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Himalaya: Mindestens 32 Tote bei Sturzflut - Arbeiter gefangen

(dpa) - Nach einer schweren Sturzflut in Indien ist die Opferzahl auf mindestens 32 Tote gestiegen. 165 Menschen wurden am Dienstagabend (Ortszeit) vermisst. Ein riesiger Gletscher war am Sonntagmorgen von einem Berg im Himalaya abgebrochen und in einen Fluss gestürzt.

Die Rettungskräfte versuchten weiterhin, 35 Arbeiter aus einem 2,5 Kilometer langen Tunnel eines beschädigten Kraftwerks zu befreien, in das sie eingeschlossen waren. Bislang konnten die Helfer nach Behördenangaben etwa 100 Meter Schutt und Gesteine aus dem Tunnel räumen. „Hunderte Männer arbeiten rund um die Uhr“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Aber die Chancen, sie lebend zu finden, schwinden mit jeder vergehenden Stunde.“ Das schroffe Terrain und die Kälte erschwerten die Lage.

Der Vorfall ereignete sich auf gut 2.000 Meter Höhe im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand. Einige indische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Sturzflut mit dem Klimawandel und dem Gletscherschmelzen sowie der raschen Entwicklung der Region zusammenhängen könnten. So hat der Bau von breiteren Straßen und Kraftwerken die Region womöglich gefährdeter gemacht. In der hügeligen Landschaft gibt es immer wieder Unglücke.

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Heute

Kurzmeldungen Panorama Vor 32 Minuten

Macaulay Culkin ist Vater geworden

(dpa) - Der frühere Kinderstar Macaulay Culkin (40), der in den 90er Jahren mit Filmen wie „Kevin - Allein zu Haus“ und „Kevin - Allein in New York“ berühmt wurde, ist Vater geworden. Es ist das erste Kind für den Schauspieler und seine Partnerin und Kollegin Brenda Song (33, „Hotel Zack & Cody“). „Wir sind überglücklich“, zitierte die US-Zeitschrift „Esquire“ am Montag aus einer Mitteilung des Paares. Demnach kam Söhnchen Dakota Song Culkin am 5. April in Los Angeles zur Welt. Culkin und Song hatten sich bei Dreharbeiten für den Film „Changeland“ (2019) kennengelernt.

Das Kind ist nach Culkins Schwester Dakota benannt, die 2008 mit 29 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Der Culkin-Familie gehören sieben Geschwister an, darunter auch die Schauspieler Kieran und Rory.

Nach seinem frühen Erfolg in Hollywood hatte der Kinderstar mit familiären Problemen zu kämpfen. Die Eltern lieferten sich einen bitteren Sorgerechtsstreit, Culkin verwehrte ihnen später den Zugriff auf sein Geld. Mit 20 Jahren trennte er sich nach kurzer Ehe von der Schauspielerin Rachel Miner.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:16

Stau nach Unfall auf der A1

(TJ) - Zwischen dem Irrgarten und dem Gaspericher Kreuz kam es auf der A1 zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen. Die Unfallwagen blockieren die Überholspur. Der Verkehr staute sich in Richtung Gasperich zeitweise über sieben Kilometer ab dem Kirchberg. Auch in der Gegenrichtung kam es ab dem Gaspericherkreuz wegen Gafferei zu Zähfluss. Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Aktuelle Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen International Heute um 14:53

OPCW bestätigt: Syrische Truppen setzten Chemiewaffen ein

(dpa) - Syrische Regierungstruppen haben nach Angaben der Chemiewaffenkontrollbehörde OPCW bei einem Angriff 2018 Chemiewaffen eingesetzt. Inspektoren der OPCW bestätigten in dem am Montag in Den Haag veröffentlichten Bericht die Verantwortung der Luftwaffe für den Angriff. Aus einem Armeehubschrauber wurde demnach am 4. Februar 2018 über dem Ort Sarakib in der Provinz Idlib ein Zylinder mit Chlorgas abgeworfen. Der sei aufgebrochen und das Gas habe sich über eine große Fläche verbreitet. 12 Personen seien verletzt worden.

Die Experten hatten unter anderem Dokumente, Satellitenaufnahmen und Bodenproben analysiert. Sie hatten auch Augenzeugen und Experten befragt. Die Experten halten nun fest, dass es „fundierte Gründe“ für die Schlussfolgerung gibt, dass die „Tiger Forces“ der syrischen Luftwaffe dafür verantwortlich gewesen seien.

