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London will besseren Marktzugang für arme Länder
International 25.06.2017 Aus unserem online-Archiv
Nach Brexit

London will besseren Marktzugang für arme Länder

Großbritannien will zu seinen Verpflichtungen gegenüber den ärmsten Ländern stehen.
Nach Brexit

London will besseren Marktzugang für arme Länder

Großbritannien will zu seinen Verpflichtungen gegenüber den ärmsten Ländern stehen.
Foto: AFP
International 25.06.2017 Aus unserem online-Archiv
Nach Brexit

London will besseren Marktzugang für arme Länder

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Die Regierung in London hat den ärmsten Ländern nach dem Brexit einen verbesserten Zugang zum britischen Markt zugesagt. Die Regierung werde die Trennung von der EU nutzen, um Großbritanniens Stellung in der Welt zu festigen.

(dpa) - Die Regierung in London hat den ärmsten Ländern nach dem Brexit einen verbesserten Zugang zum britischen Markt zugesagt. Die Regierung werde die Trennung von der EU nutzen, um Großbritanniens Stellung in der Welt zu festigen und zu seinen Verpflichtungen gegenüber den ärmsten Ländern stehen, teilte ein Regierungssprecher mit. Die Zusage gelte für 48 Länder weltweit wie etwa Bangladesch, Sierra Leone, Haiti und Äthiopien, die weiterhin zollfrei Waren aller Art außer Waffen und Munition nach Großbritannien einführen könnten.

Im Zuge des EU-Austritts werde sich Großbritannien auch um eine engere Beziehungen zu Entwicklungsländern wie Jamaika, Pakistan und Ghana bemühen.

Kleidung, Kaffee und Co.

Es gehe darum, diese Länder auch künftig dabei zu unterstützen, ihre Exportmöglichkeiten auch wirklich wahrnehmen zu können. Dabei gehe es darum, Handelsbarrieren abzubauen, wichtige Infrastruktur für Exporte wie Häfen und Straßen zu verbessern und den Bildungsstandard zu erhöhen. „Unser Abschied von der EU eröffnet die Chance, uns verstärkt im Rest der Welt zu engagieren, statt uns zurückzuziehen“, betonte der Sprecher.

Großbritannien importiert nach diesen Angaben jährlich Waren im Wert von etwa 22 Milliarden Euro aus Entwicklungsländern. Die Hälfte der Bekleidungsimporte, ein Viertel des eingeführten Kaffees und anderer Produkte des täglichen Bedarfs wie Kakao, Bananen und Rosen komme aus diesen Ländern.


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