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Lösung für Migranten von „Alan Kurdi“

(dpa) - Für die Migranten auf dem deutschen Rettungsschiff „Alan Kurdi“ gibt es nach tagelanger Blockade auf dem Mittelmeer eine Lösung. Zwei EU-Länder hätten sich zur Aufnahme der fünf verbleibenden Migranten bereit erklärt, teilte die maltesische Regierung am Dienstag mit. Die Migranten sollten nicht in Malta bleiben. Welche Staaten die Menschen übernehmen, blieb unklar.

Das Schiff der Regensburger Organisation Sea-Eye hatte vor etwa zehn Tagen 13 Migranten auf dem Mittelmeer aufgenommen, die meisten wurden schon zuvor als Notfälle an Land gebracht. Die Menschen kommen nach Angaben der NGO aus Tunesien.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 12 Minuten

Massenkarambolage auf der A13

(rc) - Auf der Autobahn A13 in Richtung Schengen kam es am Freitagmorgen zu einer Massenkarambolage. Insgesamt sechs Fahrzeuge waren am Verkehrsunfall beteiligt. 

Aufgrund der teils noch glatten Straßenverhältnisse verlor eine Autofahrerin gegen 06.30 Uhr, kurz vor der Ausfahrt Hellingen, die Kontrolle über ihr Wagen. Fünf Fahrzeuge, die hinter dem dann verunfallten Auto unterwegs waren, schafften es nicht, rechtzeitig auszuweichen und es kam zum Massenunfall. 

Die Fahrerin aus dem ersten Unfallwagen musste von den Rettungskräften aus ihrem Auto geborgen werden. Sie wurde vor Ort vom Notarzt erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus transportiert. Während der Bergungs- und Rettungsarbeiten war die A13 auf diesem Streckenabschnitt komplett für den Verkehr gesperrt. Erst gegen 7.15 Uhr wurde eine Fahrspur wieder für den Verkehr geöffnet. Gegen 8 Uhr war die Unfallstelle geräumt.  

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 10:38

Dax rutscht ab: Schwächste Woche seit 2011

(dpa) - Der Kursrutsch aus Sorge vor einer Coronavirus-Pandemie hat sich am Freitag fortgesetzt. Der deutsche Index Dax sank in der ersten Stunde des Handels 4,08 Prozent auf 11.863,27 Punkte. Mit einem Dax-Verlust von gut 12 Prozent seit dem vergangenen Freitag erleben die Anleger die schwärzeste Woche seit Beginn der Griechenland-Schuldenkrise im Sommer 2011. Das Rekordhoch aus der Vorwoche bei 13.795 Punkten scheint in der aktuellen Unruhe am Markt so schnell nicht wieder erreichbar.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte fiel um 3,14 Prozent auf 25 373,43 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone verlor rund dreieinhalb Prozent. Der LuxX gab 3,5 Prozent nach. Nachdem in New York der Dow Jones Industrial am Vortag fast 1200 Punkte verloren hatte, stürzte auch der Nikkei-Index für 225 führende Werte an Asiens Leitbörse in Tokio am Freitag weiter ab. Zum Handelsende notierte das Börsenbarometer einen satten Abschlag von 805,27 Punkten oder 3,67 Prozent und ging mit 21.142,96 Punkten ins Wochenende. Das ist der tiefste Schlussstand seit dem 5. September vergangenen Jahres. Auch die Märkte in China gaben deutlich nach. 

