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Lösung für Rettungsschiff „Ocean Viking“

(dpa) - Für das Rettungsschiff „Ocean Viking“ mit 356 Migranten an Bord gibt es nach zwei Wochen Blockade auf dem Mittelmeer eine Lösung. Malta werde die Menschen erst einmal aufnehmen, bevor alle auf andere EU-Staaten verteilt werden, twitterte Maltas Regierungschef Joseph Muscat am Freitag. Die Migranten sollten auf Frankreich, Deutschland, Irland, Luxemburg, Portugal und Rumänien verteilt werden. „Keiner wird in Malta bleiben“, betonte Muscat. 

Das Schiff der Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen hatte die Menschen vor zwei Wochen vor der Küste Libyens gerettet. Zuletzt hatte die Besatzung Alarm geschlagen, dass die Essensvorräte zuende gingen. Am Freitagnachmittag befand sich das Schiff zwischen der kleinen italienischen Insel Linosa und Malta.

Das „unnötige Leiden“ habe nun ein Ende, erklärte Ärzte ohne Grenzen nach Bekanntwerden der Lösung.

Gestern

Sandsturm legt auf Kanaren Karneval und Flugverkehr lahm

(dpa) - Ein Sandsturm und orkanartige Böen haben auf den Kanaren den Flugverkehr und auch die Karnevalsfeiern seit Samstagnachmittag erheblich beeinträchtigt. Wegen der Verschlechterung der Lage seien alle Flughäfen der spanischen Urlaubsinseln am Sonntagnachmittag geschlossen worden, teilte die Verwaltungsbehörde Aena mit. Man werde Flüge auf andere Airports umzuleiten versuchen. Bereits ab Samstagnachmittag hatten Dutzende Flugzeuge vor allem auf Gran Canaria und Teneriffa nicht mehr landen oder starten können.

Von Samstag auf Sonntag waren auf den Inseln, die im Atlantik vor der Westküste Afrikas nahe Marokko liegen, den amtlichen Angaben zufolge Sturmböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern registriert worden. Bei dem Wetterphänomen, in der Region „Calima“ genannt, wird feiner Sand aus der Sahara-Wüste vom heißen Wind bis zu den Kanarischen Inseln getragen. Es habe deshalb zwischen Samstagnachmittag und dem frühen Sonntagnachmittag 550 Zwischenfälle gegeben, teilte der Zivilschutz mit. Bäume seien entwurzelt und Strommasten umgerissen worden. Medien berichteten, dass Müllcontainer, Schilder und andere größere Gegenstände wie Spielzeug durch die Luft flogen.

Die Flüge ab und nach Luxemburg konnten der Luxairport-Webseite zufolge am Sonntag planmäßig durchgeführt werden. 

Polizei streikt: mehr als 100 Morde in Brasilien

(dpa) - Während eines Polizeistreiks im brasilianischen Bundesstaat Ceará sind in wenigen Tagen mehr als 100 Morde verübt worden. Das Sekretariat für öffentliche Sicherheit des Bundesstaates im Nordosten Brasiliens verbreitete am Samstag eine Mitteilung, wonach bis Freitag 88 Tote gezählt worden seien. Das Portal „G1“ berichtete nun, dass in Abwesenheit der Sicherheitskräfte zwischen Samstag und Sonntagmorgen (Ortszeit) noch einmal mindestens 15 Mordopfer hinzugekommen seien. Die Polizei in Ceará fordert mehr Lohn, seit Mitte der Woche sind die Sicherheitskräfte im Ausstand. Daraufhin kam es in dem Bundesstaat mit fast neun Millionen Einwohnern zu einer Explosion der Gewalt.     

Brasilien ist eines der gewalttätigsten Länder der Welt. Nach dem aktuellen Gewaltmonitor kam es in dem südamerikanischen Land im Jahr 2019 zu 41.635 Morden.

Ein Senator versuchte am Mittwoch, mit einem Bagger die Absperrung um ein Polizeirevier zu durchbrechen und den Streik dort zu beenden - ihm wurde in die Brust geschossen. Präsident Jair Bolsonaro erließ am Donnerstag ein Dekret, um 3.000 Soldaten nach Ceará zu schicken. Der brasilianische Verteidigungsminister und der Justizminister sollten nach einem Bericht der Agência Brasil am Montag in die Hauptstadt des Bundesstaates, Fortaleza, reisen.   

Kurzmeldungen Lokales 23.02.2020

Brände in Luxemburg-Stadt und Düdelingen

(SH) - Die Feuerwehren mussten am Sonntag gleich zweimal wegen Bränden ausrücken. 

Kurz nach 12 Uhr hatte sich an einer Elektroanlage in der Avenue Marie-Thérèse in der Hauptstadt ein Brand entwickelt. Die Rettungskräfte aus der Hauptstadt waren mit den Löscharbeiten betraut.

Gegen 14 Uhr hatte in einem Haus in der Rue Pierre Dupong in Düdelingen eine Waschmaschine Feuer gefangen. Hier waren die Rettungsdienste aus Düdelingen und ein Krankenwagen aus Bettemburg im Einsatz. 

