Wählen Sie Ihre Nachrichten​

"Isaias": Hunderttausende in New York weiter ohne Strom

(dpa) - Auch einen Tag nach dem Tropensturm „Isaias“ sind laut Energieversorger Con Edison in der Region New York weiter fast 180.000 Kunden ohne Strom gewesen. Laut „Outage Map“, einer Online-Karte mit gemeldeten Ausfällen, waren am Mittwochnachmittag (Ortszeit) vor allem Zehntausende Menschen im Stadtteil Queens und in der Bronx sowie in Vororten New Yorks im Norden betroffen. Im zentralen Stadtteil Manhattan waren nur wenige Dutzend Kunden ohne Strom, dort sind die allermeisten Stromleitungen unterirdisch verlegt.

Die „New York Times“ berichtete am Mittwoch, dass in den Bundesstaaten der Region sogar 2,5 Millionen Menschen von Stromausfällen durch den Sturm betroffen gewesen seien und dass diese zum Teil laut einem Sprecher noch Tage auf Strom warten müssten.

„Isaias“ war besonders am Dienstag über den Nordosten der USA hinweggezogen. US-Medien hatten von mindestens zwei Toten in North Carolina und einem Toten in New York berichtet. Vielerorts war der Sturm der gravierendste seit Hurrikan „Sandy“ 2012, allerdings verlief er glimpflicher als von den Behörden befürchtet.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 27 Minuten

Kaminbrand in Ettelbrück

(TJ) - Am Mittwochabend gab es in Ettelbrück einen Einsatz für die lokale Feuerwehr. Gegen 18.15 Uhr war der Zentrale der Rettungsdienste ein Kaminbrand in einem Haus an der Rue Abbé Joseph Flies gemeldet worden. Die Feuerwehr konnte schnell Herr der Lage werden, es wurde niemand verletzt und er Materialschaden hält sich in Grenzen.

Gestern

Virusängste beschleunigen die Börsen-Talfahrt

(dpa) - Der wichtigsten US-Standardwerte-Indizes Dow Jones Industrial und S&P 500 sind am Mittwoch weiter ins Rutschen gekommen. Dabei sackte der Dow auch wieder unter die Marke von 27.000 Punkten. Die technologielastigen Nasdaq-Börsen, die noch am Dienstag in einer Gegenbewegung zugelegt hatten, wurden ebenfalls vom Abwärtssog erfasst.

Die sich zuspitzende Corona-Krise sorgt unter den Anlegern für wachsende Ängste. Von einer Panik könne zwar noch keine Rede sein, aber die Nervosität steige deutlich, sagte etwa Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axi zu den Talfahrten der Märkte in Europa und den USA. Laut Chefvolkswirt Jürgen Michels von der BayernLB herrscht zudem weiter Unsicherheit vor den nahenden US-Wahlen. Eine Hängepartie beim Wahlausgang wird als weiteres Risiko gesehen.

Der Dow sackte letztlich um 3,43 Prozent auf 26.519,95 Punkte ab und schloss damit knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief. Seit Freitag hat das US-Börsenbarometer nun insgesamt 6,5 Prozent eingebüßt. Der marktbreite S&P 500 verlor zur Wochenmitte 3,53 Prozent auf 3.271,03 Punkte. Es war sein kräftigster Tagesverlust seit Juni. Der Nasdaq 100 sackte um 3,93 Prozent auf 11 142,76 Zähler ab.

Aktuelle Börsenkurse auf wort.lu

Abdelmadjid Tebbounes Zustand sei stabil und bedenkenlos, teilten seine Mitarbeiter mit.

Algeriens Präsident für Untersuchung in Deutschland

(dpa) - Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune ist zur medizinischen Untersuchung nach Deutschland gereist. Nachdem er am Vortag in ein Militärkrankenhaus in der algerischen Hauptstadt gebracht worden war, wurde Tebboune am Mittwoch auf Empfehlung des dortigen medizinischen Personals zur eingehenden medizinischen Untersuchung nach Deutschland überstellt. Das teilte das Präsidialamt in einer im algerischen Fernsehen gezeigten Pressemitteilung mit. Details zu seinem genauen Aufenthaltsort oder seinem gesundheitlichen Zustand gab es darüber hinaus zunächst nicht.

Wegen des Verdachts auf Corona-Infektionen bei mehreren seiner Berater hatte sich Tebboune bereits am vergangenen Samstag freiwillig in Quarantäne begeben. Bei seinem Wechsel in das Militärkrankenhaus am Dienstag kommunizierte das Präsidialamt, es handele sich lediglich um eine reine Vorsichtsmaßnahme auf Empfehlung der Ärzte. Sein Gesundheitszustand sei weiterhin stabil und bedenkenlos. Ob der 74-Jährige mittlerweile positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, blieb offen.