Das neuartige Coronavirus breitet sich nicht nur in Deutschland immer stärker aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte am Donnerstag, der neue Erreger habe „pandemisches Potenzial“ und könnte ohne die richtigen Maßnahmen „außer Kontrolle geraten“. Auch wenn medizinische Fachleute wie der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, daran erinnern, dass bei der weit überwiegenden Anzahl der Infizierten nur erkältungsähnliche Symptome auftreten - die Folgen für die Wirtschaft sind schon jetzt unabsehbar.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:53

Drei Unfälle am Donnerstagabend

Bei Schnee und Glätte ist es am Donnerstagabend in Luxemburg zu zahlreichen Unfällen in Luxemburg gekommen. In Wintger (Rue Principale) stieß ein Autofahrer kurz nach 20 Uhr aus unbekannten Gründen mit seinem Wagen gegen einen Baum. Knapp drei Stunden später geschah auf der N12 zwischen Wilwerdingen und Wemperhardt ein ganz ähnlicher Unfall. In beiden Unfällen wurde jeweils eine Person verletzt.

Auf der Autobahn A6 krachte kurz vor 1 Uhr morgens ein Autofahrer auf Höhe der Aire de Capellen gegen eine kalifornische Mauer. Zwei Menschen wurden dabei verletzt.

Gestern

Leihmutterschaft auch für Homo-Paare in Israel

(dpa) - Auch gleichgeschlechtlichen Paaren in Israel soll es in Zukunft ermöglicht werden, mithilfe von Leihmüttern Kinder zu bekommen. Israels Höchstes Gericht entschied am Donnerstag, der Staat müsse dies auch homosexuellen Paaren sowie alleinstehenden Männern erlauben. 

Eine entsprechende Gesetzesänderung müsse binnen eines Jahres verabschiedet werden. LGBT-Organisationen in Israel lobten die Entscheidung als historischen Schritt.

Eine Leihmutterschaft ist bisher in Israel nur für heterosexuelle Paare grundsätzlich erlaubt, allerdings unter strengen Auflagen. Homosexuelle Männer behelfen sich daher oft mit einer Leihmutterschaft im Ausland. Das Gericht befand nun, dieser Zustand sei diskriminierend und nicht rechtmäßig. Es sei „ein schwerer Verstoß gegen die Würde jener Männer, die das Leihmutterverfahren in Anspruch nehmen wollen, denen es aber verweigert wird“. 

Die Vorsitzende des israelischen LGTB-Verbands, Hila Peer, sagte der Nachrichtenseite ynet: „Dies ist eine historische Entscheidung für den Staat Israel, die homosexuelle Gemeinschaft und Tausende israelischer Paare, die ihr Grundrecht auf Elternschaft verwirklichen werden.“

Israel ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich toleranter gegenüber Homosexualität geworden. Gleichgeschlechtliche Paare können jedoch nicht heiraten, und es gab bisher Probleme bei Adoption und Leihmutterschaft. Strengreligiöse Parteien haben großen Einfluss in der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Sie lehnen Gesetzesänderungen zugunsten von Schwulen und Lesben ab, weil sie dies als Verstoß gegen jüdische religiöse Gebote ansehen.    

Kurzmeldungen Lokales von Teddy JAANS 27.02.2020

Iranische Vizepräsidentin an Corona-Virus erkrankt

(dpa) – Die iranische Vizepräsidentin Massumeh Ebtekar ist positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA am Donnerstag ist die 59-Jährige derzeit unter ärztlicher Aufsicht zuhause. Alle Mitglieder ihres Teams in der Abteilung für Frauen- und Familienrechte im Präsidialamt müssen nun ebenfalls getestet werden. Schon am Dienstag war das Coronavirus Sars-CoV-2 bei Iradsch Harirtschi, dem stellvertretenden Gesundheitsminister und Coronavirus-Beauftragten im Land, nachgewiesen worden. 

Zudem starb laut einem Bericht des Nachrichtenportals Rokna eine iranische Fußballspielerin an der Lungenkrankheit Covid-19. Die 23-jährige Elham Scheichi, die auch in der Nationalmannschaft gespielt hatte, war schon letzte Woche erkrankt und starb dem Bericht zufolge am Mittwoch in der Stadt Ghom.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Covid-19-Toten im Iran bis Donnerstag auf 26. Insgesamt 245 Menschen aus verschiedenen Teilen des Landes seien positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden.    

