Wählen Sie Ihre Nachrichten​

(dpa) - Die Polizei in London hat seit Montag mehr als 1000 Klimaaktivisten festgenommen. Etwa 50 Anhänger der Umweltschutzgruppe Extinction Rebellion setzte Scotland Yard am Donnerstag am City Airport in der britischen Hauptstadt fest. Dort hatten Aktivisten versucht, den Betrieb zu stören.

Einem Mann mit einem Flugticket war es gelungen, beim Boarding auf das Dach einer Maschine zu klettern. Die Chefin von Scotland Yard, Cressida Dick, kritisierte das als „rücksichtslos, dumm und gefährlich“. Britischen Medien zufolge handelt es sich bei dem Mann um einen früheren paralympischen Radsportler.

Heute

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 18:06

In Großbritannien sorgen die innerhalb kürzester Zeit massiv gestiegenen Gaspreise für erhebliche Probleme. Der britische Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng hielt am Wochenende mehrere Krisentreffen mit Vertretern der Branche ab, während der für die Klimakonferenz COP26 zuständige Staatssekretär Alok Sharma im BBC-Interview am Sonntag zu beschwichtigen versuchte. Es gebe „im Moment kein Risiko bei der Versorgung“, sagte Sharma. Die erneuerbaren Energien müssten dringend schnell weiter ausgebaut werden.

Die BBC berichtete unter Berufung auf den Branchenverband Oil & Gas UK, die Großhandelspreise für Gas seien seit Januar dieses Jahres in Großbritannien um 250 Prozent gestiegen, um 70 Prozent allein seit August. Dafür werden unter anderem eine weltweit hohe Nachfrage, Probleme bei einigen Unternehmen sowie eine geringere Energiegewinnung durch Wind und Sonne verantwortlich gemacht. Dem „Guardian“ zufolge stehen mehrere kleine Energiefirmen kurz vor dem finanziellen Kollaps. 

Kurzmeldungen Sport Heute um 13:11

(dpa) - Der dänische Ex-Radprofi und TV-Experte Chris Anker Sørensen ist bei einem Unfall in Belgien ums Leben gekommen. Der 37-Jährige sei am Samstagnachmittag bei einer Fahrradtour in Seebrügge von einem Auto erfasst worden und später an seinen Verletzungen gestorben, berichtete der dänische Sender TV 2 Sports, für den Sørensen gearbeitet hatte. Der Radsport-Experte war in Belgien, um für den Sender über die dort stattfindende Weltmeisterschaft zu berichten.

Bis 2018 war er selbst als Radprofi aktiv und absolvierte auch mehrfach die Tour de France. Der dänische Sender stellte sein Team in Belgien zunächst vom Dienst frei und bot Seelsorge an. Der Sportdirektor von TV 2 Sports sprach der Familie von Sørensen sein Mitgefühl aus.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:30

(LW) - Die Polizei hat Samstagnacht fünf betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. 

An der Place Stalingrad in Esch/Alzette kam es gegen 19.15 Uhr zu einem Unfall. Einer der Unfallbeteiligten stand dabei unter zu hohem Alkoholeinfluss. Er wurde angezeigt und musste seinen Führerschein abgeben.

Kurz vor Mitternacht war auf der N1 zwischen Grevenmacher und Mertert ein Autofahrer aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen. Auch hier verlief der Alkoholtest positiv. Seinen Führerschein durfte der Fahrer behalten, allerdings kommt eine Strafanzeige auf ihn zu. Ebenfalls angezeigt wurde ein betrunkener Autofahrer, der gegen 1.30 Uhr in Schlangenlinien beim Salzhof in Luxemburg-Hollerich unterwegs war. Der Mann musste zudem seinen Führerschein abgeben.

Gegen 3 Uhr morgens fiel der Polizei eine Autofahrerin auf, die mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn A1 von Mertert in Richtung Deutschland unterwegs war. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Wagen kurz vor der Grenze stoppen. Die Frau stand unter erhöhtem Alkoholeinfluss. Die Folge war ein Führerscheinentzug sowie eine Strafanzeige.

Lesen Sie auch:

Kurzmeldungen International Heute um 08:58

(dpa) - Bei der Parlamentswahl in Russland ist an diesem Sonntag der Tag der Entscheidung. Mehr als 110 Millionen Menschen sind aufgerufen, eine neue Staatsduma zu bestimmen. 14 Parteien sind zugelassen. 