Algerien hat bisher nach Angaben der Behörden mehr als 56.00 Corona-Fälle registriert. Mindestens 1.931 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Tebboune war im Dezember 2019 zum Staatsoberhaupt des flächenmäßig größten afrikanischen Landes gewählt worden. Er ist Nachfolger von Langzeitpräsident Abdelaziz Bouteflika, der nach 20 Jahren im Amt auf Druck der Armee hin und nach anhaltenden Massenprotesten im Land zurückgetreten war. Am Sonntag soll die Bevölkerung Algeriens über eine Verfassungsänderung abstimmen. Die Änderungen sollen Teil der Reformen sein, die Tebboune nach seiner Wahl im vergangenen Dezember zugesagt hatte.

Kurzmeldungen Panorama 28.10.2020

US-Comedian Jon Stewart kehrt auf den Bildschirm zurück

(dpa) - Rund fünf Jahre nach seinem Ausstieg bei der „Daily Show“ kehrt der US-Comedian Jon Stewart (57) zurück auf den Bildschirm. Stewart werde eine Serie über aktuelle Themen für Apple TV+ übernehmen, wie der Streaming-Anbieter in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. In den einstündigen Episoden solle es jeweils um ein aktuelles Thema gehen. Mehrere Staffeln seien bestellt worden, aus wie vielen Episoden diese bestehen, wann es losgeht und wie die Episoden genau aussehen sollen, wurde zunächst aber nicht bekannt.

Stewart hatte von 1999 bis 2015 die satirische Nachrichtensendung „Daily Show“ für den TV-Sender Comedy Central moderiert und war dafür vielfach ausgezeichnet worden. Sein Nachfolger bei der „Daily Show“ ist der südafrikanische Comedian Trevor Noah. Seit 2015 hatte Stewart verschiedene Film- und Fernsehprojekte angestoßen und umgesetzt, aber keine eigene Show mehr moderiert.

Kurzmeldungen Lokales 28.10.2020

Radfahrer prallt mit Kopf gegen Autofenster

(dho) - In der Val Sainte-Croix in Luxemburg-Stadt ist am Dienstag gegen 18 Uhr ein Radfahrer gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt. 

Er musste einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen, wobei er die Kontrolle über sein Fahrrad verlor. Dabei schlug er mit seinem Kopf gegen ein abgestelltes Auto,  dessen Fenster zu Bruch ging. 

Da der Radfahrer aber einen Helm trug, blieben schwere Verletzungen aus. Dennoch wurde er zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. 


Diese beiden Produkte der Marke Pasquier werden zurückgerufen.
Kurzmeldungen Lokales 28.10.2020

Rückruf: Brioche Pasquier

(dho) - Die Briochen der Marke „Brioche Pasquier“, welche im Auchan verkauft wurden, werden zurückgerufen. Dies, da sie möglicherweise Glas enthalten können. Es ist nicht auszuschließen, dass das Produkt auch in anderen Supermärkten verkauft wurde. 

Im Detail handelt es sich um folgende beide Produkte: 

  • Brioche tressée nature, 630 Gramm mit dem Barcode 3256540001787 (Lot L01 S). Betroffen sind die Haltbarkeitsdaten 12/11/2020, 13/11/2020, 15/11/2020, 16/11/2020.
  • Brioche tressée pépites de chocolat, 630 Gramm mit dem Barcode 3256540001794 (Lot L01S). Betroffen sind hier ebenfalls die Haltbarkeitsdaten   12/11/2020, 13/11/2020, 15/11/2020, 16/11/2020.
Kurzmeldungen Lokales 28.10.2020

Düdelingen: Krawallmacher auf der Dienststelle

(dho) - Am Dienstagnachmittag weigerte sich ein Mann, die Polizeidienststelle in Düdelingen zu verlassen. Dies, nachdem er ein, laut Polizeibericht, unangemessenes Verhalten an den Tag gelegt hatte. Er habe sich provokativ und aggressiv benommen und sei dazu spöttisch gewesen.

Schließlich wurde er von den Beamten nach draußen begleitet. Ohne Erfolg. Der Mann stürmte sofort wieder in die Dienststelle und beabsichtigte, einen Beamten anzugreifen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Er setzte sich dermaßen zur Wehr, dass Verstärkung angefordert werden musste. 

Was sein Grund war, die Polizeidienststelle aufzusuchen, wurde nicht übermittelt. 