Kurzmeldungen Lokales 27.02.2020

Bahnstrecke 10 zwischen Kautenbach und Wiltz gesperrt

Nach einem technischen Problem mit einem Zug musste am Donnerstag um 15.30 Uhr die Bahnstrecke 10 zwischen Kautenbach und Wiltz gesperrt werden, wie die CFL mitteilte.

Sämtliche Züge auf diesem Abschnitt fallen bis Mitternacht aus. Ein Ersatzdienst mit Bussen wurde eingerichtet.

Aufgrund der starken Schneefälle der vergangenen Stunden kann es auf dem CFL-Netz zu weiteren Störungen kommen.

Kurzmeldungen Lokales 27.02.2020

Sieben Unfälle, sieben Verletzte

(rc) - Wie der CGDIS am Donnerstagnachmittag meldete, mussten die Rettungskräfte zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr insgesamt siebenmal ausrücken. Bei den sieben Unfällen wurden sieben Personen leicht verletzt.

  • 11.30 Uhr: Zwischen Mertert und Grevenmacher gab es einen Unfall mit einem Verletzten.
  • 11.35 Uhr: Auf der Autobahn A13 Richtung Schengen auf der Höhe von Frisingen überschlug sich ein Fahrzeug. 
  • 11.45 Uhr: Ebenfalls auf der Autobahn A13 auf der Höhe von Frisingen, diesmal jedoch in Richtung Petingen, gab es eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen. 
  • 12.50 Uhr: In der Avenue de la Faincerie in Rollingergrund verunfallte ein Wagen. 
  • 13 Uhr: Zwischen Schoos und Fischbach gab es einen Unfall mit einem Auto.
  • 13.18 Uhr: In der Route d'Esch in Hollerich verunfallte ein Fahrzeug.
  • 14 Uhr: Auf der Höhe des Kreisverkehrs nahe der Gadderscheier in Sanem kam es zu einem Unfall. 
Kurzmeldungen Lokales 27.02.2020

Schnee: Post kündigt Verspätungen an

(TJ) - Post meldet am Donnerstag, dass es beim Abholen von Brief- und Paketsendungen bei gewerblichen Kunden, sowie beim Entleeren der gelben Briefkästen aufgrund der Schneefälle und des damit verbundenen Chaos auf den Straßen zu Verspätungen kommen kann. 

Man werde die Sendungen einsammeln, sobald sich die Lage entspannt. Spätestens am Freitagmorgen soll die restliche Briefpost eingesammelt werden.

Die Zeitungs- und Briefpostzustellungen von Freitagmorgen seien angesichts der Wettervorhersagen nicht betroffen.

Kurzmeldungen Lokales 27.02.2020

Massenkarambolage auf der E411

Auf der belgischen Autobahn E411 gab es am Donnerstagnachmittag eine Massenkarambolage, in die mehr als zehn Fahrzeuge verwickelt waren.

Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr rund 45 Kilometer von der Grenze entfernt bei Longlier (Neufchâteau) in Fahrtrichtung Luxemburg.

Der Verkehr kam vollständig zum Erliegen, da mehrere Lastwagen und Autos beide Fahrspuren komplett blockierten. Es bildete sich ein Stau von rund 16 Kilometern Länge, einige Fahrzeuginsassen hingen mehrere Stunden auf der Autobahn fest.

Kurzmeldungen Lokales 27.02.2020

Strassen: Buergbrennen abgesagt

(rc) - Aufgrund der derzeitigen Wetterbedingungen hat die Gemeinde Strassen das für Sonntag (1. März) geplante Buergbrennen abgesagt. Aus Sicherheitsgründen wären die Vorbereitungsarbeiten für das Fest nämlich nicht möglich. Zu starke Winde würden die Arbeiten verhindern. 