Im Kampf um die 450 Sitze in der Staatsduma hofft die Kremlpartei Geeintes Russland erneut auf eine absolute Mehrheit. Doch erhoben unabhängige Wahlbeobachter und die von der Wahl ausgeschlossene Opposition um den inhaftierten Kremlgegner Alexej Nawalny Zweifel an der Fairness des Urnengangs. Es gab Tausende Vorwürfe der Manipulation an den ersten beiden Tagen.

Die unabhängige Wahlbeobachterorganisation Golos listete mehr als 3.000 Verstöße am Samstag auf. Die Kommunistische Partei, die einen Stimmenzuwachs wegen der verbreiteten Unzufriedenheit mit der Kreml-Politik erwartet, beklagte ebenfalls Manipulationsversuche. Sie kündigte Proteste an. Unabhängige Beobachter und Oppositionelle befürchten, dass sich die Kremlpartei mit massenhaftem Betrug einen neuen Wahlsieg sichert.

Gestern

Die Huthi-Rebellen im Jemen haben im Zusammenhang mit der Tötung ihres politischen Anführers neun Menschen hingerichtet, darunter ein Kind. Ein Erschießungskommando habe sie am Samstag am zentralen Tahrir-Platz in der Hauptstadt Sanaa hingerichtet, wie die von den Rebellen kontrollierte Nachrichtenagentur Saba meldete. Die Angehörigen seien anwesend gewesen. Kritiker sprachen von einer Reihe willkürlicher Hinrichtungen nach einem Scheinprozess. Vorausgegangen war den Hinrichtungen das Urteil eines von den Huthis kontrollierten Gerichts in Hudaida im August 2020.

Huthi-Anführer Saleh al-Sammad war 2018 bei einem Luftangriff der saudisch geführten Militärkoalition in der jemenitischen Hafenstadt Hudaida getötet worden. Er war Anführer des obersten politischen Rats der Huthis. Saudi-Arabien hatte ihn als einen der meistgesuchten Huthi-Mitglieder gelistet und auf ihn ein Kopfgeld von 20 Millionen US-Dollar ausgesetzt. Riad sieht in den Huthis einen verlängerten Arm des Erzfeinds Iran und will ihren Einfluss im Jemen zurückdrängen.

Kurzmeldungen Lokales 18.09.2021

(SH) - Gleich zwei Motorradfahrer wurden am Samstag bei Unfällen verletzt.

Gegen 13.20 Uhr kam es in der Rue Prince Henri in Helmsingen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Sanitäter aus Lintgen sowie die Rettungsdienste aus Walferdingen und Kopstal waren im Einsatz.

Kurz nach 15 Uhr war dann auf dem CR 151 zwischen Wellenstein und Ellingen-Gare ein Motorradfahrer zu Fall gekommen. Auch er zog sich Blessuren zu. Vor Ort waren die Rettungskräfte aus Remich und Bad Mondorf.

Lesen Sie auch: 

Geisterfahrer verursacht Unfall auf A1

Tausende Jäger haben in Frankreich am Samstag gegen ein Verbot der traditionellen Vogeljagd demonstriert. Die Proteste in verschiedenen Departements des Landes verliefen nach Polizeiangaben friedlich. Im August hatte der Staatsrat zuvor erteilte Genehmigungen zur Jagd auf rund 115.000 Vögel, darunter Kiebitze, Lerchen oder Drosseln, unter Verwendung von Netzen und Käfigen annulliert. Diese verstoße gegen die europäische Vogelschutzrichtlinie von 2009. Im Juni bereits war die in einigen südfranzösischen Gebieten praktizierte Jagd auf Vögel mit Leimruten vom obersten Verwaltungsgericht für illegal erklärt worden. Dabei bleiben die Vögel an einem mit klebrigem Leim eingeschmierten Ast hängen.

Drei Tage vor den Demonstrationen hob das Umweltministerium in Paris allerdings einen Teil der Jagdverbote auf Vögel mit traditionellen Techniken in verschiedenen Regionen vorläufig wieder auf. Es solle nun eine neue und abschließende Bewertung der Justiz erfolgen, ob diese Jagdtechniken tatsächlichen mit den EU-Regeln unvereinbar seien, hieß es. Die Jägerschaft fühlt sich unterdessen auch von einer, wie sie sagt, kleinen Gruppe „radikaler Jagdgegner“ in die Ecke gedrängt. Hinter den Kulissen wird auch der Vorwurf laut, dass sich die Regierung von Präsident Emmanuel Macron sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl den Interessen von Lobbygruppen zur Sicherung von Wählerstimmen beugt. 

