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(dpa) - Bei einem Luftangriff im Südwesten des Jemens sind nach Angaben der Huthi-Rebellen mindestens 60 Menschen getötet worden, die von ihnen gefangengehalten wurden. Weitere 50 Personen seien verletzt worden, als Kampfflugzeuge ein Gebäude in der Provinz Dhamar bombardierten, das von den Huthis als Gefängnis genutzt wurde, sagte ein Sprecher des von den Huthis kontrollierten Gesundheitsministeriums am Sonntag dem Fernsehsender Al-Masira. Unabhängig bestätigen ließen sich die Zahlen zunächst nicht.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition, die gegen die Huthis im Jemen kämpft, bestätigte einen Angriff in Dhamar. Die Attacke habe ein Lager für Drohnen und Raketen getroffen, hieß es in einer Mitteilung der Koalition. Der Angriff sei in Einklang mit internationalem Recht erfolgt.

Augenzeugen berichteten, dass Kampfflugzeuge etwa acht Angriffe auf das Gebäude geflogen hätten. Ein Sprecher des Gefangenenkomitees der Huthis sagte, der saudischen Koalition sei bekannt gewesen, dass in dem Gebäude Gefangene festgehalten wurden.

Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition bekämpft seit 2015 die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen. Sie hatten zuvor große Teile des Nordjemens inklusive der Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht.

Heute

Kurzmeldungen International Vor 56 Minuten

(dpa) – Bei einer Hausdurchsuchung im mutmaßlich rechtsextremen Milieu im belgischen Antwerpen ist ein Mensch gestorben. Während der Hausdurchsuchung auf illegale Waffen im Stadtteil Merksem habe es am Mittwochmorgen einen Schusswechsel zwischen der Polizei und einem Verdächtigen gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Antwerpen mit. Dabei sei ein Bewohner gestorben.

Insgesamt wurden zehn Hausdurchsuchungen durchgeführt, wie die Bundesstaatsanwaltschaft später bestätigte. Sechs Personen seien festgenommen worden. Es seien mehr als hundert Waffen sowie Munition, Nacht- und Wärmesichtgeräte und andere Ausrüstung gefunden worden, hieß es.

Demnach besteht der Verdacht, dass die betroffene Personengruppe eine Art bewaffneten Widerstand gegen die Regierung geplant hatte, ohne ein bestimmtes Angriffsziel oder Datum festgelegt zu haben. Nach Angaben der Antwerpener Staatsanwaltschaft richteten sich die Ermittlungen gegen Menschen, die der Nähe zu gewalttätigen Rechtsextremen verdächtigt werden.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 18:00

(lm) – Fahrer, die 95er-Benzin tanken, müssen ab Donnerstag ein bisschen weniger tief in die Tasche greifen. Der Liter Kraftstoff vergünstigt sich ab Mitternacht um 2,6 Cent auf 1,622 Euro.

Die Preise für Super Plus (1,874 Euro) und Diesel (1,763 Euro) bleiben derweil unverändert.


Kurzmeldungen Politik Heute um 17:34

(lm) - Wie die Santé mitteilt, ist in den vergangenen 24 Stunden ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Großherzogtum auf 1.129.

In demselben Zeitraum haben sich 1.728 Menschen auf den Erreger testen lassen. Bei 435 Personen fiel der Test positiv aus. Daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 25,20 Prozent. Der R-Wert liegt aktuell bei 1,36.

In den Krankenhäusern des Landes wird mit zwölf Corona-Patienten eine Person mehr stationär behandelt. Einer der Patienten ist auf intensivmedizinische Versorgung angewiesen.

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Kurzmeldungen International Heute um 12:09

(dpa) – Bei einer Hausdurchsuchung im mutmaßlich rechtsextremen Milieu im belgischen Antwerpen ist ein Mensch gestorben. Während der Hausdurchsuchung auf illegale Waffen im Stadtteil Merksen habe es am Mittwochmorgen einen Schusswechsel zwischen der Polizei und einem Verdächtigen gegeben, teilte die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft mit. Dabei sei ein Bewohner gestorben.

Insgesamt wurden zehn Hausdurchsuchungen durchgeführt. Der Einsatz richtete sich demnach gegen mehrere Menschen, die der Nähe zu gewalttätigen Rechtsextremen verdächtigt werden. Nach Informationen des belgischen Fernsehsenders RTBF wird die Gruppe auch verdächtigt, einen Terroranschlag geplant zu haben.

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Gestern

Kurzmeldungen Politik 27.09.2022

(lm) - In den vergangenen 24 Stunden wurden 481 neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Insgesamt 1.673 Tests wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 28,77 Prozent. Der R-Wert wird aktuell mit 1,13 angegeben.