Wie die Gemeinde Strassen präzisiert, ist das diesjährige Buergbrennen abgesagt und findet somit auch nicht an einem anderen Datum statt. 

Kurzmeldungen Lokales 27.02.2020

Vandalismus: Während Rettungseinsatz Autoreifen durchstochen

Wie die Rettungskräfte aus Canach am Donnerstag auf ihrer Facebook-Seite melden, kam es am Mittwochabend in beim Einsatzzentrum in der Rue de l'École in Canach zu einem Fall von Vandalismus. 

Während die Feuerwehrkräfte im Einsatz waren, haben bislang noch unbekannte Täter die Reifen von jeweils zwei am Rettungszentrum (Rue de l'École in Canach) abgestellten Fahrzeugen durchstochen. Die Wagen mussten abgeschleppt werden. Die zwei betroffenen Feuerwehren haben Klage bei der Polizei eingereicht. 

Gefahndet wird nun nach möglichen Tätern, die in der Nacht auf Donnerstag zwischen 22 und 1 Uhr in der Rue de l'École in Canach unterwegs waren. Alle wichtigen Hinweise gehen an die Polizeidienststelle in Grevenmacher unter der Nummer 244 70 1000.

32 Tote nach Ausschreitungen in Indien

(dpa) - Nach den schwersten Ausschreitungen seit Jahrzehnten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Inzwischen seien mindestens 32 Menschen ihren Verletzungen erlegen, sagten Sprecher zweier staatlicher Krankenhäuser am Donnerstag. Dazu kämen rund 200 Verletzte. Nach Angaben der Polizei ist die Lage inzwischen unter Kontrolle.

Hintergrund der Gewalt sind massive Spannungen zwischen der Hindu-Mehrheit und der muslimischen Minderheit. Indien kommt nicht zur Ruhe, seit Premierminister Narendra Modi ein Einbürgerungsgesetz durchgedrückt hat, das nach Ansicht von Kritikern gezielt Muslime diskriminiert. Anfang der Woche gingen verschiedene Gruppen mit Steinen und Stöcken aufeinander los. Sie setzten auch Moscheen, Läden, Häuser und Autos in Brand.

Fünf Tote bei Brand in Straßburger Wohnhaus

(dpa) - Fünf Menschen sind bei einem Feuer in einem Wohnhaus in der Elsassmetropole Straßburg getötet worden. Weitere sieben erlitten bei dem Brand in der Nacht zum Donnerstag im Straßburger Bahnhofsviertel Verletzungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr im französischen Fernsehen sagte. Die Feuerwehr sei gegen 01.00 Uhr alarmiert worden. Es habe im Treppenhaus eine starke Rauchentwicklung gegeben. Die Polizei untersuche nun die Ursache.

23 Menschen konnten unverletzt aus dem Gebäude geborgen werden, wie die Zeitung „Dernières Nouvelles d'Alsace“ schrieb. Demnach war das Feuer in einem siebenstöckigen Gebäude ausgebrochen. Einige Menschen wurden zunächst in einer Turnhalle untergebracht.

Kurzmeldungen Lokales 27.02.2020

Meteolux: Bis zu acht Zentimeter Schnee am Donnerstag

Ein seltener Anblick in diesem Winter: Am Donnerstag soll es bis in tiefere Lagen in Luxemburg herab schneien. Der Wetterdienst Meteolux rechnet mit fünf bis acht Zentimetern Neuschnee zwischen 10 und 22 Uhr und hat eine gelbe Wetterwarnung für das ganze Land herausgegeben. Zudem weht eine steife Brise mit Windstößen von bis zu 80 km/h. Im Verkehr ist stellenweise mit rutschigen Fahrbahnverhältnissen zu rechnen.


