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Hambacher Forst: Aktivistin nach Sturz verletzt
International 27.09.2018 Aus unserem online-Archiv

Hambacher Forst: Aktivistin nach Sturz verletzt

Die Frau wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Hambacher Forst: Aktivistin nach Sturz verletzt

Die Frau wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
AFP
International 27.09.2018 Aus unserem online-Archiv

Hambacher Forst: Aktivistin nach Sturz verletzt

Die Frau war von einem Baumhaus auf die Leiter getreten, um Kranarbeiten im Zusammenhang mit den Räumungen in dem Wald zu beobachten. Dabei stürzte sie aus etwa sechs Metern Höhe ab.

 (dpa) - Im westdeutschen Braunkohlegebiet Hambacher Forst ist eine Umweltaktivistin von einer Leiter gestürzt und dabei verletzt worden.

Die Frau war von einem Baumhaus auf die Leiter getreten, um Kranarbeiten im Zusammenhang mit den Räumungen in dem Wald zu beobachten, wie ein dpa-Reporter berichtete. Dabei stürzte sie aus etwa sechs Metern Höhe ab.

Notärzte kümmerten sich direkt um die Frau. Die Feuerwehr Kerpen erklärte, eine Person sei im Baumhausdorf „Miketown“ aus ungewisser Höhe gefallen und verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.


19.09.2018, Nordrhein-Westfalen, Kerpen: Notärzte versorgen einen Mann, der von einem Baumhaus im Hambacher Forst gefallen ist. Der Mann ist während der Räumungsarbeiten von einem Baumhaus gefallen. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Journalist stirbt bei Absturz im Hambacher Forst
Seit knapp einer Woche räumt die Polizei im Hambacher Forst Baumhäuser. Am Mittwoch stürzt ein Journalist in die Tiefe und stirbt. Die Landesregierung setzt die Aktion vorerst aus.

Umweltschützer protestieren im Hambacher Forst dagegen, dass der Energiekonzern RWE weite Teile des westlich von Köln, nahe der Autobahn A4 gelegenen Waldes roden und die Braunkohleförderung fortsetzen will. Bei den Protesten war in der vergangenen Woche ein 27-jähriger Journalist von einer mindestens 15 Meter hohen Hängebrücke gestürzt und gestorben. Die Landesregierung hatte daraufhin die Räumung der Baumhäuser vorübergehend gestoppt.

Braunkohle ist in Deutschland der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung und immer noch in riesigen Mengen vorhanden. Aus Klimaschutzgründen ist ein mittelfristiger Ausstieg aus der Kohleverstromung geplant, frühestens wohl 2035.