Wählen Sie Ihre Nachrichten​

(dpa) - Die Rebellion ist ausgeblieben: Das umstrittene Binnenmarktgesetz des britischen Premiers Boris Johnson hat im Londoner Parlament eine weitere Hürde genommen. Johnson will mit dem Gesetz den gültigen, mühsam ausgehandelten Brexit-Deal mit der EU in Teilen aushebeln. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte einem Kompromiss des Premiers mit seinen Kritikern zu, sodass am Dienstag in London keine formelle Abstimmung mehr über deren Antrag stattfinden musste.

Damit erklärten sich auch etliche konservative Abgeordnete mit Johnsons Plänen einverstanden, die sich zuvor dagegen ausgesprochen hatten. Der Regierungschef war zuvor einen Schritt auf die Abweichler zugekommen und hatte ihnen eine weitere Abstimmung im Parlament für den Fall zugesichert, dass die im Gesetz für einen Notfall vorgesehenen Maßnahmen tatsächlich zum Einsatz kommen sollten - im Kern das, was die Rebellen gefordert hatten. Nach einem Votum in der kommenden Woche muss das Gesetz noch das Oberhaus passieren.

Johnson will mit dem Gesetz den bereits gültigen Brexit-Deal, den er selbst unterschrieben hat, in Teilen aushebeln. Dabei geht es konkret um Sonderregeln für das britische Nordirland, die eine harte Grenze zum EU-Staat Irland und neue Feindseligkeiten dort verhindern sollen. Für die EU handelt es sich bei Johnsons Vorstoß um einen Rechtsbruch. Brüssel forderte London daher auf, bis Ende September einzulenken.  

Heute

Kurzmeldungen Wirtschaft Vor 41 Minuten

(dpa) - Die Ölpreise haben sich am Mittwochmorgen nach einem Einbruch am Vortag stabilisiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 104,30 Dollar. Das waren 1,53 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 98 Cent auf 100,48 Dollar.

Am Dienstag waren die Preise zeitweise um mehr als zehn Dollar eingebrochen. Der WTI-Preis fiel unter die Marke von 100 Dollar. Als Hauptgrund wurden Rezessionsängste genannt. Die große Unsicherheit wegen des Ukraine-Kriegs drohen die Weltwirtschaft ebenso zu belasten wie der Kampf der Notenbanken gegen die Inflation.

Der jüngste Rückfall erfolgt allerdings auf hohem Niveau. Gegenüber dem Jahresbeginn ist Rohöl immer noch gut 30 Prozent teurer. Hauptgrund ist das durch den Ukraine-Krieg verminderte Angebot an Erdöl aus Russland.

Lesen Sie auch:

Kurzmeldungen Lokales Vor 46 Minuten

(dpa/lrs) – Ein vermisster 22-Jähriger ist am späten Dienstagabend tot in der Salm im Landkreis Bernkastel-Wittlich gefunden worden. Er wurde zuletzt am Sonntag gesehen und war seitdem verschwunden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Bei einer Suchaktion, an der am Dienstagabend etwa 80 Feuerwehrleute und Polizeibeamte sowie ein Hubschrauber beteiligt waren, wurde der 22-Jährige leblos in einem Fluss nahe der Ortschaft Dreis gefunden.

Nach den bisherigen Ermittlungen gebe es jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, teilte die Polizei mit. Demnach sei ein Unglücksfall wahrscheinlich. Die Ermittlungen dauern an.  

Lesen Sie auch:

Rudi Cerne: „Damals rümpften viele die Nase“  


Kurzmeldungen Kultur Heute um 11:13

(dpa) – Gitarren-Legende Carlos Santana („Smooth“) ist bei einem Konzert in den USA auf der Bühne zusammengebrochen. Große Hitze und Flüssigkeitsmangel hätten dem 74-Jährigen bei dem Auftritt nahe Detroit im Bundesstaat Michigan zugesetzt, teilte das Management auf der verifizierten Facebook-Seite des US-Musikers am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Der Künstler sei zur Beobachtung in die Notaufnahme eines nahe gelegenen Krankenhauses gebracht worden, es gehe ihm aber gut. Sein Konzert an diesem Mittwoch in Burgettstown (Pennsylvania) müsse aber verschoben werden. Santana befindet sich gerade auf seiner „Miraculous Supernatural“-Tour.