Die OPCW hatte bereits 2018 festgestellt, dass Chlorgas eingesetzt worden war. Sie war jedoch später von den Mitgliedstaaten beauftragt worden, auch die Verantwortlichen festzustellen. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Team im ersten Bericht die syrische Armee für drei andere Giftgasangriffe verantwortlich gemacht. Bisher hatte die syrische Regierung diese Vorwürfe zurückgewiesen.

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Kurzmeldungen International Heute um 11:54

Tödlicher Messerangriff in Dresden: Täter vor Gericht

(dpa) - Sechs Monate nach dem tödlichen Messerangriff auf zwei Touristen im ostdeutschen Dresden hat am Montag der Prozess gegen den Tatverdächtigen begonnen. Dem radikalen Islamisten aus Syrien werden Mord, versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Der 21-Jährige habe die Männer für ein homosexuelles Paar gehalten und sie für die aus seiner Sicht „schwere Sünde“ mit dem Tode bestrafen wollen, sagte ein Vertreter der Bundesanwaltschaft zum Auftakt vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Dresden. Laut Anklage hat der junge Mann seit Jahren einen Anschlag in Deutschland geplant, das aber wegen einer Inhaftierung nicht umsetzen können.

Am Abend des 4. Oktober 2020 habe er mit zuvor gekauften Küchenmessern einen 55-Jährigen aus Krefeld getötet und einen 53-Jährigen aus Köln schwer verletzt. Sie waren als „Repräsentanten einer von ihm als “ungläubig„ abgelehnten freiheitlichen und offenen Gesellschaftsordnung“ Zufallsopfer, sagte der Staatsanwalt Marco Mayer.

Der Angeklagte kam 2015 als Flüchtling nach Deutschland. 2018 war er vom OLG Dresden wegen Werbung für das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) zu einer Jugendstrafe verurteilt worden, die nach Angriffen auf Beamte im Gefängnis erhöht wurde. Er war erst Ende September 2020 entlassen worden. Nach der Bluttat am 4. Oktober konnte er zunächst unerkannt entkommen, wurde knapp drei Wochen später gefasst.

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Kurzmeldungen International Heute um 08:29

Berichte: Mehrere Priester und Nonne in Haiti entführt

(dpa) - Mutmaßliche Gangmitglieder haben in Haiti mindestens elf Menschen entführt. In der Hauptstadt Port-au-Prince seien vier Priester, eine Nonne und vier Familienmitglieder eines Priesters von der Bande 400 Mawozo verschleppt worden, berichtete die Zeitung „Le Nouvelliste“ am Sonntag. Bei einem Priester und der Nonne handle es sich um Franzosen. Die Verbrecher forderten demnach eine Million US-Dollar Lösegeld. In einem anderen Viertel wurden ein Arzt und ein Buchhalter entführt.

Haiti wird immer wieder von Gewalt erschüttert. Teile des bitterarmen Karibikstaats werden von bewaffneten Banden kontrolliert. Zudem steckt Haiti derzeit in einer schweren politischen Krise. Zuletzt kam es zu gewaltsamen Protesten gegen Präsident Jovenel Moïse, dem Korruption und Verbindungen zu gewalttätigen Gangs vorgeworfen werden.

Gestern

Ukraine-Konflikt: Kiew meldet erschossenen Soldaten

(dpa) - Im Osten der Ukraine ist nach Militärangaben aus Kiew erneut ein Soldat von prorussischen Kämpfern erschossen worden. Ein weiterer Militärangehöriger sei bei dem „feindlichen Angriff“ verletzt worden, teilten die Streitkräfte am Sonntag in Kiew mit. Die Spannungen in der Konfliktregion Donbass im Osten der Ukraine hatten sich zuletzt ungeachtet einer geltenden Waffenruhe massiv verschärft. Die Positionen der ukrainischen Regierungstruppen wurden der Mitteilung zufolge seit Samstag neun Mal beschossen. Auch die von moskautreuen Separatisten kontrollierte Region Donezk warf dem ukrainischen Militär Angriffe vor.

