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Luisa Neubauer fordert mehr Ehrgeiz
International 31.10.2021 Aus unserem online-Archiv
Kampf gegen Klimawandel

Luisa Neubauer fordert mehr Ehrgeiz

Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei einer Rede anlässlich des "Globalen Klimastreiks" im Oktober 2021.
Kampf gegen Klimawandel

Luisa Neubauer fordert mehr Ehrgeiz

Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei einer Rede anlässlich des "Globalen Klimastreiks" im Oktober 2021.
Foto: Philipp Znidar/dpa
International 31.10.2021 Aus unserem online-Archiv
Kampf gegen Klimawandel

Luisa Neubauer fordert mehr Ehrgeiz

Keine der reichen Nationen halte sich an die gemachten Zusagen, so die deutsche Klimaaktivistin vor der COP26.

(dpa) - Vor dem Start der Weltklimakonferenz in Glasgow an diesem Sonntag fordert die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer deutlich mehr Tempo und Ehrgeiz im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe. Keine der reichen Industrienationen, auch Deutschland nicht, halte sich gerade an seine Zusagen zum Klimaschutz, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Sie alle rauben dem globalen Süden und den jungen Generationen wissentlich ihre Perspektiven. Wo sind die Regierungen, die diesen Betrug beenden?“, fragte die 25-Jährige von der Umweltbewegung Fridays For Future.


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Seit dem als historisch gefeierten Klimaschutz-Abkommen von Paris im Jahr 2015 seien sechs Jahre vergangen - und die Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase heute höher denn je, prangerte sie an. „So kann das nicht weiter gehen. Diese Konferenz muss der Moment sein, in dem dieser Trend umgekehrt wird.“ Die Aktivistin, die auch Grünen-Mitglied ist, kündigte an, mit hunderten Mitstreiterinnen und Mitstreitern von Fridays for Future und anderen Bewegungen nach Glasgow zu reisen, „um Verantwortung für echten Wandel einzufordern“.


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Auf Einladung der Vereinten Nationen beraten Regierungsvertreter aus rund 200 Staaten in Schottland zwei Wochen lang, wie die Menschheit die beschleunigte Erderhitzung noch auf ein erträgliches Maß eindämmen kann. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres hatte vorab kritisiert, dass viele Staaten in den zwei Jahren seit der letzten UN-Konferenz in Madrid ihre Pläne zum Klimaschutz nicht ausreichend verschärft und den notwendigen raschen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas verschleppt haben.

Die menschengemachte Erwärmung der Atmosphäre sorgt schon jetzt dafür, dass Extremwetter sich häufen. Als Beispiele gelten die jüngsten Überschwemmungen in Deutschland, die Dürre in der Sahel-Zone in Afrika oder auch verheerende Waldbrände in Kalifornien.


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