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A ball of fire erupts from the Jala Tower as it is destroyed in an Israeli airstrike in Gaza city controlled by the Palestinian Hamas movement, on May 15, 2021. - Israeli air strikes pounded the Gaza Strip, killing 10 members of an extended family and demolishing a key media building, while Palestinian militants launched rockets in return amid violence in the West Bank. Israel's air force targeted the 13-floor Jala Tower housing Qatar-based Al-Jazeera television and the Associated Press news agency. (Photo by Mahmud Hams / AFP)

(dpa) - Israels Luftwaffe hat am Samstag nach Medienberichten ein 14-stöckiges Hochhaus im Gazastreifen zerstört, in dem Medienunternehmen wie Associated Press ihre Büros hatten. Berichten zufolge wurden die Bewohner zuvor aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Es ist das fünfte Hochhaus, das Israels Armee seit Beginn der jüngsten Eskalation am Montag zum Einsturz bringt. Den Angaben zufolge hatte auch der katarische TV-Sender Al-Dschasira ein Büro in dem zuletzt zerstörten Gebäude.

Die israelische Armee teilte bei Twitter mit, Kampfjets hätten ein Hochhaus angegriffen, in dem der Militärgeheimdienst der islamistischen Hamas über „militärische Ressourcen“ verfügt habe. „In dem Gebäude liegen Büros ziviler Medien, hinter denen die Terrororganisation Hamas sich versteckt und die es als menschliche Schutzschilde missbraucht.“ Die Hamas positioniere ihre militärischen Mittel absichtlich im Herzen dicht besiedelter Wohngebiete im Gazastreifen.

Ein Sprecher des militärischen Hamas-Arms sagte nach der Zerstörung des Gebäudes, Tel Aviv solle sich auf eine „Antwort vorbereiten, die die Erde erschüttern lässt“.

Militante Palästinenser hatten die Küstenmetropole zuvor am Samstag bereits drei Mal mit Raketen angegriffen. Dabei wurde in dem Tel Aviver Vorort ein Mensch getötet, es gab beträchtlichen Sachschaden. Es waren die bisher intensivsten Angriffe auf den Großraum Tel Aviv.   

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 18:13

(dpa) - In einem Einkaufszentrum in der südschwedischen Stadt Malmö sind am Freitagnachmittag zwei Menschen durch Schüsse verletzt worden. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, teilte die Polizei am Abend mit. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit vielen Einsatzkräften vor Ort. 

Es bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit mehr, hieß es. Die Tat sei dem „kriminellen Milieu“ zuzuordnen.

Es wurde weniger getestet als gestern, aber auch deutlich seltener war das Ergebnis positiv. Ein Grund zur Freude bei steigender Reproduktionszahl.
Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:07

(fw) – Vor dem Wochenende wurden 714 PCR-Tests durchgeführt, 137 davon waren positiv. Die Positivitätsrate sinkt damit relativ zum Vortag auf einen Wert von 19,19 Prozent.

Die Santé vermeldet keine weiteren Sterbefälle.

Derzeit sind elf Personen wegen Corona hospitalisiert, davon eine auf einer Intensivstation.

Die Reproduktionszahl steigt angesichts der Entwicklung der letzten Tage auf einen Wert nahe eins: 0,97. Von 539 im Tagesverlauf verabreichten Impfungen waren vier Erstimpfungen. 

Kurzmeldungen International Heute um 14:23

(dpa) - Der umstrittene belgische Atomreaktor Tihange 2 ist abgeschaltet worden. Wie die Nachrichtenagentur Belga am Freitag unter Berufung auf den Betreiber mitteilte, war zunächst unklar, wann der Betrieb wieder aufgenommen wird. Die Unterbrechung habe sich während eines geplanten Tests an der Anlage ereignet. Eine Sprecherin des Betreibers wird mit den Worten zitiert, dass die Abschaltung automatisch erfolgt sei. Das Unternehmen werde Tests und Analysen durchführen, bevor der Reaktor wieder in Betrieb genommen werde.

