Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Leitartikel: Demokratie braucht Versöhnung
Leitartikel International 2 Min. 16.02.2021
Exklusiv für Abonnenten

Leitartikel: Demokratie braucht Versöhnung

Seit 2000 ist Paul Kagame ununterbrochen Präsident von Ruanda.

Leitartikel: Demokratie braucht Versöhnung

Seit 2000 ist Paul Kagame ununterbrochen Präsident von Ruanda.
Foto: AFP
Leitartikel International 2 Min. 16.02.2021
Exklusiv für Abonnenten

Leitartikel: Demokratie braucht Versöhnung

Steve BISSEN
Steve BISSEN
In Ruanda muss der einst als Held gefeierte Paul Rusesabagina vor Gericht. Keine guten Aussichten für eine Versöhnung im Interesse der Demokratie.

Nach außen hin verkauft Paul Kagame – seit über 20 Jahren ununterbrochen Präsident – Ruanda gerne als Musterland Afrikas mit einer boomenden Wirtschaft mit überdurchschnittlich hohen Wachstumszahlen. Doch innenpolitisch verharrt das Land in seinen alten, autokratischen Machtstrukturen. Das macht der heute in Kigali beginnende Prozess deutlich: Während der Regierungskritiker Paul Rusesabagina im Ausland gefeiert wird, ist er in seinem Heimatland in Ungnade gefallen. 

Die Botschaft ist klar: Wer sich mit dem langjährigen Staatschef anlegt, muss mit Vergeltung rechnen ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

25 ans après Srebrenica: Le choix des larmes
Le 11 juillet 1995, c’était il y a 25 ans, la bourgade de Srebrenica, en Bosnie orientale, tombait aux mains des forces serbes, qui allaient commettre la plus odieuse et consternante tuerie qu’ait connue l’Europe depuis la Seconde Guerre.
Bosnian Muslim woman Mejra Djogaz, 71, survivor of Srebrenica 1995 massacre, kisses her sons' tombstones, Omer, 19, and Munib, 21, her two sons killed in the massive killing of Srebrenica during Bosnia's 1992-95 war, at Potocari memorial center, near Srebrenica on July 3, 2020. - Eight thousands Muslim men and boys were killed by Serb forces in the eastern enclave towards the end of Bosnia's 1992-95 war, an atrocity deemed a genocide by international courts, whose remains were found in mass graves after the conflict, were buried a decade ago in the memorial centre where more than 6,600 victims of the victims lie.
Another 237 have been laid to rest at other sites. But more than 1,000 people have never been found, an acute source of pain for survivors. (Photo by ELVIS BARUKCIC / AFP)