Tote und Verletzte im Konflikt um Berg-Karabach

(dpa) - Im blutigen Konflikt um die Südkaukasusregion Berg-Karabach sollen bei armenischen Angriffen auf die aserbaidschanische Stadt Badra mindestens 14 Menschen getötet worden sein. 40 weitere Menschen wurden verletzt, wie die Generalstaatsanwaltschaft in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku am Mittwoch mitteilte.

Sie warf Armenien den Einsatz von international geächteter Streumunition vor. Die Sprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums, Schuschan Stepanjan, wies das als „Lüge“ zurück. Armenien und Aserbaidschan gaben sich gegenseitig die Schuld am Bruch der Waffenruhe.

Damit stieg die gemeldete Zahl der insgesamt auf aserbaidschanischer Seite getöteten Zivilisten auf 83. Zu den Verlusten unter Soldaten macht Aserbaidschan mit Blick auf das verhängte Kriegsrecht und Zensurbestimmungen keine Angaben. Die Zahl der getöteten armenischen Soldaten stieg um 59 auf 1068. Zudem starben 40 Zivilisten.

Zuvor hatte Armenien Aserbaidschan den massiven Beschuss von Ortschaften in Berg-Karabach vorgeworfen. So seien die Stadt Schuschi und die Hauptstadt Stepanakert beschossen worden. Auch eine Geburtsklinik in Stepanakert sei schwer getroffen worden. Die Kampfhandlungen dauerten ungeachtet der von beiden Ländern vereinbarten Feuerpause an.

Kurzmeldungen Lokales 28.10.2020

Dieb kommt durch offene Eingangstür ins Haus

(dho) - Am Dienstag wurde gegen 16.30 Uhr eine Bewohnerin in der Rue Pierre Clement in Niederkerschen beklaut, während sie sich vor ihrem Haus aufhielt. 

Durch die Eingangstür, die offenstand, war ein Dieb unbemerkt ins Haus gelangt. Er durchkämmte die Räume nach Schmuck und Bargeld und verließ das Gebäude dann mit seiner Beute. 


Kurzmeldungen Lokales 28.10.2020

Fünf Verletzte am Dienstagabend

(TJ) - Die Rettungsmannschaften des CGDIS mussten am Dienstagabend zu vier Einsätzen ausrücken. Dabei bargen sie alles in allem sechs Verwundete: 

  • Der erste Zwischenfall passierte gegen 20.15 Uhr in der Rue du Fossé Esch/Alzette. Ein Autofahrer fuhr eine Passantin an. Die Feuerwehr und Sanitäter aus der Minettemetropole rückten aus und brachten die glücklicherweise nur leicht verletzte Frau ins Krankenhaus.
  • Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Autos - ebenfalls in Esch/Alzette, diesmal am Verteilerkreis auf dem Boulevard Charles de Gaulle - wurde gegen 21.30 Uhr eine Person verwundet und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Rettungswagen aus Esch und Düdelingen eilten zum Unfallort. Nach einer Erstversorgung durch den Notarzt aus Esch/Alzette und der Bergung durch die Rettungsdienste konnten die Verletzte ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallgegner stand unter Alkoholeinfluss und musste seinen Führerschein abgeben. Die Feuerwehr leitete die Räumarbeiten.
  • Kurz vor 23 Uhr gab es auf der A13 in Richtung Petingen eine Kollision mit zwei Wagen. Hier wurden zwei Personen verwundet. In diesem Fall war der Einsatz für Sanitäter aus Esch und Bettemburg sowie für die Feuerwehren aus Sassenheim-Differdingen und Niederkerschen-Petingen.
  • Gegen 23.30 Uhr brannte in Strassen ein Auto. Die Feuerwehren aus der Hauptstadt und Bartringen-Strassen hatten die Flammen schnell gelöscht, allerdings gab es auch hier einen Verletzten, der von Sanitätern aus Luxemburg ins Krankenhaus gebracht wurde.
Kurzmeldungen Lokales 28.10.2020

Unfall auf der A1: 14 Kilometer Stau bei Münsbach

Am Mittwochmorgen staut sich der morgendliche Berufsverkehr auf der Autobahn A1 (Trier-Luxemburg) ab Potaschberg. Grund ist ein Unfall in Höhe von Münsbach. Die Überholspur ist derzeit blockiert und es staut sich bereits rund 14 Kilometer.