Nordrhein-Westfalen kritisiert seit langem die störanfälligen Reaktoren im Nachbarland Belgien. Die Stadt Aachen und die Bundesregierung hatten in der Vergangenheit deswegen mehrfach gefordert, die Reaktoren stillzulegen. Die ältesten stammen aus den 1970er Jahren. Die Städteregion Aachen und ihre Partner in Luxemburg und den Niederlanden waren zuletzt mit Klagen in Brüssel gescheitert. Dabei ging es konkret um den Reaktor Tihange 2, dessen Sicherheit wegen kleiner Risse im Betonschutz des Reaktors umstritten ist.

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Gestern

(dpa) - Der mutmaßliche Attentäter des weltbekannten Schriftstellers Salman Rushdie ist von einer amerikanischen Grand Jury offiziell angeklagt worden. In einem Gerichtssaal in der Stadt Chautauqua im US-Bundesstaat New York plädierte der 24-Jährige Hadi Matar am Donnerstag auf „nicht schuldig“, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten. Ermittler werfen Matar versuchten Mord zweiten Grades sowie Angriff mit einer tödlichen Waffe und der Absicht versuchter Körperverletzung vor.

Dem TV-Sender CNN zufolge verweigerte das Gericht Matar eine Freilassung auf Kaution. Der junge Mann wurde im Saal in Handschellen und gestreifter Sträflingskleidung vorgeführt und habe wenig gesprochen. Ihm drohten bis zu 25 Jahre Haft - allein, wenn er ausschließlich des versuchten Mordes schuldig gesprochen wird.

Rushdie war am Freitag bei einer Veranstaltung in Chautauqua im Westen des US-Bundesstaats New York von einem Mann angegriffen worden. Er wird seitdem in einem Krankenhaus im angrenzenden Pennsylvania behandelt. Der britisch-indische Schriftsteller wird seit Jahrzehnten von religiösen Fanatikern verfolgt, zu dem Angriff hat die Polizei aber noch kein Tatmotiv bestätigt.

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Salman Rushdie nach Messerattacke in ernstem Zustand   

Kurzmeldungen Lokales 18.08.2022

(dme) - In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 207 Neuinfektionen registriert. Im selben Zeitraum wurden 924 Tests durchgeführt, woraus sich eine Positivitätsrate von 22,43 Prozent ergibt. Der R-Wert liegt aktuell bei 0,78.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell zehn Corona-Patienten behandelt, davon einer auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesopfer blieb unverändert auf 1.121.

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Kurzmeldungen Lokales 18.08.2022

(lm) - In Peppingen wurde in der Nacht zum Donnerstag ein Motorrad der Marke Ducati gestohlen, wie die Polizei mitteilt. Es handele sich um das Modell Diavel 1260S, das Kennzeichen lautet SB2008 (L). 

Wie aus dem Bericht hervorgeht, ist das Fahrzeug zwischen 22.30 und 6.30 Uhr von einem Privatgelände eines Mehrfamilienhauses in der Rue de Crauthem entwendet worden. 

Die Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich telefonisch (+352 244 61 1000) oder per E-Mail unter police.reiserbann@police.etat.lu bei der Polizeidienststelle Réiserbann zu melden.

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Kurzmeldungen Lokales 18.08.2022

Am frühen Donnerstagmorgen kam in Wiltz eine Person im Straßenverkehr zu Schaden. Ein Auto fuhr um 5.10 Uhr in der Route du Dix Septembre gegen eine Mauer. Die Rettungskräfte aus Wiltz waren vor Ort und kümmerten sich um die verletzte Person.

(dpa) - Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen älteren Mann im Elektro-Rollstuhl in London hat die Polizei den Verdächtigen gefunden. Ein 44 Jahre alter Mann sei am Donnerstagmorgen im Westen Londons wegen Mordverdachts festgenommen worden, teilte die Behörde mit. Der 87 Jahre alte Mann im Rollstuhl war am Dienstag in West-London attackiert worden und noch am Tatort gestorben. Danach hatte die Polizei Fahndungsbilder veröffentlicht und um Mithilfe der Bevölkerung gebeten.

In England und speziell in London kommt es immer wieder zu tödlichen Messerattacken. Meist handelt es sich bei den Opfern aber um junge Männer oder Jugendliche.

