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Larry Kudlow wird Trumps Top-Wirtschaftsberater
International 15.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Larry Kudlow wird Trumps Top-Wirtschaftsberater

Lawrence A. „Larry“ Kudlow moderiert derzeit im Kanal CNBC, er ist auch Radiomoderator und Kolumnist.

Larry Kudlow wird Trumps Top-Wirtschaftsberater

Lawrence A. „Larry“ Kudlow moderiert derzeit im Kanal CNBC, er ist auch Radiomoderator und Kolumnist.
Foto: AFP
International 15.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Larry Kudlow wird Trumps Top-Wirtschaftsberater

Michel THIEL
Michel THIEL
Der Fernsehmoderator und Ökonom Larry Kudlow wird Donald Trumps oberster Wirtschaftsberater, wie der Präsident am Donnerstag via Twitter bekanntgab.

(dpa) - Der Fernsehmoderator und Ökonom Larry Kudlow wird oberster Wirtschaftsberater im Weißen Haus, wie Präsident  Donald Trump am Donnerstag via Twitter mitteilte. Das Weiße Haus hatte bereits am Mittwoch erklärt, Kudlow habe ein Angebot des US-Präsidenten akzeptiert. Der 70-Jährige wird Nachfolger von Gary Cohn, der das Weiße Haus auf eigenen Wunsch verlässt.

Interessant ist, dass Kudlow sich zuletzt mehrfach gegen Strafzölle ausgesprochen hat, wie Trump sie auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängen will.

Lawrence A. „Larry“ Kudlow moderiert derzeit im Kanal CNBC, er ist auch Radiomoderator und Kolumnist. In den 1980er Jahren beriet er die Regierung Ronald Reagans. Kudlow war Chef-Ökonom bei der Investmentbank Bear Stearns. Mehrfach hat er einschneidende Steuersenkungen als Treiber eines Wirtschaftswachstums bezeichnet.

In verschiedenen Berichten wird angemerkt, dass Kudlow keinen Abschluss in Ökonomie habe. Er hatte Trump aber bereits im Wahlkampf 2016 unterstützt und gilt heute als einer seiner loyalen und informellen Berater. Kudlow wird als gut verdrahtet in der republikanischen Partei beschrieben.

US-Medienberichten kommentierten, dass die Ernennung des Moderators Kudlow die bereits enge Beziehung Trumps zum Fernsehen als Impuls- und Inputgeber weiter verstärke.

Trumps derzeitiger Top-Wirtschaftsberater Cohn verlässt das Weiße Haus in diesen Tagen während der tobenden Debatte über US-Strafzölle auf ausländischen Stahl und Aluminium. Cohn (57) war maßgeblich an der jüngst verabschiedeten Steuerreform beteiligt, lag mit Trump aber in fast allen anderen Feldern überkreuz. Bei den Strafzöllen stellte er sich bis zuletzt, aber vergebens gegen den Präsidenten.


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