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In Deutschland: Kinderporno-Razzia bei 67 Verdächtigen
Die Verdächtigen sollen Kinderpornos im Internet getauscht haben.

In Deutschland: Kinderporno-Razzia bei 67 Verdächtigen

Symbolfoto: Gerry Huberty/LW-Archiv
Die Verdächtigen sollen Kinderpornos im Internet getauscht haben.
International 20.07.2017

In Deutschland: Kinderporno-Razzia bei 67 Verdächtigen

Die Verdächtigen sind zwischen 18 und 80 Jahre alt, die Opfer noch Kinder. Im Kampf gegen Kinderpornos im Internet wurden die Wohnungen von insgesamt 67 Personen durchsucht.

(dpa) -Im Kampf gegen Kinderpornos im Internet haben Ermittler die Wohnungen von 67 Tatverdächtigen in Deutschland durchsucht. Die Beschuldigten im Alter von 18 bis 80 Jahren stehen im Verdacht, über den Onlinedienst „Chatstep“ Bilder und Videos mit Kinderpornografie getauscht zu haben. Die Aufnahmen zeigten schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, darunter auch von Kleinstkindern, sowie von sexueller Gewalt gegen Kinder.

Um die mutmaßlichen Täter zu identifizieren, habe der US-amerikanische Betreiber der Internet-Plattform mit dem BKA zusammengearbeitet. Die Auswertung der sichergestellten Datenträger der Beschuldigten sowie weitere Ermittlungen dauerten noch an.

Wie die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt (Hessen) und das Bundeskriminalamt (BKA) Wiesbaden am Donnerstag mitteilten, erfolgten die Durchsuchungen bereits vom 5. bis 19. Juli.

Zweiter großer Schlag

Vor wenigen Tagen hatten die Ermittler bereits einen großen Schlag gegen Kinderpornografie gemeldet. Eine der größten internationalen Kinderpornografie-Plattformen im Darknet, „Elysium“, wurde stillgelegt, 14 Verdächtige wurden festgenommen.

Auf der 87 000 Nutzer zählenden Plattform „Elysium“ wurden demnach kinderpornografische Bilder und Videos ausgetauscht, darunter Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs. Die Opfer waren Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren. Für die Verbreitung kinderpornografischen Materials können in Deutschland bis zu fünf Jahre Gefängnis verhängt werden.


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