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Konservativer Favorit: Parlamentswahlen in Österreich haben begonnen
International 15.10.2017

Konservativer Favorit: Parlamentswahlen in Österreich haben begonnen

Spitzenkandidat der ÖVP und Außenminister Sebastian Kurz gilt als Favorit.

Konservativer Favorit: Parlamentswahlen in Österreich haben begonnen

Spitzenkandidat der ÖVP und Außenminister Sebastian Kurz gilt als Favorit.
AFP
International 15.10.2017

Konservativer Favorit: Parlamentswahlen in Österreich haben begonnen

Teddy JAANS
Teddy JAANS
In Österreich hat mit der Öffnung der ersten Wahllokale die Parlamentswahl begonnen. 6,4 Millionen Stimmberechtigte können unter 16 Parteien entscheiden. Landesweiter Wahlschluss ist um 17 Uhr.

(dpa) - In Österreich hat mit der Öffnung der ersten Wahllokale die Parlamentswahl begonnen. 6,4 Millionen Stimmberechtigte können unter 16 Parteien entscheiden. Landesweiter Wahlschluss ist um 17 Uhr. Mit den ersten Hochrechnungen wird gegen 17.15 Uhr gerechnet. Das amtliche Endergebnis wird nach Auszählung der Stimmen der Briefwähler erst am Donnerstag feststehen.

Als Favorit gilt der 31-jährige Spitzenkandidat der konservativen ÖVP, Außenminister Sebastian Kurz. Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern könnte nach Einschätzung der Demoskopen auf dem zweiten Platz landen. Die Sozialdemokraten tragen eine Mitverantwortung für eine in der Öffentlichkeit breit diskutierte Schmutzkampagne gegen Kurz. Die Rechtspopulisten der FPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten Heinz-Christian Strache können wegen der anhaltenden Debatte um die Migrationskrise mit erheblichen Stimmengewinnen rechnen.

Kanzler Christian Kern könnte laut Demoskopen auf den Zweiten Platz verwiesen werden.
Kanzler Christian Kern könnte laut Demoskopen auf den Zweiten Platz verwiesen werden.
AFP

Die Grünen und die liberalen Neos liegen laut Umfragen um die fünf Prozent. Sie wollen ebenso wie die neu gegründete Liste des Ex-Grünen Peter Pilz die Vier-Prozent-Hürde hinter sich lassen. Aufgrund der Schwäche der kleinen Parteien scheint jedoch eine Jamaika- oder Ampelkoalition in Österreich schon rechnerisch ausgeschlossen.

Das rot-schwarze Bündnis aus Sozialdemokraten und Konservativen war im Mai nach zahlreichen Querelen zerbrochen. Regulärer Wahltermin wäre erst im Herbst 2018 gewesen.


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