Vorgestern

Kurzmeldungen International von Teddy JAANS 26.02.2020

Coronavirus erstmals auch in Norwegen nachgewiesen

 (dpa) - Auch in Norwegen ist zum ersten Mal das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Eine in Nordnorwegen wohnhafte Person, die am Wochenende aus China in das skandinavische Land zurückgekehrt sei, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte das norwegische Gesundheitsinstitut am Mittwochabend mit. 

Der Person gehe es gut, Symptome der Erkrankung zeige sie nicht. Die Ansteckungsgefahr sei sehr gering, sagte eine Institutssprecherin am Abend auf einer Pressekonferenz. Norwegischen Medien zufolge soll es sich um eine Frau aus Tromsø handeln.

Die skandinavischen Nachbarn Schweden und Finnland hatten am Mittwoch jeweils ihren zweiten bestätigten Coronavirus-Fall gemeldet. In Dänemark wurde der Erreger bislang noch nicht nachgewiesen.    

Strache will Bürgermeister von Wien werden

(dpa) - Der über das Ibiza-Video gestürzte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat seine Rückkehr aufs politische Parkett angekündigt. Er wolle mit einer neuen Bürgerbewegung den aktuellen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt herausfordern, erklärte Strache am Mittwoch in Wien. 

Der 50-Jährige war beim politischen Aschermittwoch der Allianz für Österreich (DAÖ) aufgetreten, einer kürzlich von FPÖ-Abtrünnigen gegründeten Partei. Die DAÖ bezeichnete er als erste Keimzelle für die neue Bürgerbewegung, die er im Detail erst in einigen Wochen vorstellen werde.

Die Landtagswahl in Wien findet voraussichtlich im Herbst statt. Straches Einzug in den Landtag ist nach Ansicht von Experten durchaus möglich. Dass der 50-Jährige tatsächlich Bürgermeister wird, dagegen eher unwahrscheinlich.

Strache war im Mai 2019 nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos, auf dem er im Gespräch mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte korruptionsanfällig wirkt, als FPÖ-Chef und Vizekanzler zurückgetreten. Das Video sorgte zudem für Neuwahlen in Österreich. Im Wahlkampf wurden dann Vorwürfe laut, dass sich Strache FPÖ-Parteigelder in die eigenen Tasche gesteckt haben soll, die Staatsanwaltschaft ermittelt dazu. Strache weist die Vorwürfe seither vehement zurück.

Die FPÖ stürzte bei den Neuwahlen im September 2019 ab und gab Strache eine große Mitschuld am schlechten Wahlergebnis. Wenige Tage nach der Wahl verkündete der 50-Jährige seinen Abschied von der politischen Bühne, letztlich wurde er aus der FPÖ ausgeschlossen.    

Kurzmeldungen International von Teddy JAANS 26.02.2020

Zug in Idar-Oberstein wegen Coronavirus-Verdacht gestoppt

(dpa) - Die deutsche Polizei in Idar-Oberstein hat am Mittwoch einen Regionalzug mit etwa 70 Fahrgästen wegen Coronavirus-Verdachts gestoppt. Es habe einen Hinweis gegeben, dass ein Reisender möglicherweise mit dem Virus infiziert sei, sagte eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch. 

Der Zug von Frankfurt am Main nach Saarbrücken sei um 16.15 Uhr im Bahnhof Idar-Oberstein gestoppt worden, teilte eine Sprecherin des Bahnunternehmens vlexx mit.

Bei der Bundespolizei in Kaiserslautern fügte ein Sprecher hinzu, der Einsatz der Polizeibeamten sei abgeschlossen, der Zug habe den Bahnhof am Abend verlassen. Die vlexx-Sprecherin sagte, die Reisenden könnten ihre Fahrt fortsetzen.    

Barnier warnt vor Brexit-Folgen zum Jahresende

(dpa) - Der Brexit wird EU-Verhandlungsführer Michel Barnier zufolge unausweichliche Auswirkungen auf die Wirtschaft haben - egal, ob die EU und Großbritannien bis zum Jahresende einen Vertrag über Handelsfragen abschließen oder nicht. „Auf jeden Fall wird es definitive Änderungen geben“, sagte Barnier am Mittwoch vor Professoren und Studenten der Handelshochschule ECSP in Brüssel.

