusammen vereidigt werden.  

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 07.12.2021

Am Sonntag (5.12.) kam es in Differdingen zu einem bewaffneten Überfall. Die Tat ereignete sich zur Mittagsstunde in der Avenue de la Liberté.

Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen, die in der Zeit von 12.30 Uhr bis 13.15 Uhr verdächtige Personen dort beobachtet haben oder sonstige Informationen geben können. Diese können via die Notrufnummer 113 oder per E-Mail: spj.rgb@police.etat.lu durchgegeben werden.

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

(dpa) - Nach einer Explosion in Südfrankreich sind mehrere Menschen unter den Trümmern eines Hauses verschüttet worden. Eine Person sei tot geborgen worden, teilte die zuständige Präfektur am Dienstagvormittag mit. Zwei weitere Personen konnten demnach aus den Überresten des dreistöckigen Gebäudes gerettet werden. Nach zwei Vermissten werde weiter gesucht. Die Explosion in dem Haus ereignete sich der Präfektur zufolge in der Nacht zu Dienstag in dem Mittelmeer-Städtchen Sanary-sur-Mer nahe Toulon. Es habe beim Eintreffen der Rettungskräfte stark nach Gas gerochen, hieß es.

Ein Sprecher der zuständigen Feuerwehr erklärte am Morgen, bei den beiden aus den Trümmern geretteten Personen handele es sich um eine Frau und ein Baby. Daneben sei ein verschütteter Mann ohne Bewusstsein geortet worden. Ob dies der nun tot Geborgene ist, war zunächst unklar. Auch mit Unterstützung von Suchhunden werde nach den anderen beiden unter den Trümmern vermuteten Personen gesucht.

Nach Angaben der Präfektur mussten neun Personen ihre an das eingestürzte Gebäude angrenzenden Häuser verlassen. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren an dem Rettungseinsatz beteiligt, wie eine Feuerwehrsprecherin sagte.  

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2021

(jwi) - Der junge Mann, der seit Montag vermisst gemeldet wurde, ist wieder zu Hause. Das meldet die Polizei.

(dpa) - Im Haus eines bettlägerigen Rentners in Nizza in Südfrankreich haben Angehörige mehr als 100 tote Katzen entdeckt. Den gruseligen Fund machten sie zwei Tage nach der Krankenhauseinweisung des 81-Jährigen, wie die Zeitung „Nice-Matin“ am Montag berichtete. Die teils bereits mumifizierten und verwesten Tierleichen befanden sich überwiegend in Holzkisten und Plastikdosen, die der alte Mann in seinem isoliert auf einem Berghang liegenden Haus aufbewahrte. Tierschutzhelfer bemühten sich den Sonntag über, die Kadaver zu bergen. Auf Videoaufnahmen war ein verwahrlostes Haus zu sehen, zwei tote Katzen lagen auch nebeneinander auf einem Sessel.

Der Rentner lebte seit dem Umzug seiner Schwester in ein Altenheim zu Anfang des Jahres alleine in dem Haus. Angehörige hatten zwar den Sozialdienst auf die schwierige Lage des Mannes hingewiesen, berichtete „Nice-Matin“, vor Ort hatte aber offensichtlich niemand nach dem Rechten gesehen. Nach seiner Einweisung ins Krankenhaus bat der Mann Angehörige, nach seinen Katzen zu sehen.

Kurzmeldungen Lokales 06.12.2021

Dreimal mussten die Einsatzteams des CGDIS seit Sonntagabend ausrücken.

In Derenbach „Am Saifert“ krachte kurz nach 19.30 Uhr ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Beleuchtungsmast. Dabei wurde im Fahrzeug eine Person verwundet. Die Feuerwehr aus Wintger und Sanitäter aus Wiltz rückten an.

Kurz vor 1 Uhr in der Nacht mussten die Feuerwehren aus Sassenheim-Differdingen und Käerjeng in der Rue de Soleuvre in Differdingen ein brennendes Fahrzeug löschen. Es blieb bei Materialschaden, zwei vorsorglich abkommandierte Rettungswagen konnten unverrichteter Dinge wieder in ihr Zentrum zurückkehren.

In der Rue de l'Eglise in Wolwelingen musste die Feuerwehr aus Rambrouch nach einem kleinen Brand eine Kontrolle durchführen. 

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