Verletzt wurde bei beiden Vorfällen niemand.

Kurzmeldungen Lokales 23.02.2020

Unfall fordert einen Verletzten

(SH) - Kurz nach 13 Uhr ist es am Sonntag in der Route de Boudersberg in Düdelingen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die lokalen Rettungsdienste sowie ein Krankenwagen aus Bettemburg waren im Einsatz.


Mindestens acht Tote bei Erdbeben im Osten der Türkei

(dpa) - Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Osten der Türkei im Grenzgebiet zum Iran sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Weitere 21 Menschen seien verletzt worden, sagte der türkische Innenminister Suleyman Soylu am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Am stärksten betroffen sei die Stadt Van, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. In weiteren vier Dörfern der Region suchten Rettungsmannschaften mit Suchhunden noch nach möglichen Verschütteten, sagte Soylu weiter. Der staatliche TV-Sender TRT zeigte Bilder eingestürzter Gebäude in dem Ort Ozpinar.

Die Region liegt etwa 250 Kilometer von der Grenze zum Iran entfernt. Auch dort bebte die Erde. In der Provinz West-Aserbaidschan wurden in dem Dorf Ghatur etwa 30 Menschen verletzt, wie das iranische Fernsehen berichtete. Von Todesopfern war dort jedoch zunächst nichts bekannt.

Kurzmeldungen Lokales 23.02.2020

Vier Verletzte nach Unfällen am Samstagabend

Bei drei Unfällen am Samstagabend in Luxemburg sind insgesamt vier Menschen verletzt worden. Auf der Route d'Esch in Beles stießen kurz vor 19.30 Uhr aus unbekannten Gründen drei Autos zusammen. Zwei Personen wurden jeweils leicht verletzt.

Kurz vor 23.30 Uhr war ein Fahrer auf dem CR141 zwischen Pfaffenberg und Mompach in Notlage geraten und leicht verletzt worden. Wenig später dann der nächste Einsatz für die Rettungskräfte: Auf der Route de Longwy in Rodange hatte sich nach einem Unfall ein Auto überschlagen. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Wie sich herausstellte, war er stark betrunken und zuvor mit zwei geparkten Autos kollidiert. Er wurde angezeigt und darf vorerst kein Fahrzeug mehr steuern. 

Bereits zuvor hatten die Behörden einen tödlichen Verkehrsunfall auf der N12 bei Wintger gemeldet. 

Kurzmeldungen Panorama 23.02.2020

Stuntman "Mad Mike" stirbt in selbstgebauter Rakete

(dpa) - Der selbst ernannte „weltbeste Hasardeur“ Mike Hughes ist am Samstag nach US-Medienberichten in der Nähe von Barstow in Kalifornien bei einem Flug mit einer selbstgebastelten Rakete ums Leben gekommen. 

Der auch als „Mad Mike“ bekannte 64-Jährige wollte an Bord seiner Rakete eine Flughöhe von 5000 Fuß (rund 1500 Meter) erreichen, berichtete unter anderem die „Los Angeles Times“ unter Berufung auf Hughes' Sprecher. Doch aus bisher unbekanntem Grund habe sich der Fallschirm nicht geöffnet, das Fluggerät zerschellte nur wenige hundert Meter entfernt von der Startrampe am Boden. Das Unglück ereignete sich vor laufenden Kameras, da der Flug für eine neue Serie mit dem Titel „Homemade Astronauts“ (Hausgemachte Astronauten) gefilmt werden sollte.

Kurzmeldungen Panorama 23.02.2020

Quentin Tarantino wurde Vater eines Sohnes

(dpa) - US-Regisseur Quentin Tarantino (56) ist zum ersten Mal Vater geworden. Seine israelische Frau Daniella Pick habe am Samstag in Tel Aviv einen Sohn zur Welt gebracht, berichteten israelische Medien übereinstimmend. Ein Sprecher des Ichilov-Krankenhauses wollte sich am Sonntag nicht dazu äußern.

Auch für die 20 Jahre jüngere Sängerin ist es das erste Kind. Der Filmemacher und die Israelin sind seit November 2018 miteinander verheiratet. Es ist die erste Ehe für den Oscar-Preisträger. Das Paar hatte sich 2009 bei der Filmpremiere von „Inglourious Basterds“ in Tel Aviv kennengelernt. Die Schwangerschaft hatten sie im August vergangenen Jahres bekanntgegeben.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Brand nach Explosion in einer Garage

(SH) - In der Rue de Luxembourg in Tüntingen war es am Samstag gegen 14.30 Uhr in einer Garage zu einer Explosion, die einen Brand nach sich zog, gekommen. Die Feuerwehren aus Tüntingen, Useldingen, Redingen/Attert und Mamer waren im Einsatz, ebenso wie ein Krankenwagen aus Steinfort. Verletzt wurde aber niemand.

