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Kopfzerbrechen bei den Republikanern: Trump bei Vorwahlen erstmals alleiniger Bewerber
International 09.05.2016 Aus unserem online-Archiv

Kopfzerbrechen bei den Republikanern: Trump bei Vorwahlen erstmals alleiniger Bewerber

Donald Trump kann so gut wie sicher als Präsidentschaftskandidat antreten.

Kopfzerbrechen bei den Republikanern: Trump bei Vorwahlen erstmals alleiniger Bewerber

Donald Trump kann so gut wie sicher als Präsidentschaftskandidat antreten.
Foto: REUTERS
International 09.05.2016 Aus unserem online-Archiv

Kopfzerbrechen bei den Republikanern: Trump bei Vorwahlen erstmals alleiniger Bewerber

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Donald Trump geht bei den Vorwahlen für die US-Präsidentschaftskandidatur am Dienstag erstmals als einziger Bewerber der Republikaner ins Rennen. Gewählt wird bei den Konservativen in Nebraska und in West Virginia.

(dpa) - Donald Trump geht bei den Vorwahlen für die US-Präsidentschaftskandidatur am Dienstag erstmals als einziger Bewerber der Republikaner ins Rennen. Gewählt wird bei den Konservativen in Nebraska und in West Virginia.

Die Demokraten wählen nur in West Virgina. Bei ihnen steht die frühere Außenministerin Hillary Clinton ihrem linken Gegenkandidaten Bernie Sanders gegenüber. Sanders, der hinter Clinton zurück liegt, gilt in West Virginia als Favorit.

Nach dem Ausstieg von Ted Cruz und John Kasich als letzte seiner einst 16 Mitbewerber muss sich Trump bei den Republikanern auch dann noch den Vorwahlen stellen, wenn es keinen Gegenkandidaten gibt. Trump hat bisher rund 1050 Delegierte gesammelt. Für die absolute Mehrheit und damit eine Nominierung im ersten Wahlgang beim Parteitag im Juli in Cleveland braucht er 1237 Stimmen. 

Trump wird nach Auffassung von Meinungsforschern entweder alle oder fast alle Delegierten, die bis zum Vorwahl-Finale am 7. Juni zu vergeben sind, erringen und die Hürde von 1237 klar überwinden. Gleichzeitig machen sich jedoch in der Partei Abspaltungstendenzen breit. Strikt konservative Kreise bei den Republikanern halten Trump nicht nur persönlich für ungeeignet, sondern auch programmatisch für nicht tragbar. Viele seiner Thesen seien zu liberal.


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