Zudem hat das Großherzogtum einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Erkrankung zu beklagen. Damit steigt die Zahl der Sterbefälle auf 1.128.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit elf Corona-Patienten stationär behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

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Kurzmeldungen Lokales 27.09.2022

(TJ) - Kurz vor Mitternacht beobachteten Polizeibeamte am Montagabend eine Drogenübergabe am Bahnhof Luxemburg. Die Polizisten stellten den Käufer und den Verkäufer. Beim Kunden fanden sie eine Kokainkugel, die sichergestellt wurde. 

Der Verkäufer musste die Beamten ins Krankenhaus begleiten, da der Verdacht bestand, dass er Kugeln mit Rauschgift verschluckt hatte. Die Untersuchung brachte mehrere Kokainkugeln zum Vorschein, sodass der Mann festgenommen und am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde.

Trickdieb 

In der Alzettestraße in Esch/Alzette machte sich ein Ganove um 16.15 Uhr an einen Mann heran. Er fasste ihn beim Handgelenk und tat so, als ob er ihn zum Tanz auffordere. Dabei nutzte er das Ablenkungsmoment, um dem Opfer ein goldenes Armband zu stehlen. Anschließend ging er flüchtig und konnte auch von einem Zeugen nicht verfolgt werden. Das Opfer stand unter Schock.

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Sieben Unfälle mit sechs Verletzten am Montagabend

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Vorgestern

(dpa) - Ein Mann hat seine Frau in der saarländischen Gemeinde Saarwellingen offenbar absichtlich mehrfach mit einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt. Zeugen hätten berichtet, dass der Mann gezielt auf seine Frau zugefahren sei, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Nach der Tat am Sonntagabend sei der 49-jährige Mann zunächst geflüchtet, konnte aber später festgenommen werden. 

Die 47-jährige Frau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am späten Nachmittag befand sich die Frau außer Lebensgefahr, sagte ein Sprecher. Das Ehepaar lebte den Angaben zufolge getrennt und war der Polizei bekannt. Sie hatte dort einige Male wegen Streitigkeiten eingreifen müssen. Der Tatverdächtige sollte den Angaben zufolge noch am Montagabend einem Haftrichter vorgeführt werden. 

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Kurzmeldungen Lokales 26.09.2022

(lm) - Kurz nach 16 Uhr am Montagnachmittag mussten die Rettungskräfte des CGDIS zu gleich zwei Unfällen ausrücken. 

Um 16.05 Uhr kam es in Rodingen zu einer Kollision zwischen zwei Autos, wobei eine Person zu Schaden kam. Die Wehren aus Differingen und Petingen waren vor Ort und kümmerten sich um die Erstversorgung.

Auch in Lallingen stießen um 16.14 Uhr zwei Fahrzeuge zusammen, wie das CGDIS mitteilt. Eine Person wurde beim Aufprall verletzt. Die Rettungskräfte aus Esch/Alzette eilten zur Unfallstelle.

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(dpa) - Der deutsche Regierungschef Olaf Scholz ist am Montag positiv auf Corona getestet worden. Er habe milde Erkältungssymptome und sich sofort in der Kanzlerwohnung im Bundeskanzleramt in Isolation begeben, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.

„Die öffentlichen Termine dieser Woche werden abgesagt, interne Termine sowie die angesetzte Zusammenkunft mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder will der Bundeskanzler virtuell wahrnehmen.“

Scholz war am Sonntag von einer zweitägigen Reise in die Golfstaaten zurückgekehrt. Vor Antritt der Reise hatte er einen PCR-Test gemacht, der negativ war. Am Sonntag war er nach Angaben aus Regierungskreisen ein weiteres Mal negativ getestet worden.    

Kurzmeldungen Lokales 26.09.2022

(dpa) – Bei Schüssen in einer russischen Schule sind nach Behördenangaben in der Stadt Ischewsk am Montag mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Das nationale Ermittlungskomitee sprach von neun Toten, darunter fünf Kinder, zwei Lehrer und zwei Wachleute. Das Innenministerium der Republik Udmurtien hatte zuvor von 6 Toten und 20 Verletzten gesprochen.

„In Udmurtien gab es heute eine Tragödie in Ischewsk in der Schule 88. Ein noch nicht identifizierter Mensch brach in die Schule ein, tötete einen Wachmann, das ist schon bekannt“, hatte Gouverneur Alexander Bretschalow kurz nach der Tat gesagt. „Es gibt Opfer unter den Kindern und Verletzte“, sagte er.

Der Täter tötete sich selbst, wie das Innenministerium der Region bestätigte. Zu den Hintergründen der Tat in der Stadt rund 1.200 Kilometer östlich von der russischen Hauptstadt Moskau gab es zunächst keine Angaben. In Russland gab es bereits mehrfach Amokläufe an Bildungseinrichtungen mit vielen Toten und Verletzten.