Vorgestern

„Charlie Hebdo“ veröffentlicht Erdogan-Karikatur

(dpa) - Die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hebt eine Karikatur des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan auf die Titelseite ihrer neuen Ausgabe. Die Zeichnung hat laut einer Twittermitteilung vom Dienstag den Titel „Erdogan - privat ist er sehr lustig“ und zeigt den Präsidenten in einem Sessel sitzend, während er einer Frau den Schleier lüftet. Die neue „Charlie Hebdo“-Ausgabe wird am Mittwoch erscheinen.

Die Stimmung zwischen Frankreich und der Türkei ist sehr aufgeheizt, denn der Streit um Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed war eskaliert. Erdogan warf seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron Islamfeindlichkeit vor und rief zu einem Boykott französischer Waren auf.

Macron hatte mehrfach die Meinungsfreiheit und das Veröffentlichen von Karikaturen verteidigt - zuletzt bei der Gedenkfeier für den von einem mutmaßlichen Islamisten enthaupteten Lehrer Samuel Paty. „Charlie Hebdo“ hatte Anfang September umstrittene Mohammed-Karikaturen wieder veröffentlicht und damit in Teilen der muslimischen Welt für Protest gesorgt.

Mehr zum Thema:

Drei Tote bei Verfolgungsjagd bei Brüssel

(dpa) - Auf der Flucht vor der Polizei sind auf einer Autobahn nahe dem Brüsseler Flughafen am Dienstag drei mutmaßliche Einbrecher ums Leben gekommen. Wie die belgische Nachrichtenagentur Belga meldete, war die Polizei in Zaventem im nordöstlichen Brüsseler Umland am Morgen wegen eines versuchten Einbruchs alarmiert worden.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung eines verdächtigen Fahrzeugs auf, eines gestohlenen Autos, wie sich herausstellte. Die mutmaßlichen Einbrecher fuhren auf die Autobahn E19, irrten sich aber in der Fahrtrichtung. Sie versuchten, bei Machelen wieder abzufahren, stießen dabei aber mit einem Kleinlastwagen zusammen. Dessen Fahrer wurde nur leicht verletzt, die drei Flüchtigen kamen ums Leben.

Kurzmeldungen Panorama 27.10.2020

Emily Ratajkowski ist schwanger

(dpa) - US-Model und Schauspielerin Emily Ratajkowski (29) erwartet ein Kind. Auf Instagram postete sie in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) ein Video, auf dem sie mit Babybauch für das Cover der „Vogue“ posierte. Es sei ein „neues Gefühl des Friedens“, schrieb sie in einem von ihr verfassten Artikel für das Magazin.

Ratajkowski („Welcome Home“) äußerte sich auch zum Geschlecht des Kindes. „Wir werden es nicht wissen, bis unser Kind 18 ist und es uns dann mitteilt“, schrieb die Schauspielerin, die mit Sebastian Bear-McClard verheiratet ist. Sie befürchte, ein Mädchen werde „unterbewusster und internalisierter Frauenfeindlichkeit“ ausgesetzt. Damit habe auch sie selbst zu kämpfen. „Wer weiß, ob ich imstande sein werde, meine Tochter davor zu schützen?“

Aber auch die Erziehung eines Jungen bringe eine große Verantwortung mit sich. „Ich habe viel zu viele weiße Männer kennengelernt, die sich ihrer Privilegien unbewusst durch die Welt bewegen“, schrieb sie weiter. Viele dieser Begegnungen seien traumatisierend gewesen.

Ratajkowski fragte sich, was für ein Mensch ihr Kind sein und wie es ihr Leben verändern werde. Mit all diesen Fragen während ihrer Schwangerschaft sei sie „komplett und zweifellos hilflos“, doch das störe sie überraschenderweise wenig. „Ich lerne schon von dieser Person in meinem Körper.“

Flughafen Hahn: Lufthansa droht Niederlage vorm EuGH

(dpa) - Im Rechtsstreit um staatliche Beihilfen für den Flughafen Frankfurt-Hahn droht der Lufthansa eine Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Der zuständige EuGH-Gutachter schlägt in seinem Schlussgutachten vom Dienstag vor, die von ihm untersuchten Punkte der von Lufthansa vorgebrachten Rechtsmittel zurückzuweisen. Die Stellungnahme vom Dienstag ist noch kein Urteil, doch häufig folgen die obersten EU-Richter ihren Gutachtern. Bei dem Rechtsstreit geht es um staatliche Beihilfen von fast 50 Millionen Euro, die in den Jahren 2001 bis 2012 an die Flughafen Hahn GmbH gezahlt worden waren, sowie um einen Vertrag mit dem Billigflieger Ryanair über Flughafenentgelte.

