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Junger Ministerpräsident angetreten: Neue belgische Mitte-Rechts-Regierung offiziell im Amt
International 11.10.2014

Junger Ministerpräsident angetreten: Neue belgische Mitte-Rechts-Regierung offiziell im Amt

Amtsübergabe: Ex-Premier Elio Di Rupo (links) schüttelt seinem Nachfolger Charles Michel die Hand.

Junger Ministerpräsident angetreten: Neue belgische Mitte-Rechts-Regierung offiziell im Amt

Amtsübergabe: Ex-Premier Elio Di Rupo (links) schüttelt seinem Nachfolger Charles Michel die Hand.
REUTERS
International 11.10.2014

Junger Ministerpräsident angetreten: Neue belgische Mitte-Rechts-Regierung offiziell im Amt

Die neue Mitte-Rechts-Regierung in Belgien unter dem liberalen Premier Charles Michel ist nun auch offiziell im Amt. Michel, 13 Minister und 4 Staatssekretäre legten in Brüssel vor König Philippe den Amtseid ab.

(dpa) - Die neue Mitte-Rechts-Regierung in Belgien unter dem liberalen Premier Charles Michel ist nun auch offiziell im Amt. Michel, 13 Minister und 4 Staatssekretäre legten in Brüssel vor König Philippe den Amtseid ab, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Samstag. Zur Koalition gehören die Liberalen (Open Vld), die Christdemokraten (CD&V) und die separatistisch eingestellte Neu-Flämische Allianz (N-VA) aus Flandern. Als einzige Vertretung des Südens zählen die frankophonen Liberalen dazu.

Außenminister bleibt der Liberale Didier Reynders. Das Arbeits- und Wirtschaftsressort übernimmt der flämische Christdemokrat Kris Peeters. Er war früher Ministerpräsident der reichen Region Flandern.

Mehrere Schlüsselressorts gehen an die N-VA, die nach der Parlamentswahl von Ende Mai stärkste politische Kraft in Land ist: Jan Jambon führt das Innenressort, Johan Van Overtveldt die Finanzen und Steven Vandeput das Verteidigungsressort.

Die Regierung plant Reformen wie die schrittweise Anhebung des Rentenalters von bisher 65 auf 67 Jahre bis 2030. Bis 2018 soll ein Staatshaushalt ohne neue Schuldenaufnahme erreicht werden.

EU-Kommissionschef José Manuel Barroso beglückwünschte Michel zum neuen Amt. Belgien habe als Gastland der europäischen Institutionen immer eine enge Beziehung zur Kommission gehabt.


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Editorial: Belgisches Paradoxon
Nur 4,5 Monate hat die Regierungsbildung in Belgien gedauert. Das ist für belgische Verhältnisse ein kleiner Rekord. Denn die Vorgängerregierung hatte weltmeisterliche 1,5 Jahre gebraucht, um eine Mannschaft auf die Beine zu stellen.
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