Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Trump soll um positive Aussage gebeten haben
International 23.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Hochrangige Geheimdienstchefs

Trump soll um positive Aussage gebeten haben

Für Trump könnte die mögliche Russland-Verstrickung ein böses Nachspiel haben.
Hochrangige Geheimdienstchefs

Trump soll um positive Aussage gebeten haben

Für Trump könnte die mögliche Russland-Verstrickung ein böses Nachspiel haben.
AFP
International 23.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Hochrangige Geheimdienstchefs

Trump soll um positive Aussage gebeten haben

Teddy JAANS
Teddy JAANS
US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht der Zeitung „Washington Post“ zufolge zwei hochrangige Geheimdienstchefs gebeten, ihn öffentlich von Vorwürfen der Russland-Verstrickung freizusprechen.

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht der Zeitung „Washington Post“ zufolge zwei hochrangige Geheimdienstchefs gebeten, ihn öffentlich von Vorwürfen der Russland-Verstrickung freizusprechen. Sowohl der Chef der National Security Agency (NSA), Michael Rogers, als auch der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats hätten die Bitten zurückgewiesen, berichtete die „Washington Post“ am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf ehemalige und gegenwärtige Regierungsmitarbeiter. Ähnlich berichtete CNN.

Der frühere FBI-Chef James Comey hatte am 20. März bestätigt, dass das FBI zu möglichen Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung ermittelt.

Trump hatte die Aufnahme der Untersuchungen verurteilt. Er entließ Comey am 9. Mai. Inzwischen beschäftigt sich mit Comeys Amtsvorgänger Robert Mueller ein Sonderermittler mit dem Fall.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Nahost-Besuch
US-Präsident Donald Trump ist am Dienstag in den Palästinensischen Autonomiegebieten eingetroffen. Er wurde von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas empfangen, im Anschluss war eine Unterredung auf der Tagesordnung.
An armoured limousine part of the convoy of the US president drives past Israel's controversial separation barrier in the West Bank city of Bethlehem on May 23, 2017, following a meeting between Donald Trump and the Palestinian leader Mahmud Abbas.
Trump's visit to Israel and the Palestinian territories is part of his first trip abroad as president, and follows an initial leg in Saudi Arabia, where he urged Islamic leaders to confront extremism. / AFP PHOTO / HAZEM BADER
Ex-FBI-Chef im Parlament
Der von Donald Trump gefeuerte frühere FBI-Chef James Comey will vor einer Aussage erst mit dem Sonderermittler zur Russland-Affäre, Robert Mueller, sprechen. Solange wird die für Mittwoch geplante Anhörung verschoben.
Comey /r.) war Muellers Nachfolger beim FBI. Mueller ist jetzt Sonderermittler in der so genannten Russland-Affäre.
US-Präsident Donald Trump ist am Montag in Israel eingetroffen. Seine Maschine landete am Mittag auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Im Anschluss wurde er von seinem israelischen Amtskollegen Reuven Rivlin empfangen.
US President Donald Trump visits the Western Wall, the holiest site where Jews can pray, in Jerusalem�s Old City on May 22, 2017.  / AFP PHOTO / MANDEL NGAN
Nun also doch nicht? Medienberichte aus den USA besagen, US-Präsident Donald Trump hätte den geschassten FBI-Chef Comey gegenüber dem russischen Außenminister als "Spinner" bezeichnet. Lawrow sagt: Hat er nicht.
Der russische Au0enminister Sergej Lawrow sagt, er habe das Wort "Spinner" nicht aus Trumps Mund gehört - Comey sei generell kein Thema gewesen.
Donald Trump ist kaum abgereist, da prasseln die nächsten Vorwürfe auf ihn nieder. Der Präsident soll vor russischen Regierungsvertretern über den gefeuerten FBI-Chef gelästert haben. Die andere Enthüllung ist nicht weniger pikant.
Dieses Treffen war brisant: Der russische Außenminister Lawrow (l.) mit Trump und dem russischen US-Botschafter Kisljak.
Trump zu Sonderermittlung
Als "sehr, sehr negativ" bezeichnete US-Präsident Trump in der Nacht auf Freitag die Tatsache, dass Sonderermittler Mueller mögliche Zusammenhänge zwischen seinemWahlkampfteam und Russland ans Licht bringen soll. Es gebe wichtigere Dinge zu erledigen.
REFILE - CORRECTING BYLINE - U.S. President Donald Trump looks over at Colombia's President Juan Manuel Santos (L) during their joint news conference at the White House in Washington, U.S. May 18, 2017. REUTERS/Yuri Gripas
Die jüngste Trump-Enthüllung hat das Potenzial einer Staatsaffäre. Hat Trump versucht, die Justiz zu behindern? Es wäre die bisher größte Bedrohung seiner Präsidentschaft.
FILE PHOTO: A combination photo shows U.S. President Donald Trump (L), on February 28, 2017, White House National Security Advisor Michael Flynn (C), February 13, 2017 and FBI Director James Comey in Washington U.S. on July 7, 2016.   REUTERS/Jim Lo Scalzo/Pool, Carlos Barria, Gary Cameron/File Photo     TPX IMAGES OF THE DAY