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(dpa) - Queen Elizabeth II. verliert eine ihrer Perlen: Die Karibikinsel Barbados hat sich von der britischen Krone losgesagt und zur Republik erklärt. Die Richterin Sandra Mason wurde um Mitternacht in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) feierlich in der Hauptstadt Bridgetown als erste Präsidentin des Inselstaates vereidigt. Sie löste damit – am 55. Unabhängigkeitstag von Barbados und fast 400 Jahre nach der Ankunft der ersten englischen Siedler – die britische Monarchin als Staatsoberhaupt ab.

Thronfolger Prinz Charles reiste im Namen der Queen nach Barbados, um an der Übergabezeremonie teilzunehmen, bei der die königliche Standarte – die offizielle Flagge – heruntergelassen und ein finaler militärischer Gruß an das britische Königshaus abgegeben wurde. Die Karibikinsel bleibt allerdings Mitglied des Commonwealth.

Zwar war die Rolle der Queen als Staatsoberhaupt der ehemaligen Kolonie wie in vielen anderen Ländern zuletzt rein symbolisch. Die britische Krone repräsentiert für viele der knapp 300.000 Barbadier aber auch die Fremdherrschaft und ein brutales Erbe der Ausbeutung von Sklaven.

„Es ist an der Zeit, unsere koloniale Vergangenheit vollständig hinter uns zu lassen. Die Barbadier wollen ein barbadisches Staatsoberhaupt“, hatte Premierministerin Mia Mottley in der jährlichen sogenannten Thronrede im September 2020 betont, als sie den Übergang zur Republik ankündigte. Die Rede las Mason in ihrer bisherigen Rolle vor, als Generalgouverneurin von Barbados – also Vertreterin der Königin. Im Oktober dieses Jahres wählte das Parlament des Karibikstaates die 72-jährige Mason in das neu geschaffene Amt der Staatschefin. Regierungschefin bleibt Mottley.

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Vorgestern

(dpa) - Ein ukrainischer Soldat hat aus zunächst ungeklärten Motiven das Feuer auf Kameraden eröffnet und fünf Menschen getötet. Unter den Todesopfern in der südostukrainischen Großstadt Dnipro seien vier Männer und eine Frau, schrieb der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj am Donnerstagvormittag auf Facebook. Weitere fünf Menschen seien bei dem tragischen Vorfall in der Nacht auf dem Gelände einer früheren sowjetischen Raketenfabrik verletzt worden. „Ärzte kämpfen um ihr Leben.“

Warum der 20 Jahre alte Wehrdienst leistende Nationalgardist bei der Waffenausgabe auf seine Kameraden schoss, war zunächst unklar. Nach der Tat floh er zunächst, wurde aber einige Stunden später festgenommen. Präsident Wolodymyr Selenskyj drückte in einem Beitrag in sozialen Medien sein Beileid aus und kündigte „personelle Konsequenzen“ an.

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(LW) – Am Mittwoch war der deutschen Polizeiinspektion St. Ingbert im Saarland gegen 16.40 Uhr ein Fahrzeug gemeldet worden, welches durch eine äußerst langsame Fahrweise auffiel. Das Fahrzeug mit Stuttgarter Kreiskennzeichen wurde schließlich einer Verkehrskontrolle unterzogen. 

Es wurde festgestellt, dass der 54-jährige Fahrzeugführer von Stuttgart aus ins Saarland gefahren war, obwohl er unter erheblicher alkoholischer Beeinflussung stand. Er hatte somit bereits eine Fahrstrecke von über 200 km zurückgelegt! Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von fast zwei Promille. Der Mann zeigte deutliche Anzeichen des Alkoholkonsums und verhielt sich bei der Kontrolle auch zeitweise aggressiv und aufbrausend. Es konnte weiterhin ermittelt werden, dass ihm aufgrund eines ähnlich gelagerten Falles in der Vergangenheit bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden und er somit aktuell nicht mehr im Besitz eines Führerscheins war. 

Andere lokale Themen gibt es in der Rubrik: „Lokales“.   

Kurzmeldungen Lokales 27.01.2022

(TJ) - Die Mannschaften des CGDIS mussten am Mittwochabend zu zwei Bränden und zwei Unfällen ausrücken.

Einen Leichtverletzten gab es bei einem Zusammenstoß zweier Wagen zwischen Liwingen und Bettemburg gegen 18.15 Uhr. Sanitäter aus Düdelingen und die Feuerwehr Roeserbann waren im Einsatz. In der Rue d'Esch in Zolwer kollidierten gegen 18.25 Uhr ebenfalls zwei Autos. Bei diesem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt. Sanitäter aus Esch/Alzette und Sassenheim-Differdingen nahmen sie in Obhut, die Feuerwehren aus der Minettemetropole und aus Sassenheim-Differdingen sicherten den Unfallort ab und koordinierten die Räumungsarbeiten.

Die hauptstädtische Feuerwehr musste gegen 17.45 Uhr in der Rue Laurent Menager eine Überprüfung eines Kellers vornehmen, nachdem dort Brandgeruch sich ausgebreitet hatte, an der Hauptstraße in Hoscheid-Dickt musste gegen 21.45 Uhr ein Kaminbrand gelöscht werden. Bei den beiden Brandeinsätzen blieb es bei leichtem Materialschaden.

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