Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Juncker: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro kein Thema
International 18.08.2012

Juncker: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro kein Thema

Immer mehr europäische Politiker sprechen unverhohlen von einem Euro-Ausstieg Griechenlands. Für Juncker gibt es dafür keinen Grund.

Juncker: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro kein Thema

Immer mehr europäische Politiker sprechen unverhohlen von einem Euro-Ausstieg Griechenlands. Für Juncker gibt es dafür keinen Grund.
Foto: AFP
International 18.08.2012

Juncker: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro kein Thema

Nach Ansicht von Eurogruppenchef Juncker gibt es derzeit keinerlei Grund, dass Griechenland aus der Eurozone austreten müsse. Banken und Versicherungen des südosteuropäischen Landes müssten sich nicht auf einen Abschied vom Euro vorbereiten.

(vb) - Nach Ansicht von Eurogruppenchef Juncker gibt es derzeit keinerlei Grund, dass Griechenland aus der Eurozone austreten müsse. Banken und Versicherungen des südosteuropäischen Landes müssten sich nicht auf einen Abschied vom Euro vorbereiten.

Das sagte Juncker in einem Interview mit der "Tiroler Tageszeitung". Gegenüber dem österreichischen Blatt meinte der Luxemburger Premier: "Es wird nicht passieren. Es sei denn, Griechenland verletzt alle Auflagen und hielte sich an keine Vereinbarung." Erst wenn Griechenland die vereinbarten Reformanstrengungen verweigere müsse man über die Frage eines Ausstiegs nachdenken. Juncker weiter: "Weil ich davon ausgehe, dass Griechenland versuchen wird, seine Anstrengungen zu verdoppeln und die gesteckten Ziele zu erreichen, gibt es keinen Grund, davon auszugehen, dass dieses Ausstiegsszenario relevant werden kann."


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

„Spiegel“: Griechenlands Finanzlücke noch größer
Die Finanzierungslücke Griechenlands ist nach Informationen des Magazins „Der Spiegel“ größer als zuletzt bekannt. Der Regierung des Landes fehlten in den beiden kommenden Jahren nicht 11,5 Milliarden Euro, wie von ihr eingeräumt, sondern bis zu 14 Milliarden Euro.
Die Troika findet in Griechenland offensichtlich immer neue Finanzierungslöcher.