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(dpa) - Aus Sorge vor einem gewaltigen Taifun haben die Behörden im Süden Japans mehr als eine Million Menschen aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Sonntag berichtete, waren rund 1,7 Millionen Menschen dazu aufgefordert worden, davon allein 730.000 Menschen in der auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu gelegenen Stadt Kumamoto.

Der Taifun „Haishen“, der 10. Wirbelsturm der Saison und der zweite innerhalb einer Woche, nahm von Okinawa kommend Kurs in Richtung der Küste Kyushus. Zwar schwächte sich der Wirbelsturm nach Angaben der Meteorologischen Behörden inzwischen etwas ab. Dennoch wurden vorsorglich Hunderte Flüge auch für Montag gestrichen.

In fast 40.000 Haushalten auf Okinawa und Kyushu fiel in Folge des Wirbelsturms der Strom aus. Die Behörden riefen die Menschen in der Region auf, trotz der leichten Abschwächung des Taifuns weiterhin äußerste Vorsicht walten zu lassen. Es gab Sorgen, dass Häuser in dem Sturm einstürzen könnten. Zudem warnten die Behörden vor hohem Wellengang, starken Regenfällen und Orkanböen. Der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 Kilometern in der Stunde dürfte in der Nacht zum Montag weiter vor die Westküste Kyushus ziehen, hieß es.

Gestern

Kurzmeldungen Panorama 09.08.2022

(dpa/lrs) – Bei einem Unfall auf einer Sommerrodelbahn im Saarland ist ein 16-Jähriger verletzt worden. Er wurde am Dienstag in Saarburg von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Eine ebenfalls 16 Jahre alte Urlauberin sei mit ihrem Schlitten in einer Kurve am Ende der Bahn zum Stehen gekommen. Daraufhin habe sie versucht, ihr Gefährt von der Bahn zu nehmen. Der nachfolgende 16-Jährige habe dies zu spät bemerkt und sei aufgefahren. Die Jugendliche sei unverletzt geblieben. Wegen des unwegsamen Geländes seien neben der Polizei auch die Feuerwehr sowie entsprechende Rettungswagen alarmiert worden.  

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Tödlicher Unfall auf Achterbahn

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2022

Die Polizei konnte am Montag gegen 16 Uhr einen mutmaßlichen Drogendealer in der Rue du Commerce im hauptstädtischen Bahnhofsviertel stellen. Ein Mann hatte die Beamten im Rahmen einer Kontrolle durch verdächtige Schluckbewegungen hellhörig gemacht.

Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet und ordnete eine klinische Untersuchung im Krankenhaus an. Diese zeigte mindestens vier Fremdkörper auf. Zwei Mobiltelefone und eine geringe Menge Marihuana wurden sichergestellt und beschlagnahmt. 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann festgenommen und am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der Beschuldigte wurde zur Untersuchungshaft in die Strafvollzugsanstalt nach Schrassig gebracht.

Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite

Schnelltests bleiben ein wichtiges Mittel beim Entdecken von Infektionen.
Kurzmeldungen Lokales 09.08.2022

Am Montag wurden in Luxemburg 1.039 Personen per PCR-Test auf Corona untersucht. In 192 Fällen war der Befund positiv, was einer Positivitätsrate von 18,59 Prozent entspricht. Es gibt keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona.

Luxemburg zählte am Montag 15 Hospitalisierungen wegen Covid-19, in zwei Fällen muss der Patient intensivmedizinisch versorgt werden.

Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 189.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2022

(TJ) - Der CGDIS musste am Dienstagnachmittag insgesamt siebenmal Hilfe organisieren. Zwei Verletzte mussten geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem gegen 14 Uhr zwischen Urspelt und Fischbach ein Fahrzeug von der Straße abgekommen war und sich überschlagen hatte. Die Feuerwehren aus Clerf und Hosingen waren im Einsatz, die Verletzten wurden von Sanitätern aus Hosingen versorgt.