Auch in Reckingen kam es am Samstag zu einem Feuerwehreinsatz. In einem Neubau op der Uecht hatte sich unter dem Dach ein Brand entwickelt. Vor Ort waren die Rettungsdienste aus Mersch, Bissen und Lintgen.

 


Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Reisebus im Saarland verunglückt - keine Verletzten

(dpa/lrs) - Im Saarland ist ein britischer Reisebus am Samstagmorgen verunglückt. Die 53 Personen an Bord - überwiegend Kinder - blieben unverletzt, wie die Polizeiinspektion Saarlouis berichtete. Der Bus war gegen 4.30 Uhr auf der Autobahn 8 Richtung Luxemburg unterwegs, als der Fahrer wenige Meter vor der Anschlussstelle Schwalbach die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Nach Angaben des Busfahrers war ein Reifen geplatzt.

Der Bus kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte gegen eine ansteigende Böschung. Dabei entstand laut Polizei lediglich Sachschaden in unbekannter Höhe. Die Schulkinder konnten kurz nach dem Unfall mit Ersatzfahrzeugen ihre Fahrt fortsetzen. Während der Bergungsarbeiten kam es zu Behinderungen. Außerdem musste die Fahrbahn von Schmutz befreit werden. Wie alt die Kinder waren, woher in Großbritannien der Bus kam und wie hoch der Sachschaden ist, war am Samstag zunächst unklar.

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Saarland: "Joker“ wirft Straßenpfosten auf Auto

(dpa/lrs) - Ein als Filmfigur „Joker“ verkleideter Mann hat im Beckinger Ortsteil Honzrath (Saarland) einen Leitpfosten kraftvoll auf die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Autos geworfen. Der Fahrer blieb am Freitagabend unverletzt, wie die Polizei Merzig am Samstag mitteilte.

Der „Joker“ hatte laut Polizei ein weiß geschminktes Gesicht, trug eine grüne Perücke und einen lila- und blaufarbenen Anzug mit Schlangenmuster. Er sei nach einer Fastnachtsveranstaltung zu Fuß nach Erbringen unterwegs gewesen, bevor er den Leitpfosten aus seiner Verankerung riss. Mit Zeugenhinweisen habe die Polizei den Mann identifiziert und ihn zunächst mit auf die Wache genommen, sagte ein Sprecher. Er sei wahrscheinlich alkoholisiert gewesen.

Ryanair-Chef will muslimische Männer strenger kontrollieren

(dpa) - Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair hat sich dafür ausgesprochen, muslimische Männer vor dem Abflug strengeren Sicherheitskontrollen zu unterziehen als andere Passagiere. „Wer sind die Bombenattentäter? Es werden alleinreisende Single-Männer sein“, sagte Michael O'Leary in einem am Samstag veröffentlichten Interview der britischen Zeitung „Times“. „Man kann ja nichts sagen, weil das als rassistisch gilt, aber es werden generell Männer muslimischen Glaubens sein.“

In Begleitung ihrer Familie seien muslimische Männer hingegen grundsätzlich keine Gefahr, meint der für polarisierende Äußerungen bekannte Firmenboss. Das Risiko, dass sie sich mit ihren Kinder in die Luft sprengen würden, sei gleich Null. Seine Ausführungen stießen umgehend auf scharfe Kritik im Vereinigten Königreich.

Der Rat der Muslime in Großbritannien bezeichnete die Äußerungen als „rassistisch und diskriminierend“. Es sei eine Schande, dass der Chef einer Fluggesellschaft Islamfeindlichkeit so offen und schamlos ausspreche, so eine Sprecherin. Nach Ansicht der Organisation Tell Mama, die islamfeindliche Vorfälle registriert und Opfern hilft, könnte O'Leary mit solchen Worten sein eigenes Geschäft schädigen.

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Alkoholkontrollen: Polizei stoppte 104 Autofahrer

Die Polizei hat in der Nacht auf Samstag in Beles (N31) und Kahler (CR106) Alkoholkontrollen durchgeführt. Insgesamt 104 Autofahrer mussten ins Röhrchen blasen, zehn von ihnen hatten zu viel Alkohol getrunken. Zwei Führerscheine wurden noch an Ort und Stelle eingezogen. Die Beamten stellten insgesamt fünf Strafzettel wegen Alkohol am Steuer aus.

Nahe der Industriezone Gadderscheier in Sassenheim wurde einem weiteren Autofahrer nach einem Unfall der Führerschein entzogen. Auch er hatte den zulässigen Höchstwert an Alkohol in der Atemluft überschritten.

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Kriminalpolizei sucht Schmuck-Besitzer

Die Luxemburger Polizei hat im Rahmen von Einbruchsermittlungen mehrere Schmuckstücke sichergestellt und sucht nun nach den Besitzern der Wertgegenstände. Möglicherweise wurde der Schmuck bei Diebstählen erbeutet, allerdings konnten die Fundobjekte bis dato keiner konkreten Straftat zugeordnet werden.

Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 24460-6666 entgegengenommen. Weitere Fotos der betreffenden Gegenstände unter https://police.public.lu/fr/appels-publics/objets-voles/2020/SichergestellterSchmuck.html