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Kurzmeldungen Lokales 18.08.2022

Am Mittwochabend wurde eine Person bei einem Unfall in Differdingen verletzt. Ein Auto überschlug sich um 20.13 Uhr in der Avenue Charlotte, wie aus dem morgendlichen CGDIS-Bericht hervorgeht. Die örtlichen Rettungsdienste waren vor Ort und kümmerten sich um die Erstversorgung der verletzten Person.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Kultur 17.08.2022

(dme) - Der Rapper Haftbefehl hat seine kommende Tour aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, wie er in einem Instagram-Post mitteilt. „Mein Körper braucht eine Pause. Eine Pause, von der ich noch nicht weiß, wie lange sie gehen wird“, schreibt Aykut Anhan, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen heißt. Die Fans sollten sich aber keine Sorgen machen.

Von der Absage ist auch der Luxemburg-Auftritt am 15. September im Atelier betroffen. Einen Ersatztermin wird es nicht geben. Wie der Veranstalter mitteilt, werden „Rückerstattungen vom Verkaufspunkt durchgeführt“.

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Lëtzebuerger Rap für ganz junge Musikfans  

In den vergangenen 24 Stunden wurden 1.131 PCR-Tests durchgeführt.
Kurzmeldungen Lokales 17.08.2022

(dme) - Das Gesundheitsministerium hat in den vergangenen 24 Stunden 200 neue Corona-Fälle registriert. Im selben Zeitraum wurden 1.131 Tests durchgeführt. Daraus ergibt sich eine Positivitätsrate von 17,70 Prozent. Der R-Wert liegt aktuell bei 0,68.

Derzeit werden neun Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Landes behandelt, Intensivbetten sind derzeit keine belegt. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert auf 1.121.

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Infektionszahlen sinken um ein Drittel

Kurzmeldungen Lokales 17.08.2022

(dpa) - Einen Tag nach dem Urteil zur tödlichen Amokfahrt in Trier hat die Verteidigung Revision eingelegt. Das teilte die Sprecherin des Landgerichts Trier am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Amokfahrer war am Dienstag wegen mehrfachen Mordes und mehrfachen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Zudem hatte das Gericht die besondere Schwere der Schuld festgestellt und wegen einer psychischen Erkrankung des 52-Jährigen dessen Unterbringung in einem geschlossen psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Deutsche bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 mit seinem Geländewagen durch die Trierer Fußgängerzone raste, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen. Bei der Tat starben fünf Menschen, darunter ein Baby. Zudem gab es zahlreiche Verletzte und Traumatisierte. Der Mann leidet an einer paranoiden Schizophrenie mit Wahnvorstellungen - und hat im einjährigen Prozess zu den Vorwürfen geschwiegen.

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(dpa) - Der Lavafluss nach dem Vulkanausbruch auf Island ist in den vergangenen Tagen deutlich langsamer geworden. Am Dienstag bewegte sich die Lava laut Messungen von Forschern der Universität Reykjavik noch mit zwei Metern pro Sekunde fort. Diese Angabe sei aber mit großer Unsicherheit behaftet, hieß es. Nach Angaben der Forscher lässt sich nicht sagen, ob das ein Zeichen für ein Ende der Eruption ist, oder ob es sich nur um eine vorübergehende Abschwächung handelt.

Der Vulkanausbruch hatte am 3. August in einem Tal nahe dem Berg Fagradalsfjall, rund 30 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Reykjavik, begonnen. Den Ausbruchsort, eine Hunderte Meter lange Erdspalte auf der Reykjanes-Halbinsel, besuchen täglich Tausende Touristen. Zum Ärger der isländischen Behörden gibt es immer wieder auch Schaulustige, die das Lavafeld betreten. Wegen einer Unwetterwarnung sollte der Weg zum Eruptionsort am Mittwoch aber gesperrt bleiben. 

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Kurzmeldungen Lokales 17.08.2022

(dpa) - Eine Geisterfahrerin auf den Autobahnen 8 und 620 bei Saarlouis (D) ist am Dienstagabend von der Polizei gestoppt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war es zuvor zu mehreren Beinahe-Kollisionen auf der Strecke in Fahrtrichtung Luxemburg gekommen. 

Die 34-jährige Falschfahrerin habe auf der A620 in Höhe der Anschlussstelle Wallerfangen nordwestlich von Saarbrücken gestoppt werden können. Mehrere Streifenwagen waren den Angaben zufolge im Einsatz. Warum die Frau auf der falschen Fahrbahn fuhr, wird nun ermittelt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen.

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