Der Musiker kollabierte während seines Konzerts im Pine Knob Music Theatre, einem Freiluft-Amphitheater in der Ortschaft Clarkston. Auf Fotos und Videos in sozialen Medien ist zu sehen, wie er auf der Bühne behandelt wird.

Santana, in Mexiko geboren, stieg mit seiner Band beim legendären Woodstock-Festival von 1969 zum Star auf. Der mehrfache Grammy-Gewinner gilt als Erfinder des Latin-Rock. Seit 1998 ist er Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame. Zu Santanas Klassikern zählen „Black Magic Woman“, „Samba Pa Ti“ und eine gitarrenbetonte Version von „Oye Como Va“. Ende vergangenen Jahres brachte er das Album „Blessings And Miracles“ heraus.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:35

Am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr wurden die Rettungsdienste alarmiert, nachdem zwischen Canach und Schüttringen ein Brand in einem Getreidefeld bemerkt worden war. Die Wehren aus Canach, Luxemburg, Mensdorf, Mertert, Moutfort und Remich wurden alarmiert. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen, den Schaden zu begrenzen, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Lesen Sie auch: 

Zug erfasst Auto an Bahnübergang

A1 nach Unfall wieder teilweise offen

Aktuelle Verkehrsinfos auf wort.lu

Gestern

(dpa) – Die Zahl der Todesopfer ist nach den tödlichen Schüssen bei einer Feiertags-Parade in den USA auf sieben gestiegen. Ein Mensch starb einen Tag nach der Attacke in Folge seiner Verletzungen, wie unter anderem die Nachrichtensender CNN und ABC News am Dienstag unter Berufung auf die örtliche Polizei berichteten. In dem Vorort von Chicago hatte ein Schütze am Montag, dem Nationalfeiertag der US-Amerikaner, das Feuer eröffnet. Erst Stunden nach der Tat wurde der mutmaßliche Täter gefasst.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der Mann von einem Dach aus mit einem nach ersten Erkenntnissen legal erworbenen Gewehr rund 70 Schüsse scheinbar wahllos in die Menschenmenge abgegeben. Mehr als 30 Menschen seien dabei verletzt worden.

Lesen Sie auch: 

Kurzmeldungen Lokales 05.07.2022

Die Santé meldet am Dienstagabend: In den vergangenen 24 Stunden wurden 803 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Insgesamt wurden 2198 Tests vorgenommen, die Positivitätsrate liegt damit bei 36,5 Prozent. Die Reproduktionszahl beträgt 1,01. 

27 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, niemand ist intensivpflichtig. Es sind auch keine weiteren Todesopfer zu beklagen, seit Beginn der Pandemie sind 1094 Menschen verstorben. 

Lesen Sie auch:

Kurzmeldungen Lokales 05.07.2022

In Parc Hosingen steht ein politischer Wechsel an. Wie die Gemeinde am Dienstag mitgeteilt hat, hat Schöffe Joseph Degrand beim Innenministerium aus persönlichen Gründen um die vorzeitige Entbindung von seinem Schöffenamt ersucht. 

Wie es weiter in dem Schreiben heißt, wolle Degrand seinen Aufgaben im Exekutivbüro des interkommunalen Schulsyndikats Sispolo und im Vorstand des Kantonalsyndikats Sicler aber ebenso treu bleiben wie seinem Mandat als Gemeinderatsmitglied.

Lesen Sie auch: 

Parc Hosingen feiert zehnten Geburtstag

Hosingen wächst weiter

Kurzmeldungen Politik 05.07.2022

(lm) – Am vergangenen Freitag wurde Gesundheitsministerin Paulette Lenert beim Luxembourg Healthcare Gala Dinner im Luxexpo The Box zur „Inspirational Healthcare Personality of the Year“ ernannt. Der Preis wurde ihr am Abend des Dinners überreicht, eine Fachjury hatte darüber abgestimmt.

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um das größte Treffen für Fachleute des Gesundheitswesens im Großherzogtum. Nachdem das Dinner in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt abgesagt werden musste, fand es am 1. Juli zum siebten Mal statt. 

