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"Lifeline"-Kapitän soll auf Malta vor Gericht
International 28.06.2018

"Lifeline"-Kapitän soll auf Malta vor Gericht

Claus-Peter Reisch wird vorgeworfen, die "Lifeline" nicht ordnungsgemäß registriert zu haben.

"Lifeline"-Kapitän soll auf Malta vor Gericht

Claus-Peter Reisch wird vorgeworfen, die "Lifeline" nicht ordnungsgemäß registriert zu haben.
Foto: Axel Steier/Mission Lifeline/dpa
International 28.06.2018

"Lifeline"-Kapitän soll auf Malta vor Gericht

Das "Lifeline"-Drama hat ein juristisches Nachspiel: Nachdem das Rettungsschiff in Malta anlegen durfte, beginnt am Montag der Prozess gegen den Kapitän. Das Schiff sei nicht ordnungsgemäß registriert, so der Vorwurf.

(dpa) - Der deutsche Kapitän des Rettungsschiffs „Lifeline“ soll auf Malta vor Gericht gestellt werden. Claus-Peter Reisch werden Verfehlungen im Zusammenhang mit der Registrierung des Schiffes vorgeworfen, wie der maltesische Rechtsbeistand Neil Falzon der Dresdner Organisation Mission Lifeline am Donnerstag mitteilte. Gerichtstermin sei am Montag.


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„Wir werden unser Möglichstes tun, um diese Sache aufzuklären und sicherzustellen, dass Hilfsorganisationen nicht zum Ziel werden, weil sie Menschen in Seenot retten“, sagte Falzon. Ein Sprecher des Büros von Premier Joseph Muscat bestätigte die Vorwürfe, machte aber keine weiteren Angaben.

Das Schiff fährt nach Angaben der Dresdener Hilfsorganisation unter niederländischer Flagge, was die dortigen Behörden aber bestreiten. Das Schiff ist nur im Register des Wassersportverbandes eingetragen. Die „Lifeline“ hatte vor einer Woche rund 230 Migranten vor Libyen gerettet und war danach tagelang auf Hoher See blockiert, weil kein Staat ihr einen Hafen zuweisen wollte. Schließlich durfte es am Mittwoch einen Hafen auf Malta anlaufen.


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This handout picture taken and released June 25, 2018 by German NGO "Mission Lifeline" off the coast of Malta shows migrants resting on board the Lifeline ship.  
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