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Großfahndung nach Verdächtigen
International 16.09.2017 Aus unserem online-Archiv
Anschlag auf Londoner U-Bahn

Großfahndung nach Verdächtigen

Spurensuche am U-Bahn-Waggon.
Anschlag auf Londoner U-Bahn

Großfahndung nach Verdächtigen

Spurensuche am U-Bahn-Waggon.
Foto: AFP
International 16.09.2017 Aus unserem online-Archiv
Anschlag auf Londoner U-Bahn

Großfahndung nach Verdächtigen

Die Londoner Polizei fahndet nach den jünsgten Attentaten auf einen U-Bahn-Zug mit Hochdruck nach den Attentätern. Dabei soll auch das Militär zum Einsatz kommen. Es gilt die höchste Terrorwarnstufe.

(dpa) - Einen Tag nach dem Anschlag in einer Londoner U-Bahn mit 29 Verletzten fahndet die Polizei mit einem Großeinsatz nach den Tätern. Es werde „Jagd auf Verdächtige“ gemacht, sagte Scotland Yards Anti-Terror-Chef Mark Rowley. Die Polizeipräsenz werde am Wochenende in ganz Großbritannien stark erhöht. Auch das Militär solle zum Schutz von Einrichtungen und Bürgern eingesetzt werden.

In Großbritannien gilt jetzt die höchste Terrorwarnstufe. Das heißt, ein unmittelbar bevorstehender Anschlag gilt als möglich.

Eine selbstgebaute Bombe war am Freitag in einer voll besetzten U-Bahn nahe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green explodiert. Die IS-Terrormiliz reklamierte den Anschlag für sich. Die Haltestelle wurde am frühen Samstagmorgen wieder für den Betrieb freigegeben.

Einzelheiten zur Bombe und zu den Verdächtigen wollte Rowley aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Britische Medien spekulierten, die Polizei habe möglicherweise Hinweise auf mehrere Täter. Das gehe daraus hervor, dass konsequent die Rede nur von Verdächtigen, statt einem oder mehreren Verdächtigen sei.

Der BBC zufolge soll es sich bei der Bombe um eine ähnliche Konstruktion handeln, wie beim Attentat in Manchester. Bei dem Anschlag im Mai waren 22 Menschen getötet worden.

Einem Bericht des „Guardian“ zufolge wurden bereits Video-Aufzeichnungen aus Überwachungskameras ausgewertet, auf denen zu sehen ist, wie der Bombenleger mit dem Sprengsatz in die U-Bahn einsteigt.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) drohte laut ihrem Sprachrohr Amak am Freitagabend mit weiteren Anschlägen. Scotland Yard warnte dennoch vor voreiligen Schlüssen.


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