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12.10.2021, Spanien, La Palma: Ein vulkanischer Blitz über dem Vulkan Cumbre Vieja ist trotz des dichten, dunklen Rauchs, der aus dem Krater aufsteigt, von weitem sichtbar. Durch die Reibung zwischen der Asche und dem vom Vulkan ausgestoßenen Material werden Ionen freigesetzt, die die so genannten vulkanischen Blitze erzeugen. Die vulkanischen Blitze sind ein sehr häufiges Phänomen bei Vulkanausbrüchen. Foto: Europa Press/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(dpa) - Der Lavafluss aus dem Vulkan auf der Kanareninsel La Palma hat bis Samstag insgesamt 1.817 Gebäude zerstört. Das seien 269 mehr als bei der letzten Zählung am Donnerstag gewesen, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf das europäische Erdbeobachtungssystem Copernicus. Von neuen Evakuierungen wurde jedoch nichts bekannt. Seit Mitternacht seien zudem wieder fast 40 leichte bis mittlere Erdbeben registriert worden, das heftigste mit einer Stärke von 4,6 in einer Tiefe von 37 Kilometern. „Die Beben deuten darauf hin, dass der Ausbruch unvermindert anhält“, sagte der Erdbebenexperte Eduardo Suarez vom Nationalen Geografischen Institut.

Der Vulkan in der Cumbre Vieja, der noch keinen Namen hat, war am 19. September erstmals seit 50 Jahren wieder ausgebrochen. Seither richteten die Lava und heftiger Ascheregen große Schäden an Häusern, der Infrastruktur und in der Landwirtschaft an, vor allem in den Bananenplantagen. Mehr als 7.000 Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen, von denen inzwischen ein erheblicher Teil unter Lava begraben ist. Ernsthaft verletzt wurde bisher niemand.

Der Flughafen der Insel war nach Angaben des Betreibers Aena weiter betriebsbereit, wurde aber wegen des hohen Ascheanteils in der Luft von den internationalen und regionalen Fluglinien zunächst nicht mehr angeflogen. Der Flugverkehr auf den anderen großen Touristeninseln der Kanaren - Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria oder Lanzarote - lief normal.    

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 29.11.2021

Die Escher Autobahn musste kurz vor 7 Uhr in beiden Richtungen gesperrt werden, konnte aber kurz vor 8 Uhr zumindest in Richtung Hauptstadt wieder freigegeben werden. Grund war ein Lastwagenbrand in Höhe von Steinbrücken. Der Brand war gegen 6.30 Uhr gemeldet worden. Die Feuerwehren konnten die Flammen rasch unter Kontrolle bringen.

Wegen der Sperrung gab es im  morgendlichen Berufsverkehr erhebliche Schwierigkeiten zwischen der Minettemetropole und der Hauptstadt. Kurz nach 7 Uhr staute sich der Verkehr bereits bis nach Esch/Alzette und auf die A13 zurück, auch die Ausweichstrecken waren überlastet. In südlicher Richtung bleibt die A4 zwischen Leudelingen Steinbrücken gesperrt, bis die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind. 

Service: 

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Vorgestern

Der Rettungsdienst CGDIS meldet am Sonntag drei Verkehrsunfälle mit fünf Verletzten.
Kurzmeldungen Lokales 28.11.2021

Der erste Verkehrsunfall, in den nur ein Fahrzeug verwickelt war, ereignete sich gegen 12.40 Uhr auf der Strecke zwischen Biwingen und Fentingen. Eine Person wurde verletzt. 

Eine weitere Person wurde verletzt bei einem Unfall zwischen Sandweiler und Neuhäusgen gegen 13.10 Uhr.

Gegen 14.20 Uhr kollidierten zwischen Eschweiler und Brouch zwei Fahrzeuge, dabei wurden drei Personen verletzt.


240 Menschen konnten gerettet werden, darunter ein neugeborenes Baby.
Kurzmeldungen International von DPA 28.11.2021

Ein Patrouillenboot nahm die Menschen in der Nacht zu Sonntag vor der kalabrischen Küste an Bord, wie die Behörden mitteilten. Schlechte Wetterbedingungen auf See hätten den mehr als 16-stündigen Einsatz erschwert. 

Unter den Geretteten sind laut Küstenwache 40 Minderjährige und ein neugeborenes Baby, das am Tag der Rettung auf dem Fischerboot zur Welt kam. An der Rettung waren demnach auch ein Handelsschiff und ein Schiff der EU-Grenzschutzagentur Frontex beteiligt. 

Kurzmeldungen Lokales 28.11.2021

Zwischen Samstagabend, 22.30 Uhr, und Sonntagmorgen 6 Uhr wurde die Polizei landesweit zu rund 40 Fällen von nächtlicher Ruhestörung gerufen. Wie bereits in der Nacht zuvor handelte es sich größtenteils um zu laute Musik aus Lokalen, bei Privatfeiern in Wohnungen oder lärmende Personen auf öffentlichen Straßen. Die gute Nachricht diesmal: In allen Fällen waren die Personen einsichtig und die Angelegenheit konnte bereinigt werden.  

Kurzmeldungen Lokales 28.11.2021

Die Polizei musste in der Nacht zum Sonntag bei mehreren Auseinandersetzungen einschreiten. Kurz vor 4 Uhr wurde gemeldet, dass auf der Place de la Gare eine Person von mehreren Tätern zusammengeschlagen wurde. Das Opfer wurde nach der Erstversorgung durch die Rettungsdienste vor Ort zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Täter konnten unerkannt fliehen. Die Fahndung läuft. 

Außerdem wurden der Polizei nach Mitternacht im Stadtgebiet jeweils eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Avenue de la Gare und in der rue de Strasbourg gemeldet. Trotz schnellem Einsatz der Polizeistreifen konnten diese Vorfälle jedoch nicht festgestellt werden.