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Kim bekennt sich zu nuklearer Abrüstung
International 1 3 Min. 12.06.2018 Aus unserem online-Archiv

Kim bekennt sich zu nuklearer Abrüstung

Er wolle auf eine vollkommene Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel "hinarbeiten", so Kim.

Kim bekennt sich zu nuklearer Abrüstung

Er wolle auf eine vollkommene Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel "hinarbeiten", so Kim.
AFP
International 1 3 Min. 12.06.2018 Aus unserem online-Archiv

Kim bekennt sich zu nuklearer Abrüstung

In dem gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag unterzeichneten Dokument erklärt der nordkoreanische Machthaber sein „festes und unerschütterliches Bekenntnis“ zu einer umfassenden atomaren Abrüstung. Das Dokument im Volltext.

 (dpa/Bloomberg/tom) - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich zu einer kompletten atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel bereit erklärt. In dem gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Singapur unterzeichneten Gipfeldokument erklärt er sein "festes und unerschütterliches Bekenntnis" zu einer umfassenden atomaren Abrüstung. Im Gegenzug sichert Trump Sicherheitsgarantien zu.

Allerdings fehlt in dem Dokument zunächst jede zeitliche Festlegung. An einer anderen Stelle des Textes heißt es, Kim werde im Sinne der gemeinsam mit Südkorea erreichten Erklärung von Panmunjom auf die atomare Abrüstung "hinarbeiten". Es gibt allerdings keine Informationen darüber, was das genau bedeutet. 

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Die USA und Nordkorea wollen weiter auf eine "anhaltende und stabile" Friedenslösung für die koreanische Halbinsel hinarbeiten. US-Außenminister Mike Pompeo soll baldmöglichst mit einem hochrangigen Vertreter zusammenkommen, um mit der Umsetzung der Gipfelergebnisse zu beginnen. Die Beziehungen beider Länder sollen auf eine neue Basis gestellt werden, heißt es in der Erklärung. Mit neuen Beziehungen solle dem Wunsch beider Völker nach "Frieden und Wohlstand" entsprochen werden. 


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Kim und Trump gingen auf die symbolische Bedeutung des Treffens ein, der Gipfel wird als "epochales Ereignis von großer Bedeutung" bezeichnet. "Jahrzehnte der Spannung und der Feindschaft" sollten damit überwunden werden.  Ein Punkt, der vor allem den USA wichtig gewesen sein dürfte: Die "sterblichen Überreste von Kriegsgefangenen und Vermissten" sollen gemeinsam geborgen werden - hierbei dürfte es sich vorrangig um amerikanische Soldaten aus dem Korea-Krieg  handeln. 

Das Dokument erwähnt an keiner Stelle japanische Bürger, die Nordkorea laut japanischen Angaben entführt haben soll. Japans Premierminister Shinzo Abe hatte bei einem Treffen in Washington in der vergangenen Woche auf Präsident Trump eingewirkt, das Thema beim Gipfel mit Kim anzusprechen.  



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