Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Die Peinlichkeit bleibt
Leitartikel International 27.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten
Kommentar zum Ceta-Abkommen

Die Peinlichkeit bleibt

Leitartikel International 27.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten
Kommentar zum Ceta-Abkommen

Die Peinlichkeit bleibt

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Belgien hat die skeptische Wallonie besänftigt, das Handelsabkommen Ceta kann bestenfalls in wenigen Tagen unterzeichnet werden. Also alles paletti? Keineswegs. Ein Kommentar von Volker Bingenheimer.

Sie möchten weiterlesen?

Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie jetzt den Artikel „Die Peinlichkeit bleibt“.

Als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugang zu allen Wort+ Artikeln. Sie haben noch kein Abonnement? Wählen Sie jetzt Ihren Zugang und lesen Sie den Artikel „Die Peinlichkeit bleibt“.

Bereits Abonnent? Hier einloggen.

Digital Monatsabo

  • Alle Wort+ Artikel auf wort.lu
  • Jeden Tag (Mo-Sa) Wort E-Paper und Digital Paper
  • Apps für Smartphone und Tablet (iOS und Android)
5 EUR / Woche

Bereits Abonnent? Hier einloggen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Premierminister Michel bringt Regionen auf eine Linie
Zwischen den belgischen Regionen gibt es offenbar eine Lösung zum das Freihandelsabkommen Ceta. Wie Premierminister Charles Michel am Donnerstagmittag mitteilte, wurde eine Einigung gefunden.
Belgiens Premierminister Charles Michel hat die unterschiedlichen Positionen der Regionen unter einen Hut gebracht.
Landwirte und Umweltschützer, Gewerkschaften und Globalisierungsgegner – sie alle laufen Sturm gegen den Handelspakt CETA zwischen der EU und Kanada. Zu den wesentlichen Kritikpunkten gehören insbesondere die Streitbeilegungsverfahren durch Schiedsgerichte.
Als die Europäische Union vor einigen Jahren mit dem Tigerstaat Südkorea ein Freihandelsabkommen unterzeichnete, wurde kaum Aufhebens darum gemacht, während CETA und TTIP die Demonstranten auf den Plan rufen – wie hier kürzlich in Luxemburg.
Wegen fehlender Unterschrift aus Belgien
Das Spitzentreffen in Sachen Freihandel zwischen EU und Kanada ist auf unbestimmte Zeit verschoben, nachdem die kanadische Regierung ihre Teilnahme bereits abgesagt hatte. Kanada sei aber weiterhin bereit, zu unterzeichnen.
Das für Donnerstag geplante Spitzentreffen in Sachen Freihandel liegt erstmal auf Eis.
Nach dem belgischen "Nein"
Belgien ist derzeit nicht in der Lage, das Freihandelsabkommen Ceta zu unterzeichnen. Damit kann auch die EU den Kanada-Pakt wohl nicht am Donnerstag besiegeln. Ganz unmöglich scheint eine Unterzeichnung dennoch nicht.
A demonstrator is led away by a policeman as he holds a poster reading 'Stop TTIP - Stop CETA' ahead of an emergency meeting of all Belgium federal entities on the EU-Canada Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) in Brussels on October 24, 2016. 
The small Belgian region refused on October 24 to bow to growing pressure to back the key trade deal with Canada, heightening tensions within Belgium and Europe as well as with historic allies in North America. Riding a rising wave of Western populist distrust of international trade deals, French-speaking Wallonia's parliament stuck to its refusal to heed a late Monday EU deadline to support the pact.  / AFP PHOTO / EMMANUEL DUNAND
Die EU-Staaten wollen endgültig einen Schlussstrich unter die mühsamen Diskussionen um das Freihandelsabkommen Ceta ziehen. Doch die Abstimmung der Minister an diesem Dienstag könnte wider Erwarten nicht die erhoffte Klarheit bringen.
Das Ceta-Abkommen rief auch am Montag seine Gegner auf die Straße.