Die Lufthansa hatte gegen einen Beschluss der EU-Kommission von 2014 geklagt. Brüssel hatte darin Zahlungen des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport sowie der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen an den Airport Hahn gebilligt. Fraport und die beiden Länder waren damals die Gesellschafter des Hunsrück-Flughafens. Heute gehört er zu 82,5 Prozent dem chinesischen Konzern HNA und zu 17,5 Prozent dem Land Hessen.

Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg wies im April 2019 als erste Instanz die Klage als unzulässig ab. Die Richter befanden, die Lufthansa, die im Gegensatz zu Konkurrent Ryanair nicht vom Airport Hahn abhebe, habe in diesem Fall keine so starke Beeinträchtigung ihres Geschäfts dargelegt, als dass ihr ein Klagerecht zustünde. Lufthansa legte gegen dieses Urteil Rechtsmittel vor dem Europäischen Gerichtshof ein.

Kriegsschiff bei Kollision vor Piräus schwer beschädigt

(dpa) - Ein Minensuchboot der griechischen Kriegsmarine ist bei einer Kollision mit einem portugiesischen Containerschiff schwer beschädigt worden. Mindestens zwei Besatzungsmitglieder des griechischen Schiffes wurden verletzt. Das Minensuchboot verlor bei der Kollision sein Heck. Es habe starke Schlagseite, berichtete das griechische Staatsfernsehen (ERT) am Dienstag. 

Zwei Schlepperboote versuchten, das Kriegsschiff zum nahen Marinestützpunkt auf der Insel Salamis zu schleppen. Über die Umstände des Unfalls wurde aus offiziellen Quellen zunächst nichts bekannt.

Piräus ist einer der größten Häfen des Mittelmeeres. In der Bucht vor dem Hafen wimmelt es von Frachtern, Tankern und Containerschiffen. In derselben Region befinden sich der größte griechische Marinestützpunkt und der Fährhafen von Piräus. 

Neue Kämpfe im Konflikt um Berg-Karabach

(dpa) - Trotz einer neuen Feuerpause gehen die Gefechte in dem Konfliktgebiet Berg-Karabach im Südkaukasus unvermindert weiter. Die Behörden der Bergregion meldeten am Dienstagmorgen einzelne Kämpfe entlang der Frontlinie. Das bestätigte auch das aserbaidschanische Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Baku und sprach davon, dass die gegnerische Seite weiter zurückgedrängt worden sei. Das armenische Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Eriwan hatte zuvor mitgeteilt, dass die von armenischen Soldaten besetzte Stadt Kubadli von Aserbaidschan zurückerobert worden sei.

Am Montagmorgen war eine neue Waffenruhe unter Vermittlung der US-Regierung in Kraft getreten. Sie hielt allerdings nicht lange. Das war bereits der dritte Anlauf innerhalb von zwei Wochen, der scheiterte. Armenien und Aserbaidschan gaben sich gegenseitig die Schuld dafür. Der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan schrieb in der Nacht zum Dienstag bei Twitter, dass die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um eine Waffenruhe gescheitert seien. 

Bombe in Koranschule in Pakistan - Kinder getötet

(dpa) - Bei einer Bombenexplosion in einer Koranschule sind im Nordwestens Pakistans mindestens sieben Kinder getötet worden. Etwa 70 weitere seien bei dem Vorfall in der Stadt Peshawar verwundet worden, sagte Kamran Bangash, Informationsminister der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, am Dienstag. Ein Unbekannter werde verdächtigt, einen Sprengsatz in der Koranschule platziert zu haben, sagte ein Polizist.

Premierminister Imran Khan verurteilte die Tat als „feigen, barbarischen Angriff“ und versprach die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

In den Krankenhäusern der Stadt wurde der Notstand ausgerufen, Polizei und Sicherheitskräfte wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Viele der verletzten Jungen im Alter zwischen 8 und 15 Jahren befänden sich in einem kritischen Zustand, sagte ein Krankenhausarzt. Etwa 100 Kinder und Jugendliche sollen sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Seminargebäude aufgehalten haben. Fernsehbilder zeigten ein Trümmerfeld im Inneren der Koranschule. Zunächst bekannte sich niemand zum Anschlag.

Im Nordwesten Pakistans war es nach einer Militäroffensive gegen islamistische Terrorgruppen im Jahr 2014 lange Zeit ruhig. Immer wieder kam es in der Grenzregion zu Afghanistan jedoch zu Angriffen islamistischer Extremisten. Das Attentat erinnert an den Anschlag pakistanischer Taliban, die 2014 in einer Schule in Peshawar mehr als 150 Menschen getötet hatten, vor allem Kinder und Jugendliche.