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Kongress: Trumps Abhörvorwürfe haltlos
International 1 16.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Präsident steht zu Anschuldigungen

Kongress: Trumps Abhörvorwürfe haltlos

In einer lautstarken Pressekonferenz kanzelte Sean Spicer die Journalisten ab und bezichtigte sie der "Rosinenpickerei".
Präsident steht zu Anschuldigungen

Kongress: Trumps Abhörvorwürfe haltlos

In einer lautstarken Pressekonferenz kanzelte Sean Spicer die Journalisten ab und bezichtigte sie der "Rosinenpickerei".
Foto: AFP
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Präsident steht zu Anschuldigungen

Kongress: Trumps Abhörvorwürfe haltlos

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Donald Trump bleibt bei den Abhörvorwürfen an die Adresse seines Vorgängers Barack Obama. Das sagte sein Sprecher Sean Spicer am Donnerstag.

(dpa) - Donald Trump bleibt bei den Abhörvorwürfen an die Adresse seines Vorgängers Barack Obama. Das sagte sein Sprecher Sean Spicer am Donnerstag.

Für die Vorhaltungen gibt es keinerlei Beweis. Zuletzt hatte am gleichen Tag der Geheimdienstausschuss des US-Senats die Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen.

„Auf der Grundlage der uns zur Verfügung stehenden Informationen sehen wir keine Hinweise darauf, dass der Trump-Tower Ziel von Überwachungsmaßnahmen irgendeines Teiles der US-Regierung war, weder vor noch nach dem Wahltag 2016“, hießt es in einer gemeinsamen Stellungnahme des republikanischen Ausschussvorsitzenden Richard Burr und seines demokratischen Stellvertreters Mark Warner.

Zuvor hatte bereits der Vorsitzende des US-Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, gesagt, er sehe keine Hinweise auf eine Überwachung Trumps. Dieser hatte am Vortag gesagt, in den nächsten beiden Woche würden interessante Details an die Oberfläche kommen.

In einem selten kontroversen und lautstarken Briefing bezichtigte Spicer Medien am Donnerstag der Rosinenpickerei. Sie würden unvollständig über den Präsidenten berichten. Gefragt, ob Trump zu seinen Vorwürfen stehe, sagte Spicer: „Er steht dazu“.

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