Lesen Sie auch:

Paulette Lenert erhielt Légion d'honneur

(dpa) – Vertreter der 30 Mitgliedstaaten der Nato haben die für die Aufnahme von Schweden und Finnland notwendigen Beitrittsprotokolle unterzeichnet. Das bestätigten mehrere Diplomaten in Brüssel.

Mit den Beitrittsprotokollen wird der Generalsekretär ermächtigt, die beiden nordischen Staaten offiziell zur Mitgliedschaft einzuladen. Bevor sie in Kraft treten können, müssen sie allerdings noch von den Mitgliedstaaten ratifiziert werden.

An diesem Verfahren ist meist auch das nationale Parlament beteiligt. Schätzungen zufolge könnte es deswegen noch sechs bis acht Monate dauern, bis Finnland und Schweden tatsächlich in das Bündnis aufgenommen werden können.

Eigentlich hatten die Protokolle für die beiden nordischen Länder bereits vor mehreren Wochen unterzeichnet werden sollen. Die Türkei blockierte jedoch den Beitrittsprozess und begründete dies unter anderem mit der angeblichen Unterstützung Schwedens und Finnlands von „Terrororganisationen“ wie der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, der syrischen Kurdenmiliz YPG und der Gülen-Bewegung.

Erst als beide Länder in der vergangenen Woche am Rande des Nato-Gipfels in Madrid über eine schriftliche Erklärung zusicherten, auf mehrere Forderungen der Türkei einzugehen, gab diese den Widerstand gegen den Start des Aufnahmeverfahrens auf.    

Kurzmeldungen Lokales 05.07.2022

(lm) – Die Polizei hat im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Ablenkung am Steuer“ im Juni mehr als 2.600 Kontrollen durchgeführt. Insgesamt 485 Menschen wurden zu Kasse gebeten und verloren zwei Führerscheinpunkte, weil sie Smartphones oder sonstige Geräte während des Fahrens bedienten.

Ziel der Kampagne war es, Unfälle vorzubeugen und die Menschen für die Konsequenzen zu sensibilisieren, die Ablenkung am Steuer mit sich bringen.

Lesen Sie auch:

„Überwachung Handyverbot“ – Pilotprojekt beginnt in Trier

Kurzmeldungen Lokales 05.07.2022

(dpa/lrs) – In Saarlouis brennt seit der Nacht eine Fabrikhalle. Ein Großaufgebot von 115 Einsatzkräften der Feuerwehr und sechs der Polizei war dabei im Einsatz, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag mitteilte. Nachdem der Brand um kurz vor Mitternacht im Stadtteil Fraulautern ausgebrochen war, dauerten die Löscharbeiten auch am Morgen noch an. 

Die Fabrikhalle gehört zu einem Betrieb, der Metalle veredelt (Galvanisierung). In der Halle sollen sich neben den Maschinen auch Lagerbestände befinden. Die Polizei hat deshalb das Landesamt für Umweltschutz eingeschaltet, welches die Lage vor Ort begutachten sowie messen soll, ob giftige Stoffe austreten. Bis zum frühen Morgen war dies nicht der Fall, wie ein Polizeisprecher erklärte.  

Aktuelle Verkehrsinfos auf wort.lu

Vorgestern

(dpa) – Italiens Regierung hat wegen der gravierenden Trockenheit in fünf Regionen des Landes den Notstand beschlossen. Am Montagabend traf sich dazu der Ministerrat, teilte der Amtssitz von Ministerpräsident Mario Draghi mit. Bis zum 31. Dezember dieses Jahres gilt demnach in der Lombardei, dem Piemont, der Emilia-Romagna, Venetien sowie Friaul-Julisch Venetien im Zusammenhang mit dem Wassermangel der Notstand. Damit kann die Regierung einfacher Gelder und Hilfsmittel zur Bekämpfung der Folgen der Trockenheit in den Alpengebieten und den Gegenden entlang des Flusses Po frei machen. Rom stellte den Regionen 36,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Notstand gilt damit in den Gegenden, die am stärksten von der Dürre betroffen sind. Vor allem Norditalien erlebt derzeit heftige Trockenheit. Große Seen wie etwa der Gardasee führen deutlich weniger Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. Der Wasserstand im Fluss Po - der längste Strom Italiens - ging so weit zurück, dass an der Meermündung Salzwasser kilometerweit in das Flussbett drang. Der Pegel ist an manchen Stellen so niedrig wie seit 70 Jahren nicht mehr. Städte wie Pisa und Verona schränkten unlängst die Wassernutzung ein. Venedig und Mailand drehten einen Teil der Brunnen ab.