Vom Jahreswechsel an würden alle Importe aus dem Vereinigten Königreich wie Waren aus anderen Drittstaaten kontrolliert, sagte Barnier. Die EU müsse überprüfen, ob Waren mit der Herkunftsbezeichnung „Made in Britain“ tatsächlich auf der Insel hergestellt wurden. Zudem würden britische Zulassungen von Medikamenten oder Autos nicht länger einfach übernommen. Für solche Produkte sei künftig eine EU-Zulassung erforderlich.

Finanzdienstleister betroffen

Unausweichliche Änderungen gebe es auch für Finanzdienstleistungen. Britische Banken könnten ihre Dienste auf dem Kontinent nur noch mit einer EU-Zulassung anbieten, die nicht global und nur zeitlich begrenzt erteilt werde. In der nächsten Finanzkrise würden die Briten nicht die Rechnung der Europäer begleichen wollen, meinte Barnier. „Deshalb muss die EU die Verantwortung für die Finanzaufsicht, Regulierung und finanzielle Stabilität übernehmen.“

„Das Vereinigte Königreich will vielleicht keine Regeln übernehmen, okay, aber wir wollen nicht das Risiko übernehmen“, sagte Barnier, der von Montag an mit den Briten über die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien nach Ablauf der Übergangsfrist verhandeln wird. Auch im Luftverkehr, beim Datenaustausch oder der Auslieferung von Straftätern werde es Veränderungen geben. Die EU werde sich zudem das neue britische Aufenthaltsrecht für EU-Bürger genau anschauen.

Kurzmeldungen Lokales 26.02.2020

Weilerbach: Mann an Bushaltestelle überfallen

(jt) - Die Polizei ermittelt wegen eines Überfalls an einer Bushaltestelle in Weilerbach (Gemeinde Berdorf). Ein Mann wurde am Dienstag um 21.15 Uhr an der Haltestelle an der Route de Diekirch von zwei Unbekannten bedroht. Das Duo klaute dem Mann die Geldtasche und suchte anschließend das Weite.

Bei den Tätern handelt es sich laut Angaben der Polizei um zwei junge Männer, wobei einer eine Jogginghose der Marke Adidas trug. Einer der Verdächtigen sprach Luxemburgisch, der zweite Deutsch.

Corona-Virus: Zweiter Todesfall in Frankreich

(AFP) - In Frankreich gibt es den zweiten Todesfall in Zusammenhang mit dem neuen Corona-Virus. Ein 60-jähriger Patient französischer Nationalität starb in der Nacht auf Mittwoch in Paris, wie das französische Gesundheitsministerium erklärte. Der Mann befand sich am Dienstag bereits in kritischem Zustand, als er ins Krankenhaus Pitié-Salpêtrière eingeliefert und getestet wurde. In der Nacht sei dann gestorben. 

Bereits Mitte Februar war in Paris ein 80-jähriger chinesischer Tourist an den Folgen der Krankheit gestorben. Laut Angaben vom Mittwoch wurden in Frankreich zwei weitere Infektionsfälle in Straßburg und Amiens registriert.

Kurzmeldungen Lokales 26.02.2020

Luxemburg-Stadt: Auto erfasst zwei Fußgänger - zwei Verletzte

Zwei Fußgänger sind am Dienstagabend im Zentrum von Luxemburg-Stadt von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der Unfall geschah kurz nach 19 Uhr auf dem Boulevard de la Foire, wie der CGDIS meldet. Zwei Rettungswagen sowie der Notarzt waren vor Ort im Einsatz.

Etwa eine Stunde später kam es auf dem CR164A zwischen Budersberg und Kayl zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Autos. Eine Person wurde dabei verletzt.