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Kyoto: Brandstifter fühlte sich betrogen
International 19.07.2019 Aus unserem online-Archiv

Kyoto: Brandstifter fühlte sich betrogen

Ein Mann legt Blumen neben dem ausgebrannten Gebäude nieder und betet.

Kyoto: Brandstifter fühlte sich betrogen

Ein Mann legt Blumen neben dem ausgebrannten Gebäude nieder und betet.
Foto: AFP
International 19.07.2019 Aus unserem online-Archiv

Kyoto: Brandstifter fühlte sich betrogen

Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf ein Animationsstudio in Kyoto fühlte sich offenbar von dem Studio betrogen.

(dpa) - Der mutmaßliche Brandstifter in Japan, der einen Anschlag auf ein Animationsfilmstudio mit 33 Todesopfern verübte, hat sich Medienberichten zufolge durch die Produktionsfirma betrogen gefühlt. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, sagte der Festgenommene der Polizei, das Studio habe seine Idee für ein Werk gestohlen. Der Täter hatte am Vortag das Studiogebäude betreten und eine brennbare Flüssigkeit vergossen. Daraufhin zündete er das Gebäude an und rief dabei: „Sterbt!“.


A fire fighter watches an animation company which caught fire in Kyoto on July 18, 2019. - A fire at an animation company in Japan's Kyoto on July 18 killed one person and injured dozens more, several of them seriously, a fire department spokesman said. (Photo by JIJI PRESS / JIJI PRESS / AFP) / Japan OUT
Zahl der Todesopfer in japanischem Filmstudio steigt auf 25
Es sind Szenen wie in einem Horrorfilm: "Sterbt!", schreit ein Mann und zündet ein Animationsstudio an, das Zeichentrickfilme für junge Menschen produziert.

36 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt. Auch der 41-jährige mutmaßliche Täter erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Kurz darauf gestand er den Berichten zufolge die Tat.

Betroffen von der Gewalt ist die 1981 gegründete Produktionsfirma Kyoto Animation. Sie hat vor allem in den 2000er Jahren einige beliebte Fernseh-Zeichentrickserien wie „K-On!“, „Free!“ und „Suzumiya Haruhi no Yuutsu“ produziert, die sich insbesondere an die jüngere Generation richten. Der Brandanschlag sorgte weltweit für Entsetzen und Trauer unter Fans japanischer Anime-Filme.


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