Lesen Sie auch: 

Der Betrieb läuft auch ohne 3.000 Impfunwillige

Ärger über U-Boot-Deal: Frankreich holt Botschafter zurück

Aufnahme der Pariser Kathedrale Notre-Dame vom 19. August 2021.
Kurzmeldungen Panorama 18.09.2021

(dpa) - Der Wiederaufbau der bei einem Brand schwer beschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame kann beginnen. Nach mehr als zweijährigen Sicherungs- und Reinigungsarbeiten hätten die Ausschreibungen begonnen, so dass die Sanierung ab dem Winter anlaufen könne, teilte die öffentliche Wiederaufbaugesellschaft am Samstag in Paris mit. 

Das Ziel bleibe eine Wiedereröffnung von Notre-Dame 2024. Um den Zeitplan einzuhalten, wurden bereits die 1000 Eichen gefällt, die für die Restaurierung der Turmspitze und des Querschiffs benötigt werden. Außerdem wurden schon die Fachleute zur Sanierung der ausgebauten großen Orgel ausgewählt.

Am 15. April 2019 ging die weltberühmte Sehenswürdigkeit auf der Pariser Île de la Cité in Flammen auf. Das Feuer breitete sich im Dachstuhl aus und erfasste dann große Teile des mittelalterlichen Gebäudes. Die Brandursache ist noch nicht vollständig geklärt: Ein Fehler im elektrischen System oder eine nicht ausgedrückte Zigarette könnten das Feuer ausgelöst haben.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 17.09.2021

Am Freitagabend gegen 19.10 Uhr kam es zu einem schweren Autounfall zwischen Cruchten und Schrondweiler. Ein Autofahrer kam aus ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Er musste schwerverletzt aus seinem Auto geschnitten werden. 

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Larochette und Nommern, der Rettungswagen aus Diekirch und der Samu aus Ettelbrück. 

Alle Verkehrsinfos auf unserer Service-Seite.

(dpa) - Ermittler haben im Hafen von Rotterdam eine riesige Menge Kokain sichergestellt. 4.022 Kilogramm der Droge mit einem Verkaufswert von mehr als 300 Millionen Euro seien in einem Container entdeckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Es sei die bisher größte Ladung, die in Rotterdam sichergestellt worden sei, sagte ein Sprecher dem niederländischen Radio.

Der Container kam aus Surinam in Südamerika und war ansonsten mit Holz gefüllt. Er war für ein Unternehmen in Polen bestimmt. Der Kokain-Schmuggel nimmt nach Angaben der Justiz deutlich zu. Nach einem neuen Bericht von Europol sind nun die Häfen der Niederlande und Belgiens die Haupteinfuhrorte für Kokain in Europa.

Drogenbanden verstecken Kokain in Containern. Im Hafen sollen dann sogenannte Abholer die Taschen oder Pakete aus den Containern holen und aus dem Hafengelände bringen. Nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft nimmt die Zahl der kriminellen Abholer zu. Allein in diesem Jahr wurden den Angaben zufolge bereits 325 Verdächtige festgenommen. 2020 waren es insgesamt 281.

Lesen Sie auch:

Kurzmeldungen Lokales 17.09.2021

(TJ) - Am Freitagmorgen  kam es kurz nach 6.20 Uhr in der Route de Luxembourg in Petingen zu einem Zusammenstoß zweier Wagen. Dabei wurde eine Person verletzt, sodass das Einsatzzentrum Sassenheim-Differdingen und die Feuerwehr aus Petingen alarmiert wurden.

Gegen 9 Uhr war in einer Appartmentwohnung in der Route de Diekirch in Helmsingen ein Brand ausgebrochen, der von den Wehren aus Lintgen, Walferdingen, Lorentzweiler und Kehlen zwar zügig gelöscht werden konnte, allerdings musste eine Person mit Verletzungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 10.30 Uhr wurde auf dem CR310 zwischen Ell und Beckerich ein Fußgänger von einem Auto erfasst und zu Boden geworfen. Der Rettungsdienst aus Redingen brachte das Unfallopfer ins Krankenhaus.

Alle aktuellen Verkehrsinfos gibt es auch auf unserer Service-Seite. 


Kurzmeldungen Lokales 17.09.2021

Der Zugverkehr nach Thionville musste am Freitagmorgen auf französischer Seite unterbrochen werden. Grund ist ein Leck an einem Güterwagen, durch das Schadstoffe ausgetreten sind. Dies teilte die Präfektur Moselle via Twitter mit. Daher muss mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Der normale Zugverkehr soll gegen 9 Uhr wieder aufgenommen werden, der Feuerwehreinsatz sei beendet, so die Präfektur weiter.

Gleichzeitig wird vor höherem Verkehrsaufkommen auf der A31 gewarnt.