Lesen Sie auch:

Kaum noch Hoffnung für die Vermissten in den Dolomiten

Trockener und warmer Frühling hat der Ernte geschadet

Kurzmeldungen Politik 04.07.2022

(lm) - Die Santé meldet am Montag 42 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 384 Personen wurden getestet. Die Positivitätsrate liegt somit aktuell bei 10,94 Prozent, der R-Wert wird mit 1,01 angegeben.

Weiter teilt das Gesundheitsministerium mit, dass ein weiterer Mensch an den Folgen des Virus gestorben ist. Die Gesamtzahl der Todesopfer steigt somit auf 1.094.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 24 Covid-Patienten stationär behandelt, aktuell ist keiner auf intensivmedizinische Versorgung angewiesen.

Lesen Sie auch:

Was nach einem positiven Corona-Test zu tun ist 

Kurzmeldungen Lokales 04.07.2022

(lm) - Das CGDIS musste am Montagnachmittag viermal zu Verkehrsunfällen ausrücken, insgesamt sechs Menschen kamen auf den Straßen Luxemburgs zu Schaden.

Um 12.48 Uhr kam es auf der RN16 zwischen Mondorf und Ellange-Gare zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Zwei Menschen wurden hierbei verletzt. Die Rettungsdienste aus Remich, Bettemburg und Bad Mondorf sowie der SAMU-Notarzt waren vor Ort.

Weiter berichtet der Rettungsdienst von einem Unfall um 16.39 Uhr zwischen zwei Autos auf der A6 in Richtung Luxemburg zwischen Bridel und Strassen. Die Rettungskräfte aus Steinfort und der Hauptstadt eilten zum Unfallort und kümmerten sich um die Erstversorgung der zwei verletzten Personen.

Bei einem weiteren Zusammenstoß zwischen zwei Wagen auf dem CR308 um 16.48 Uhr kam ein Mensch zu Schaden. Die örtlichen Rettungsdienste waren vor Ort.

Zuletzt war das CGDIS in der Hauptstadt im Einsatz. Hier verunfallte ein Auto in dem hauptstädtischen Val de Hamm, eine Person wurde verletzt und von den örtlichen Rettungsdiensten versorgt. 

Aktuelle Verkehrsinfos auf wort.lu

 (dpa) - Italiens Regierung will wegen der gravierenden Trockenheit in Teilen des Landes den Notstand beschließen. Am Montagabend sei dazu ein Treffen des Ministerrates geplant, teilte der Amtssitz von Ministerpräsident Mario Draghi mit. Die Regierung will demnach den Notstand für die Gegenden ausrufen, die am stärksten von der Dürre betroffen sind. Vor allem Norditalien erlebt derzeit heftige Trockenheit. Große Seen wie etwa der Gardasee führen deutlich weniger Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit.

Der Wasserstand im Fluss Po - der längste Strom Italiens - ging so weit zurück, dass an der Meermündung Salzwasser kilometerweit in das Flussbett drang. Der Pegel ist an manchen Stellen so niedrig wie seit 70 Jahren nicht mehr. Städte wie Pisa und Verona schränkten unlängst die Wassernutzung ein. Venedig und Mailand drehten einen Teil der Brunnen ab.

Die Schwere und Wahrscheinlichkeit von Dürren haben durch den Klimawandel mit hoher Gewissheit im Mittelmeerraum und auch in anderen Weltregionen zugenommen.     

(dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lässt die Regierung trotz seiner Schlappe bei der Parlamentswahl in den Schlüsselressorts unverändert. Im Zuge seiner am Montag vorgestellten Regierungsumbildung bleibt auch Premierministerin Élisabeth Borne auf ihrem Posten, wie der Élyséepalast in Paris mitteilte. Bruno Le Maire bleibt Wirtschafts- und Finanzminister, Gérald Darmanin Innenminister und Catherine Colonna leitet weiter das Außenministerium. Neuer Gesundheitsminister wird der Notfallmediziner François Braun. Das nun präsentierte Kabinett sollte erstmals am Montagnachmittag tagen.

