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Hurrikan „Dorian“ steuert auf US-Küste zu
International 28.08.2019 Aus unserem online-Archiv

Hurrikan „Dorian“ steuert auf US-Küste zu

Puerto Rico kam mit einem blauem Auge davon.

Hurrikan „Dorian“ steuert auf US-Küste zu

Puerto Rico kam mit einem blauem Auge davon.
Foto: AFP
International 28.08.2019 Aus unserem online-Archiv

Hurrikan „Dorian“ steuert auf US-Küste zu

Es ist wieder die Jahreszeit der Stürme in Amerika: Die Südostküste der USA macht sich bereit für Hurrikan „Dorian“.

(dpa) - Die Südostküste der USA bereitet sich auf den heranziehenden Hurrikan „Dorian“ vor. Das Unwetter wurde am Mittwoch auf dem Weg dorthin in der Karibik von einem Tropensturm zu einem Hurrikan hochgestuft. In den nächsten Tagen - voraussichtlich am Wochenende - wird seine Ankunft an der Küste der USA erwartet.


Von dem Sturm dürfte unter anderem die Südstaaten-Metropole New Orleans betroffen sein.
Sturm steuert auf Südküste der USA zu
Den Hurrikan „Katrina“ von 2005 haben viele Menschen in New Orleans noch böse in Erinnerung. Nun nähert sich ein neuer Sturm, der immense Wassermassen an die Südküste der USA tragen könnte.

Der Wirbelsturm befand sich am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in der Nähe der Jungferninseln und sollte von dort weiter über den Atlantik in Richtung der Bahamas ziehen, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Anders als ursprünglich befürchtet sollte „Dorian“ demnach nicht direkt auf die Hauptinsel des karibischen US-Außengebiets Puerto Rico treffen.

Der Sturm bewegte sich nach Angaben der Meteorologen am Mittwochnachmittag mit rund 20 Kilometern pro Stunde nordwestlich vorwärts und erreichte Windgeschwindigkeiten von 120 km/h. Das entspricht auf der Skala von eins bis fünf knapp einem Hurrikan der untersten Stufe eins. „Dorian“ könnte nach Experteneinschätzung in den nächsten Tagen bis zur Ankunft an der US-Küste deutlich an Stärke entwickeln. Neben Florida könnten davon auch die Bundesstaaten Georgia und South Carolina betroffen sein, sagte der Leiter der Hurrikan-Zentrums, Ken Graham, am Mittwoch.


MANDEVILLE, LOUISIANA - JULY 13: A couple strolls down Lakeshore Drive along the shore of Lake Pontchartrain after it was flooded in the wake of Hurricane Barry on July 13, 2019 in Mandeville, Louisiana. The storm, which made landfall this morning as a category one hurricane near Morgan City, caused far less damage and flooding than had been predicted. Flash flood watches were issued throughout much of Louisiana and as far east as the Florida panhandle as the storm was expected to dump more than a foot of rain in many areas and up to 25 inches in some isolated locations. Many areas are now expected to get less than half of the original projections.   Scott Olson/Getty Images/AFP
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Sturm „Barry“ trifft Südküste der USA
2005 verwüstete der Hurrikan „Katrina“ New Orleans. Nun trifft ein neues Unwetter die Südküste der USA - zwar kein Hurrikan, sondern „nur“ ein Tropensturm.

Das Unwetter dürfte die USA damit an einem verlängerten Wochenende heimsuchen. Am Montag ist dort ein Feiertag.

Ursprünglich war erwartet worden, dass „Dorian“ auf seinem Weg an die Küste mit einiger Wucht auf Puerto Rico treffen würde. Die US-Regierung hatte deshalb am späten Dienstagabend (Ortszeit) vorsorglich den Notstand über sein Außengebiet Puerto Rico verhängt, um der Insel Zugang zu Bundeshilfen und Fördermitteln zu verschaffen, falls das Unwetter erhebliche Schäden anrichten sollte.

Der Sturm änderte auf dem Weg über das Meer jedoch seinen Kurs. Den Prognosen zufolge könnte Puerto Rico damit weitgehend glimpflich davonkommen. Einzelne Inseln des US-Außengebiets könnten aber unter dem Sturm zu leiden haben.



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„Dorian“ gewinnt über dem Atlantik weiter an Stärke. Als Wirbelsturm der Stufe zwei bewegt er sich nun Richtung USA und könnte ab Sonntag auf die Südostküste treffen.
This satellite image obtained from NOAA/RAMMB, shows Tropical Storm Dorian as it approaches north-northwest of Puerto Rico in the Caribbean towards Florida at 15:40 UTC on August 29, 2019. - Hurricane Dorian was gathering strength on August 29, 2019 as it churned towards Florida, where it could make landfall as a powerful Category 4 storm.Florida's governor declared a state of emergency, warning residents on the east coast of the "Sunshine State" to prepare for a potentially major hurricane."Every Florida resident should have seven days of supplies, including food, water and medicine, and should have a plan in case of disaster," Governor Ron DeSantis said. (Photo by HO / NOAA/RAMMB / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / NOAA/RAMMB/HANDOUT" - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
Den Hurrikan „Katrina“ von 2005 haben viele Menschen in New Orleans noch böse in Erinnerung. Nun nähert sich ein neuer Sturm, der immense Wassermassen an die Südküste der USA tragen könnte.
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