Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Hochfliegende Pläne: Trump will Fundament für Mars-Mission legen
International 11.12.2017 Aus unserem online-Archiv

Hochfliegende Pläne: Trump will Fundament für Mars-Mission legen

1969 "spazierte" Buzz Aldrin auf dem Mond - die ISA wollen offenbar an diese Zeiten anknüpfen.

Hochfliegende Pläne: Trump will Fundament für Mars-Mission legen

1969 "spazierte" Buzz Aldrin auf dem Mond - die ISA wollen offenbar an diese Zeiten anknüpfen.
AFP
International 11.12.2017 Aus unserem online-Archiv

Hochfliegende Pläne: Trump will Fundament für Mars-Mission legen

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Die USA wollen die bemannte Raumfahrt zum Mond wieder aufnehmen und diese als Basis für Missionen zum Mars nutzen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Montag eine entsprechende Direktive.

(dpa) - Die USA wollen die bemannte Raumfahrt zum Mond wieder aufnehmen und diese als Basis für Missionen zum Mars nutzen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Montag eine entsprechende Direktive, mit der dieses Ziel wieder offizielle US-Politik wird.

Die US-Weltraumbehörde Nasa wird angewiesen, Astronauten wieder zum Mond und schließlich zum Mars zu schicken. Einen Zeitrahmen oder ein Budget für dieses ambitionierte Ziel nennt die Anordnung nicht.

Trump unterschrieb die Direktive am 45. Jahrestag der bis dato letzten bemannten Mission zum Mond. An der Seite des Präsidenten stand dabei neben anderen der Astronaut Buzz Aldrin.

Langfristige Ziele

Trump sagte: „Dieses Mal werden wir nicht nur Flaggen aufstellen und unsere Fußabdrücke hinterlassen, sondern wir werden letztlich das Fundament für eine Mars-Mission legen - und, vielleicht, für viele weitere Welten.“ Man beabsichtige langfristige Forschung und Nutzung.

Die US-Regierung unter Barack Obama hatte frühere Pläne von Präsident George W. Bush, zum Mond zurückzukehren, seinerzeit zurückgenommen und den Fokus mehr auf den Mars gelegt.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Netanjahu in Brüssel: „Niemand kann das verneinen”
Seit 22 Jahren war kein israelischer Ministerpräsident mehr zu Gast bei der EU. Fünf Tage nach der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Trump kommt Netanjahu nun mit großem Selbstbewusstsein. Haben die Europäer ihm etwas entgegenzusetzen?
Frostiger Handschlag: Emmanuel Macron (r.) begrüßt Benjamin Netanjahu.
Das All ruft: Aufbruch zu Mond und Mars
Seit dem Beginn der Raumfahrt-Ära 1957 mit dem Flug des sowjetischen Satelliten „Sputnik 1“ hat sich viel getan. An ambitionierten neuen Projekten mangelt es den Raumfahrtnationen nicht.
Im Zusammenhang mit der Initiative SpaceResources.lu wurde am Dienstag die Firma "Blue Horizon" vorgestellt, die ihren Sitz in Betzdorf hat und zum deutschen Raumfahrtkonzern OHB gehört.