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Iran-Krise: USA entsenden weitere 1500 US-Soldaten nach Nahost
International 24.05.2019

Iran-Krise: USA entsenden weitere 1500 US-Soldaten nach Nahost

Iran-Krise: USA entsenden weitere 1500 US-Soldaten nach Nahost

Illustrationsfoto: AP/LW-Archiv
International 24.05.2019

Iran-Krise: USA entsenden weitere 1500 US-Soldaten nach Nahost

Erst schicken die USA einen Flugzeugträgerverband und eine Bomberstaffel in den Nahen Osten. Nun setzt das Pentagon in der Iran-Krise weitere Truppen in Marsch - nach US-Angaben handelt es sich um eine „Verteidigungsmaßnahme“.

(dpa) - Im Konflikt mit dem Iran schickt die US-Regierung rund 1500 weitere Soldaten in den Nahen Osten. Der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan teilte am Freitag mit, damit solle der Schutz von bereits in der Region stationierten Truppen verbessert werden. Es gebe eine „anhaltende Bedrohung“ durch iranische Kräfte. Auch US-Präsident Donald Trump sagte, die zusätzlichen Soldaten sollten vor allem in einer „schützenden“ Rolle eingesetzt werden. Trump warf der iranischen Führung erneut vor, „Terror auf der ganzen Welt“ zu verbreiten.


(FILES) In this file photo taken on May 16, 2019, US President Donald Trump gestures as he announces a new immigration proposal, in the Rose Garden of the White House in Washington, DC. - US President Donald Trump issued a stern warning to Iran on Sunday, May 19, 2019 suggesting that if the Islamic republic attacks American interests, it will be destroyed. "If Iran wants to fight, that will be the official end of Iran. Never threaten the United States again," Trump said in a tweet. Tensions between Washington and Tehran have been on the rise as the United States has deployed a carrier group and B-52 bombers to the Gulf over what it termed Iranian "threats." (Photo by Brendan Smialowski / AFP)
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Der US-Präsident sagte zugleich: „Ich denke nicht, dass der Iran kämpfen will. Und ich denke sicher nicht, dass sie mit uns kämpfen wollen.“ Trump betonte, es dürfe nicht erlaubt werden, dass der Iran über Atomwaffen verfüge. Noch am Donnerstag hatte Trump gesagt, er sehe derzeit trotz der Krise mit dem Iran keine Notwendigkeit, weitere Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden.

Die USA argumentieren, es gebe eine reale Bedrohung durch den Iran. Shanahan teilte mit, Teil des neuen Kontingents seien ein Bataillon, dessen Aufgabe der Betrieb eines Patriot-Raketenabwehrsystems sei, sowie Pioniere, die den Schutz der Truppen in der Region verbessern sollten. Außerdem würden eine Staffel Kampfflugzeuge zur Abschreckung sowie Aufklärungsflugzeuge zur Überwachung in die Region geschickt. Der Pentagon-Chef sprach von einer „Verteidigungsmaßnahme“.

Anfang des Monats hatte Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton bereits angekündigt, einen Flugzeugträgerverband und eine Bomberstaffel in den Nahen Osten zu schicken. Wenige Tage später verkündete das Pentagon, ein weiteres Kriegsschiff und ein Patriot-System würden in den Nahen Osten geschickt, um auf Drohungen aus dem Iran reagieren zu können.


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Die Krise zwischen Washington und Teheran eskaliert seit Monaten - beide Seiten betonen allerdings, keinen Krieg zu wollen. Vor einem Jahr war Trump einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen, das die Europäer erhalten wollen. Durch den Ausstieg Trumps aus dem internationalen Abkommen traten US-Wirtschaftssanktionen wieder in Kraft, die den Iran massiv unter Druck setzen. Die USA werfen der Führung in Teheran vor, Konflikte in der Region anzuheizen und Terrorismus zu unterstützen.


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