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Luxemburg mögliches Ziel: Festnahmen wegen Terrorverdachts in Österreich
International 16.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg mögliches Ziel: Festnahmen wegen Terrorverdachts in Österreich

Die Männer sitzen in Untersuchungshaft.

Luxemburg mögliches Ziel: Festnahmen wegen Terrorverdachts in Österreich

Die Männer sitzen in Untersuchungshaft.
Illustration: Anouk Antony
International 16.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg mögliches Ziel: Festnahmen wegen Terrorverdachts in Österreich

Drei Männer sollen mehrere Attentate geplant haben - möglicherweise auch in Luxemburg.

(dpa/TJ) - Drei junge Männer aus Tschetschenien stehen in Österreich im Verdacht, mehrere Terroranschläge geplant zu haben. Die österreichische Polizei hat daher zwei Männer festgenommen, der dritte Mann saß bereits im Gefängnis. Er habe laut Vienna Online seinen Ausbruch und anschließende Attacken - mithilfe der beiden Festgenommenen - vorbereitet.

Möglicherweise Luxemburg als Ziel

Weitere Ziele sollten laut Medienberichten der Wiener Stephansplatz, Frankreich, Deutschland und auch Luxemburg sein. Diese Information konnte die Luxemburger Staatsanwaltschaft bislang auf Nachfrage hin nicht bestätigen. 

Die beiden jetzt festgenommenen Männer sitzen in Untersuchungshaft. Die österreichische Staatsanwaltschaft bestätigte lediglich die Festnahme von zwei Männern wegen Terrorverdachts, ohne weitere Details zu nennen. Die Festnahmen erfolgten bereits vor einigen Tagen.

„Mein Mandant hatte Kontakt mit einem Häftling, der unter dringendem Tatverdacht steht. Er hatte aber keine Informationen über eine mögliche Tat“, sagte Anwalt Florian Kreiner. Die Ermittler hätten das Handy und den Computer seines 31 Jahre alten Mandaten sichergestellt, weil er IS-Propaganda ausgetauscht haben soll. Kreiner bezeichnete die Vorwürfe als „aus der Luft gegriffen“. „Mein Mandant hat sich an wie auch immer gearteten Planungen für einen Anschlag nicht beteiligt.“

Auch Wolfgang Blaschitz, Anwalt des zweiten Festgenommenen, betonte, dass an den Vorwürfen „nichts dran“ sei. „Meiner Meinung nach wird sich das rasch in Luft auflösen.“ Wie beide Anwälte erklärten, kamen die Hinweise von einem anonymen Zeugen.


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