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Grünes Licht für Covid-19-Zertifikat
International 09.06.2021
Europaparlament

Grünes Licht für Covid-19-Zertifikat

QR-Code-Scanner und das Zertifikat werden in naher Zukunft wohl den Alltag mitbestimmen.
Europaparlament

Grünes Licht für Covid-19-Zertifikat

QR-Code-Scanner und das Zertifikat werden in naher Zukunft wohl den Alltag mitbestimmen.
Foto: AFP
International 09.06.2021
Europaparlament

Grünes Licht für Covid-19-Zertifikat

Mit dem Zertifikat soll das Reisen in der Europäischen Union wieder erleichtert werden.

(dpa) - Das Covid-19-Zertifikat für einfacheres Reisen in der EU rückt näher. Die Abgeordneten des Europaparlaments billigten die Details für das EU-weite Zertifikat, wie das Parlamentspräsidium am Mittwoch in Straßburg mitteilte. Zuvor hatten sich die Abgeordneten und die EU-Länder bereits vorläufig auf die Regelungen für das Dokument zum Nachweis von Corona-Tests, -Impfungen und überstandenen Infektionen geeinigt. Damit das Zertifikat wirklich kommen kann, müssen auch die Mitgliedsstaaten noch formell zustimmen.

Mit dem Zertifikat soll das Reisen in der Europäischen Union wieder erleichtert werden. Mitgliedsstaaten können für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete dann nur bei entsprechender Infektionslage weitere Beschränkungen wie eine Quarantäne einführen. Die ersten Länder stellen die Zertifikate bereits aus. 

Bereits eine Million ausgestellt


ARCHIV - 25.11.2021, Baden-Württemberg, Gerlingen: Eine Werksärztliche Assistentin zieht in einem betrieblichen Impfzentrum eine Dosis des Impfstoffes von Biontech/Pfizer auf. Mehrere Forscherteams haben in ersten Labortests festgestellt, dass Antikörper von Geimpften vergleichsweise schlecht auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus ansprechen. (zu dpa «Hinweise aus dem Labor: Impfungen wohl weniger effektiv gegen Omikron») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
666 neue Corona-Fälle, ein weiteres Todesopfer
Am Mittwoch meldet die Santé 666 neue Corona-Infektionen bei 5.432 Tests. Eine Person ist verstorben. Weitere Details im Ticker.

EU-Justizkommissar Didier Reynders sagte in der Plenardebatte am Dienstag, je mehr Nachweise jetzt schon ausgestellt würden, desto mehr könnten Probleme beim offiziellen Start im Juli vermieden werden. Bereits mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und EU-Bürger verfügten über ein EU-Covid-19-Zertifikat.

Zahlreiche Abgeordnete des Europaparlaments sprachen sich in der Debatte erneut für kostenlose Corona-Tests aus. Es dürfe nicht diskriminiert werden zwischen Geimpften und Menschen, die noch auf der Warteliste stünden, hieß es etwa. Eine entsprechende Forderung hatte Parlament in den Verhandlungen mit den EU-Staaten nicht durchsetzen können. Die EU-Kommission sagte allerdings 100 Millionen Euro für die Finanzierung von Tests zu.  

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