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Kommentar: Pekings Taschenspielertrick
Kommentar International 22.05.2020
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Kommentar: Pekings Taschenspielertrick

Tumultartige Szenen im Parlament von Hongkong: Pro-Demokratie-Aktivisten werden von Sicherheitskräften bedrängt.

Kommentar: Pekings Taschenspielertrick

Tumultartige Szenen im Parlament von Hongkong: Pro-Demokratie-Aktivisten werden von Sicherheitskräften bedrängt.
Foto: AFP
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Steve BISSEN
Steve BISSEN
Einmal mehr macht Peking deutlich, was es vom Prinzip "ein Land, zwei Systeme" in der Sonderverwaltungszone Hongkong hält. Nämlich gar nichts. Ein Kommentar.

Seit einem Jahr protestieren Hongkongs Bürger gegen die zunehmende Beeinflussung von Seiten Pekings und fordern ihre im Hongkonger Grundgesetz garantierten Rechte ein – nach dem Prinzip „ein Land, zwei Systeme“. Mit dem neuen sogenannten Sicherheitsgesetz untermauert die chinesische Staats- und Parteiführung nochmals ihren unumschränkten Führungs- und Machtanspruch in der ehemaligen britischen Kronkolonie und zeigt, was es von dem Prinzip „ein Land, zwei Systeme“ hält. Nämlich gar nichts. 

China bereitet den Boden für künftige Interventionen und umgeht mit einem simplen Taschenspielertrick schlichtweg die Verfassung ...

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