Gegen 12.40 brannte in Mertert ein Container, gegen 14 Uhr musste in Ulflingen ebenfalls ein Container gelöscht werden. Dasselbe Szenario wiederholte sich gegen 15.45 Uhr in Düdelingen. Vegetationsbrände werden von Nocher, Heiderscheid und Schifflingen gemeldet. Bei den Brandeinsätzen blieb es jeweils bei überschaubarem Materialschaden.

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(dpa) - Bei einem Terroranschlag im westafrikanischen Mali sind nach Angaben der Armee 21 Menschen getötet worden. Davon waren 17 Soldaten der malischen Streitkräfte und vier Zivilisten, wie das Militär am Montagabend mitteilte. 22 weitere Menschen seien verletzt worden. Mali macht die Terrormiliz Islamischer Staat in der Sahelzone (ISGS) für den Anschlag im Norden des Landes, bei der Stadt Tessit, verantwortlich.

Die malische Armee gab an, bei dem Anschlag am Sonntagnachmittag mindestens sieben Terroristen getötet zu haben. Weitere getötete und verletzte Terroristen seien von den Angreifern weggebracht worden. Die Angreifer seien koordiniert und massiv vorgegangen, hieß es weiter. Sie seien militärisch sehr gut ausgerüstet gewesen, mit Drohnen und Artillerie. Die malische Armee geht von einer gezielten Unterstützung und umfassenden Expertise aus, die dem Ableger des Islamischen Staates in Mali zugute kommt.

Der ISGS ist ein bedeutender Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Er wird vor allem für Anschläge in den Sahel-Staaten Niger, Burkina Faso und Mali verantwortlich gemacht. In der Sahelzone sind auch weitere bewaffnete Gruppen aktiv. Mali mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern hat seit 2012 drei Militärputsche erlebt und gilt als politisch äußerst instabil. 

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Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 08.08.2022

(dpa) - Ein Kabeldiebstahl hat am Montag den Verkehr der Hochgeschwindigkeitszüge zwischen den spanischen Metropolen Madrid und Barcelona mehr als fünf Stunden lang lahmgelegt. 22 Züge seien bis Montagmittag ausgefallen, mehr als 7.000 Passagiere seien betroffen gewesen, berichteten der staatliche Fernsehsender RTVE und andere Medien unter Berufung auf die Bahngesellschaft Adif.

Die Polizei der Region Katalonien teilte unterdessen mit, ein 19-Jähriger sei in Tarragona unter dem Verdacht festgenommen worden, etwa 600 Meter Glasfaserkabel gestohlen zu haben. Die Tat habe das Signalisierungssystem zum Erliegen gebracht. Die mit Geschwindigkeiten von bis zu 310 Stundenkilometern verkehrenden AVE-Züge sind für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt.  

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Kurzmeldungen Lokales 08.08.2022

(TJ) - Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden in Luxemburg 1.807 Corona-Tests durchgeführt, davon waren 302 positiv.

Es gab in demselben Zeitraum keinen weiteren Toten in Zusammenhang mit Covid-19. Aktuell liegen noch 14 Patienten wegen eines schweren Krankheitsverlaufs in einem der Krankenhäuser, in zwei Fällen ist eine intensivmedizinische Betreuung vonnöten. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 0,78. 

 (dpa) - Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (59) ist während eines Kroatien-Urlaubs nach einem Zeitungsbericht in der Adria aus Seenot gerettet worden. „Sein Schlauchboot war kaputtgegangen, und so habe ich ihn, seine Frau und seinen Leibwächter ans Ufer gebracht“, berichtete der Journalist Boris Vrkic der Tageszeitung „Slobodna Dalmacija“ (Montag). Dem Blatt, für das er früher selbst gearbeitet hatte, überließ er auch ein Foto, das ihn zusammen mit Orban in seinem Boot zeigt.

Der Vorfall ereignete sich demnach am Wochenende in einer Bucht der Insel Vis. Während der Rettungsaktion sei Orban guter Laune gewesen, führte Vrkic weiter aus. Anschließend habe er ihm ein Fischrestaurant über der Bucht von Rukavac empfohlen. Der rechtspopulistische Regierungschef Orban, der kürzlich auch bei einem Treffen von Anhängern des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Texas auftrat, verbringt seine Sommerurlaube meist in Kroatien am Meer.