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Gruppenvergewaltigung in Indien: Polizei ermittelt nach gewaltsamen Tod einer Jugendlichen
International 25.12.2015

Gruppenvergewaltigung in Indien: Polizei ermittelt nach gewaltsamen Tod einer Jugendlichen

Protestkundgebung gegen die vorzeitige Freilassung eines Vergewaltigers vergangene Woche in New Dehli.

Gruppenvergewaltigung in Indien: Polizei ermittelt nach gewaltsamen Tod einer Jugendlichen

Protestkundgebung gegen die vorzeitige Freilassung eines Vergewaltigers vergangene Woche in New Dehli.
Foto: AFP
International 25.12.2015

Gruppenvergewaltigung in Indien: Polizei ermittelt nach gewaltsamen Tod einer Jugendlichen

Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung und Tötung eines 15-jährigen Mädchens im Norden Indiens untersucht nun die Polizei den Fall. Die Jugendliche war vermutlich am Mittwoch im Bundesstaat Uttar Pradesh von ihrem Fahrrad gezerrt und in einem nahe gelegenen Zuckerrohrfeld vergewaltigt worden.

(dpa) - Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung und Tötung eines 15-jährigen Mädchens im Norden Indiens untersucht nun die Polizei den Fall. Die Jugendliche war vermutlich am Mittwoch im Bundesstaat Uttar Pradesh von ihrem Fahrrad gezerrt und in einem nahe gelegenen Zuckerrohrfeld vergewaltigt worden.

Anschließend sei sie erdrosselt worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Nachdem Dorfbewohner den Leichnam am Donnerstag im Bezirk Aligarh entdeckt hatten, kam es zu wütenden Protesten, bei denen der Polizei mangelnde Ermittlungsarbeit bei der Suche nach den Tätern vorgeworfen wurde. Dabei wurden vier Polizisten verletzt. Die Todesursache solle eine Autopsie klären, teilte die Polizei mit. Derzeit würden zwei Personen zu dem Fall befragt, hieß es weiter.

Seit der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in einem Bus 2012 in Neu Delhi macht die sexuelle Gewalt gegen Frauen im Land immer wieder Schlagzeilen. Vergangene Woche war einer der Täter trotz Protesten nach der Verbüßung einer dreijährigen Jugendhaftstrafe auf freien Fuß gekommen. Zum Tatzeitpunkt war er minderjährig und hatte die Jugendhöchststrafe von drei Jahren erhalten. Den volljährigen Tätern droht dagegen die Todesstrafe.


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