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Keine Einigung: EU streitet weiter über Russland-Sanktionen
International 10.09.2014

Keine Einigung: EU streitet weiter über Russland-Sanktionen

Angela Merkel setzt sich dafür ein, dass die angekündigten Sanktionen gegen Russland schnellstmöglich umgesetzt werden.

Keine Einigung: EU streitet weiter über Russland-Sanktionen

Angela Merkel setzt sich dafür ein, dass die angekündigten Sanktionen gegen Russland schnellstmöglich umgesetzt werden.
TOBIAS SCHWARZ
International 10.09.2014

Keine Einigung: EU streitet weiter über Russland-Sanktionen

Bereits am Montag haben sich die EU-Staaten auf Wirtschaftssanktionen gegen Russland geeinigt. Meinungsverschiedenheiten gibt es nun weiterhin darüber, wann sie in Kraft treten sollen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hofft auf eine baldige Entscheidung.

(dpa) - Der Streit um die Anwendung neuer Wirtschaftssanktionen gegen Russland geht zwischen den Regierungen der 28 EU-Staaten weiter. Die Botschafter der EU-Länder konnten sich am Mittwoch in Brüssel nicht auf die Inkraftsetzung von Sanktionen einigen, die grundsätzlich bereits am Montag beschlossen worden waren. Nach Angaben von Diplomaten beschlossen sie, die Beratungen an diesem Donnerstag fortzusetzen.

Vor allem Finnland habe darauf gedrungen, die Umsetzung der neuen Sanktionen noch zu verschieben, um die zwischen der Ukraine und Russland vereinbarte Waffenruhe nicht zu gefährden und Friedensgespräche zu ermöglichen. Hingegen hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch im Bundestag in Berlin gesagt: „Angesichts der gegebenen Lage (...) treten wir dafür ein, dass jetzt auch eine Veröffentlichung dieser Sanktionen erfolgt. Ich hoffe, dass hierüber bald entschieden wird.“

Die beschlossenen, aber noch nicht veröffentlichten und daher bisher nicht wirksamen Sanktionen sollen vor allem neue Beschränkungen beim Zugang zu den EU-Finanzmärkten und zu Hochtechnologie für die Ölförderung in der Arktis bringen.


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