Mit der umgebildeten Regierungsmannschaft startet der im April wiedergewählte Macron in seine zweite Amtszeit. Bei der Parlamentswahl vor zwei Wochen hatte Macrons Mitte-Lager die absolute Mehrheit im Parlament verloren. Es ist nun auf die Unterstützung anderer Gruppen in der Nationalversammlung angewiesen. Eine feste Koalition mit einer anderen Partei zeichnet sich bislang nicht ab.    

(KNA) - Papst Franziskus hat erneut Rücktrittsgerüchte zurückgewiesen. Im Interview der Nachrichtenagentur Reuters (Montag) bekräftigte er, dass er derzeit nicht darüber nachdenke. Gefragt nach den Terminen Ende August, der Kardinalsversammlung und einem Besuch in L'Aquila, wo Gerüchten zufolge Benedikt XVI. seinen Amtsverzicht beschloss, sagte er lächelnd, dass diese „zufälligen Ereignisse“ einige dazu brächten anzunehmen, es gebe „die gleiche Liturgie“ wie bei seinem Vorgänger. „Aber das ist mir nie in den Sinn gekommen. Im Moment nicht, im Moment nicht. Wirklich“, so Franziskus.

Zugleich bekräftigte er auch, dass er einen Amtsverzicht nicht grundsätzlich ausschließe. Es könne eine Zeit kommen, wo er feststelle, dass er das Amt nicht mehr ausfüllen könne. Wann dies sei, wisse nur Gott. Franziskus wiederholte im Reuters-Gespräch erneut sein Lob für die Rücktrittsentscheidung seines Vorgängers. Damit habe Benedikt XVI. den Päpsten klar gemacht: Sie sollten aufhören, wenn die Zeit dafür gekommen sei.

Gerüchte über eine mögliche Tumorerkrankung wies Franziskus ebenfalls zurück. „Sie haben mir nichts dazu gesagt“, scherzte er mit Blick auf seine Darm-Operation im Juli 2021. Damals war ihm aufgrund einer Divertikulitis, einer verhärteten Entzündung von Ausstülpungen der Darmwand, ein größerer Darmabschnitt entfernt worden. Die OP sei ein „großer Erfolg“ gewesen, so der Papst.    

Kurzmeldungen Lokales 04.07.2022

(TJ) - Für Jean-Claude Schmit, Direktor der Santé, ist die Impfpflicht nicht vom Tisch: „Sollte eine aggressivere Variante auftauchen, müsse man die entsprechenden Gesetztexte in petto haben“, so der Mann, der am Montag auf Radio 100,7 nicht ausschließen wollte, dass im Herbst eine vierte Impfgabe für alle angeboten werde. Derzeit ist die so genannte zweite Booster-Impfung nur für Menschen über 70 und vulnerable Personen vorgesehen.

Kurzmeldungen Lokales 04.07.2022

Gegen 18 Uhr prallte am Sonntag ein Auto in der Rue de Larochette in Rollingen gegen einen Baum, nachdem der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren hatte. Die genauen Umstände sind nicht überliefert, gewusst ist aber, dass drei Menschen zum Teil schwer verletzt wurden, woraufhin die Zentrale der Rettungsdienste neben Rettungswagen aus den Zentren Lintgen und Nordstad ebenfalls den SAMU-Notarzt aus Ettelbrück zum Unfallort abkommandierte. Nach einer Erstversorgung durch den Notfallmediziner konnten die Verletzten ins Krankenhaus transportiert werden. Die Feuerwehren aus Mersch und Lintgen sicherten den Unfallort ab und leiteten die Räumungsarbeiten in die Wege.

Um 2 Uhr in der Nacht zum Montag prallte zwischen Bour und Tüntingen ein weiterer Autofahrer gegen einen Baum. In diesem Fall wurde eine Person verletzt, Sanitäter aus Mamer und die Feuerwehr aus Tüntingen übernahmen den Einsatz.

Aktuelle Verkehrsinfos auf wort.lu