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Präsidentenwahl im Iran angelaufen
International 18.06.2021
Machtwechsel erwartet

Präsidentenwahl im Iran angelaufen

Auf seiner offiziellen Website fordert Ali Chamenei, Oberster Führer des Iran, das Land auf, an der bevorstehenden Präsidentschaftswahl teilzunehmen.
Machtwechsel erwartet

Präsidentenwahl im Iran angelaufen

Auf seiner offiziellen Website fordert Ali Chamenei, Oberster Führer des Iran, das Land auf, an der bevorstehenden Präsidentschaftswahl teilzunehmen.
Foto: Iranian Supreme Leader's Office/dpa
International 18.06.2021
Machtwechsel erwartet

Präsidentenwahl im Iran angelaufen

Nach der Wahl erwarten Beobachter einen politischen Machtwechsel, mit möglichen Folgen für Irans Außenpolitik.

(dpa) - Die Präsidentenwahl im Iran hat begonnen. Mehr als 59 Millionen Stimmberechtigte wählen am Freitag einen Nachfolger für Präsident Hassan Ruhani, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr antreten durfte. Wegen der Corona-Krise wurde die Öffnungszeit der Wahllokale verlängert und ihre Zahl auf mehr als 70.000 erhöht. 

Erste Ergebnisse werden laut Innenministerium am Samstag oder spätestens Sonntag erwartet. Der neue Präsident soll dann im August vereidigt werden.


Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, left, shakes hands with Palestinian President Mahmoud Abbas, second right, joined by U.S. Secretary of State Hillary Rodham Clinton, center during bilateral talks at the Red Sea resort of Sharm el-Sheikh, Egypt Tuesday Sept. 14, 2010. Convening a new round of negotiations Tuesday between Israel and the Palestinians, U.S. Secretary of State Hillary Rodham Clinton said the "time is ripe" for a Mideast peace deal.  (AP Photo/Nasser Nasser)
Kein Frieden zum Nulltarif im Nahost-Konflikt
Für eine dauerhafte Lösung des Nahost-Konflikts müssen Israelis und Palästinenser schmerzhafte Kompromisse schließen.

Nach der Wahl erwarten Beobachter einen politischen Machtwechsel. Von den zunächst sieben zugelassenen Kandidaten gingen am Wahltag nur noch vier ins Rennen. 

Ein erzkonservativer Kleriker, ein Reformer, ein ehemaliger General und ein Hardliner. Als klarer Favorit wird der Kleriker und Justizchef Ebrahim Raeissi gehandelt. Außenseiterchancen werden dem reformorientierten Ökonomen Abdolnasser Hemmati eingeräumt, der insbesondere auf Proteststimmen hofft.


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(FILES) In this file photo taken on March 11, 2021 Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks during a joint press conference with his Hungarian and Czech counterparts in Jerusalem. - Israel's opposition leader Yair Lapid said late on June 2, 2021 that he had succeeded in forming a coalition to end the rule of Prime Minister Benjamin Netanyahu, the country's longest serving leader. Once it is confirmed by the 120-member Knesset legislature, it would end the long reign of the hawkish right-wing leader known as Bibi who has long dominated Israeli politics. (Photo by ABIR SULTAN / POOL / AFP)