Russland und die Ukraine, die in der Region Truppen zusammengezogen haben, machten sich gegenseitig für die neue Eskalation in dem seit sieben Jahren andauernden Konflikt verantwortlich. Der Kreml drohte zuletzt erstmals ganz offen damit, im Fall einer militärischen Offensive von ukrainischer Seite in den Konflikt einzugreifen. Moskaus Militärdoktrin erlaubt einen solchen Schritt zum Schutz russischer Staatsbürger im Ausland. Russland hat in den von Separatisten kontrollierten Regionen der Gebiete Luhansk und Donezk mehr als 400.000 Pässe an Bürger ausgegeben.

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21 Bergleute in Bergwerk in China eingeschlossen

(dpa) - Bei einem Grubenunglück in Nordwestchina sind 21 Bergarbeiter durch einen Wassereinbruch in 1.200 Metern Tiefe eingeschlossenen worden. Das Kohlebergwerk in Hutubi, einer Präfektur von Changji in der autonomen Region Xinjiang, sei am Samstag überflutet worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Acht Bergleute hätten gerettet werden können.

Die gegenwärtige Lage in dem Bergwerk sei „sehr komplex“, berichtete Ma Xin, Chef des Amtes für Notfallmanagement in Changji. Die wichtigste Aufgabe sei im Moment, das Wasser aus den Schächten zu pumpen. Drei Pumpen liefen bereits, eine vierte werde installiert. Wie das staatliche Fernsehen ergänzte, sind die eingeschlossenen Kumpel an drei verschiedenen Orten unter Tage ungefähr lokalisiert worden.

Vorgestern

Fluchttunnel zwischen Syrien und Türkei entdeckt

(dpa) - Türkische Sicherheitskräfte haben einen Fluchttunnel zwischen Syrien und der Türkei entdeckt. Dabei sei man auch auf 24 irreguläre Migranten gestoßen, teilte das türkische Verteidigungsministerium am Samstag mit. Der etwa 100 Meter lange Tunnel sei zwischen der türkischen Grenzprovinz Hatay und dem nordsyrischen Dorf Atmeh in Idlib verlaufen. Dort habe er in einem Haus in einem Flüchtlingslager geendet. Später sei er von türkischen Truppen zerstört worden, hieß es.

Die Streitkräfte melden immer wieder Aufgriffe irregulärer Migranten an der Grenze, die grundsätzlich geschlossen ist. Die Türkei hat seit Beginn des Syrienkriegs einen Großteil der Flüchtlinge aufgenommen. Es leben nach offiziellen Angaben 3,6 Millionen geflüchtete Menschen aus Syrien in der Türkei. Die Grenze zwischen den beiden Ländern ist über weite Teile mit Zäunen und einer Mauer geschützt. Türkische Truppen kontrollieren zudem Teile Nordsyriens.

Kurzmeldungen Lokales 10.04.2021

Polizeistreife verhindert Alkoholunfall

(tom) - Am Freitagabend konnte eine Polizeistreife in der rue de Nospelt in Olm nur knapp einen Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Auto verhindern. Der Fahrer dieses Autos war stark betrunken und steuerte sein Auto mit hoher Geschwindigkeit in der Mitte der Fahrbahn. Sein Führerschein wurde nach kurzer Verfolgung eingezogen.

Kurzmeldungen Lokales 10.04.2021

250.000 Euro Schaden bei Hausbrand in Wawern

(dpa/lrs) - Beim Brand eines Wohnhauses in Wawern (Kreis Trier-Saarburg) ist nach ersten Erkenntnissen ein Schaden von etwa 250.000 Euro entstanden. Vermutlich sei das Feuer in der Garage ausgebrochen und dann auf das Gebäude übergegangen, teilte die Polizei am Samstag mit. Der gesamte Dachstuhl des Zweifamilienhauses habe gebrannt. Es waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen am frühen Samstagmorgen zu löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.


Geldautomat in Bad Neuenahr-Ahrweiler gesprengt

(dpa/lrs) - In einer Bank in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ein Geldautomat gesprengt worden. Nach den Tätern werde gefahndet, teilte die Polizei nach der Explosion am frühen Samstagmorgen mit. Die Beamten suchen auch nach Zeugen der Tat. Ob die Kriminellen Beute gemacht haben, war zunächst unklar. Auch die Höhe des entstandenen Schadens war noch nicht bekannt. Es ist in diesem Jahr bereits der sechste gesprengte Automat in Rheinland-Pfalz. 

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